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Nr. 31/98

Wissenswertes

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Mittler Konrad-Adenauer-Gedenkplakette ausgezeichnet

... Westerwälder Christdemokraten haben Bundesverteidi- Gedenktafel aus Westerwälder Ton. In seiner Laudatio erin- niinasminister Volker Rühe mit der Konrad-Adenauer-Ge- nerte MdB Joachim Hörster an Grundaussagen Adenauer- Hpnkolakette ausgezeichnet. Die Gedenkplakette wird vom scher Sicherheits- und Außenpolitik. Bereits im Jahre 1950 rniJ-Kreisverband Westerwald in Erinnerung an den ersten habe er für die Bundesrepublik einen aktiven Beitrag bei der

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Bundeskanzler verliehen. Adenauer verbarg sich im Septem hr 1944 in der Nistermühle bei Hachenburg vor den Nazi I hpmen und wurde von dort durch die Geheime Staatspolizei " ^Gestapo) in das Gefängnis Brauweiler bei Köln abgeführt.

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CDU-Kreisvorsitzender Kurt Schüler erinnerte beim Besuch an der Gedenktafel »Nistermühle« daran, daß Adenauer als aktiver Gegner des Nazisystemes politisch verfolgt wurde. Als »Dr. Weber« habe Konrad Adenauer auf der Mühle im Nister- tal bei Hachenburg Schutz gesucht. An seinem »Silberhoch­zeitstag« habe die Gestapo das Versteck gefunden und Ade­nauer verhaftet. Aus den Erfahrungen der Nazizeit habe sich Adenauer nach dem Weltkrieg mit Nachdruck für ein freiheit­liches und demokratisches Deutschland eingesetzt. Als Vor­sitzender der CDU Deutschlands habe er diese zur »Volkspar­tei« geformt, in der Protestanten und Katholiken, Arbeitneh­mer und Unternehmer sowie unterschiedliche gesellschaftli­che Gruppen ihre politische Heimat fanden.

In einer Festveranstaltung überreichten CDU-Kreisvorsitzen­der Kurt Schüler und der erste parlamentarische Geschäfts­führer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Hörster, einen als Einzelstück angefertigten verkleinerten Abdruck der

Westintegration und für ein stabiles Europa gefordert. Ade­nauer habe dabei auch eine Vision von Frieden und Freiheit in Europa sowie der deutschen Einheit entwickelt. Durch die Beharrlichkeit Adenauers habe Deutschland die Souveränität in der Weltgemeinschaft erlangt. Adenauer habe keine Natio­nalstaatsarmeen zugelassen, sondern habe Deutschland im westlichen Verteidigungsbündnis eingebunden.

In der Tradition von Konrad Adenauer, so Joachim Hörster, seien auch wesentliche Entscheidungen von Verteidigungs­minister Volker Rühe zu sehen. Mit der Beteiligung der Bun­deswehr am internationalen Jugoslawieneinsatz habe Volker Rühe eine Renationalisierung der Armeen vermieden und einen deutschen Sonderweg unterbunden. Die Bundeswehr sei gleichberechtigter und gleichverpflichteter Partner im Ver­teidigungsbündnis. Die positiven Entscheidungen für die Bun­deswehrstandorte im Westerwald rühren nach Auffassung von MdB Joachim Hörster auch daher, daß die Bevölkerung immer zu den Soldaten gestanden und in ihr Gemeinschafts­leben einbezogen haben.

Verteidigungsminister Volker Rühe dankte für die Ehrung mit der Konrad-Adenauer-Gedenk-Plakette. Auch heute sei das praktische Handeln noch an den Grundentscheidungen von Konrad Adenauer orientiert. Frieden und Freiheit sei die Vision für das Europa der freien Völker. »Der weite Blick über die Höhen des Westerwaldes schärft auch den Sinn, denn der Blick endet dann nicht am nächsten Berg«, so Volker Rühe. Die Soldaten hätten im Westerwald immer die Wurzel der Heimat und die Geborgenheit gespürt. Dies sei auch für die Aufgabenerfüllung der.Bundeswehrwichtig. Mit seiner Ehrung komme auch die enge Verbundenheit zur Bundeswehr zum Ausdruck, die auch als Arbeit- und Auftraggeber für den Westerwald wichtig sei.

CDU-Fraktionsvorsitzender Bürgermeister Werner Daum (Rennerod) dankte Verteidigungsminister Volker Rühe auch im Namen der anderen Bundeswehrstandorte für die kon­struktive Zusammenarbeit. Die Bundeswehr sei auch zukünf­tig ein Garant für die deutsche Einheit sowie für Frieden und Freiheit in der Welt.

jeue Sprungkombination für den üeiterverein in Horressen

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das »gewisse Etwas« bieten. Grund genug für den Reiterverein Montabaur/Horressen, die Anlage in Horressen auf dem neue­sten Stand zu halten, was finanziell nicht immer ein leichtes Unterfangen ist. Ständig müssen neue Sprünge oder Sprungkom­binationen angeschafft werden. Für eine solche Anschaffung stellte sich kürzlich die Volksbank Montabaur-Wallmerod zur Ver­fügung. Rechtzeitig vor dem sportlichen Großereignis, den We­sterwälder Reitertagen, konnte der 1. Vorsitzende Jochen Keil diese Sprungkombination von der Volksbank Montabaur-Wall­merod entgegennehmen.

Hans-Jürgen Höber, Vorstandssprecher der Volksbank, ließ es sich nicht nehmen, diesen Sprung persönlich seiner Bestimmung zu übergeben.

fc"***** wechselte eine neue Sprungkombination den Besitzer. Vorstands- gprec her Hans-Jürgen Höber von der Volksbank Montabaur-Wallmerod (rechts) Wfreime anläßlich der Westenvälder Reitertage eine Sprungkombination für die | «anlage in Horressen an d en 1. Vorsitzenden Jochen Keil.

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