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Montabaur

Nr,3

Tiefbrunnen und Aufbereitungsanlage in Bladernheim stellen Wasserversorgung sicher

Die Deutsche Bahn AG hat für die Verbandsgemeindewerke Montabaur als Ersatz! den während des Baus des Eichheide-Tunnels nicht funktionsfähigen Tiefbrunn Heilberscheid in Bladernheim einen Anbau an den bestehenden Hochbehälter und eii Wasseraufbereitungsanla ge gebaut. Der für den

hiesigen Bereich zuständige Projektleiter der Deutschen Bahn AG, Dipl.-Ing. Dago­bert Hardt, übergab die betriebsfertige Anlage an die Verbandsgemeindewer­ke Montabaur.

Der 1.750 m lange Tunnel Eichheide wird in der Nähe der Ortsgemeinden Nom­born und Heilberscheid ge­baut. Auf einer Länge von rund 500 Meter quert der Tunnel die für den Brunnen

isüsai.

V.I.: DB-Projektleiter Dagobert Hardt, Beigeordneter Edmund Schaaf, Dipl.-Ing. Jürgen Herz

Heilberscheid ausgewiesene Schutzzone. Wie hydrogeologische Gutachten für di Bereich des Höhenzuges Eichheide belegen, werden die Eingriffe in dei Grundwasserhaushalt während der Arbeiten an dem Tunnelbauwerk Trinkwasserförderung beeinträchtigen.

Der Neubau der Wasseraufbereitungsanlage Bladernheim wird eine gleichbleibei Qualität und Quantität des Trinkwassers garantieren. Eine entsprechen! Vereinbarung haben die DBProjekt GmbH Köln-Rhein/Main und die Verbandsgemei de Montabaur bereits im Jahr 1996 getroffen.

Finanziell und baurechtlich ist das Bauvorhaben abgeschlossen. Zeitlich sind d| Arbeiten am Tunnel Eichheide und dem Ersatzbrunnen so aufeinander abgesti daß die Trinkwasserqualität sichergestellt ist. Nach Abschluß der Bauarbeiten wirddi neue Brunnen in das Ringleitungssystem der Verbandsgemeinde Montabaur integriei

Beigeordneter Edmund Schaaf dankte Projektleiter Dagobert Hardt für die konstruktiv! Zusammenarbeit. Die realisierte Lösung liege im Interesse beider Partner. Für dl Verbandsgemeinde Montabaur sei vorteilhaft, daß diese Anlage dauerhaft Wasserversorgung diene.

Dipl.-Ing. Jürgen Herz, bei den Verbandsgemeindewerken für die Wasserversorgun! zuständig, erläuterte technische Details der neuen Wassergewinnungsanlage: Di Tiefbrunnen hat eine Tiefe von 112 m. Er wurde 1996 gebohrt. Der Pumpversuch ei eine Fördermenge von 18,8 m 3 pro Stunde. Zwischen Tiefbrunnen und Hochbehäitf mußte eine 800 m lange Pumpleitung verlegt werden. Zur Entfernung von Eisflll Mangan und Kohlensäure im Brunnenwasser wurde eine neue Aufbereitungsanlagi gebaut.

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