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Montabaur

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Nr. 27/98

tbereich neben dem Immobiliengeschäft die ertragreichste Sparte irn Dienstleistungssektor. Das Immobiliengeschäft war u. a. von der Neueröffnung des Immobilien-Centers in Montabaur im Okto­ber 1997 geprägt. Mit völlig neuen, kundenfreundlichen Öffnungs­zeiten (täglich von 08.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00

t is 13 00 Uhr) geht die Volksbank hier völlig neue Wege. Während iesen Zeiten kann nicht nur' Immobilienberatung, sondern die .gesamte Beratungspalette rund um die Finanzen von den Volks- Dank-Kunden nachgefragt werden.

Weiterhin gut ist die Ertragslage der Volksbank. Mit einem Plus i/on 7 % konnte das Betriebsergebnis dem Bilanzwachstum fol­gen. Die Eigenkapitalausstattung ist mit einer Gesamtkapitalquo- |te von 9,2 % sehr gut. Während sich die Zinsspanne leicht [rückläufig darstellt, ist das Provisionsergebnis um 16 % gestie- Igen. Hierin drückt sich die Beratungsstärke und Qualität der [Berater aus.

[Der Vortrag und Vorstandssprecher Höber wäre nicht vollständig [gewesen, hätte er das Thema »EURO« unterschlagen. Hier kam | Höber zu folgenden Kernaussagen:

Der EURO ist keine Jobmaschine in bezug auf unsere Arbeitsmarktprobleme. Hier müssen die Strukturprobleme in Deutschland noch gelöst werden.

- Der EURO wird aus heutiger Sicht eine stabile Währung für alle Europäer.

Klar und deutlich bezog Höber zur Fusion der Westerwälder Volksbank Hachenburg und Volksbank Westerwald in Ransbach- Baumbach Stellung. »Es ist nicht die Ideallösung, besser wäre ein erster Schritt mit den Volksbanken in Höhr-Grenzhausen, Rans­bach-Baumbach und in Montabaur gewesen«.

Den Blick nach vorn gerichtete kommentierte Höber das laufende Geschäftsjahr wie folgt: Stark verhaltener Beginn, Zuwächse re­lativ gering, leichte Belebung des Geschäftes seit Mai 1998. Zinsmäßig prognostizierte er eine leichte Erhöhung des kurzfristi­gen Geldmarktzinses konvergenzbedingt im II. Halbjahr 1998.

Dividende wiederum 10 % Rendite

Erfreulich für alle Mitglieder war die Ankündigung und auch der Beschluß über die Dividende. 7 % Dividende bringen zuzüglich des Körperschaftssteuerguthabens eine Gesamtrendite von 10 %, die für eine solch sichere Geldanlage ihresgleichen sucht und mehr als doppelt so hoch als die aktuelle Kapitalmarktrendite ist. Bei den anstehenden Aufsichtsratswahlen wurden Resi Weisben­der, Montabaur, Joachim Nowotny, Dreikirchen und Jochen Keil, Montabaur, in ihren Ämtern bestätigt.

Vortrag des Gastredners fand großen Anklang

Zu dem wohl wichtigsten Thema unserer heutigen Zeit, den Problemen am Arbeitsmarkt, sprach der Gastredner des Abends, Prof. Dr. Meinhard Miegel aus Bonn. An vielen anschaulichen Beispielen machte er deutlich, woher unsere Arbeitsmarktproble­me kommen und wohin sie geführt haben. Immer weniger Men­schen produzieren Güter und Dienstleistungen, so seine Aussa­ge. Erst mit einer Änderung der Einstellung zur Arbeit bzw. einer Reduzierung der Ansprüche kann dieses zentrale Problem für die Zukunft gelöst werden. Prof. Dr. Miegel erteilte eine klare Absage an die mittlerweile in Deutschland zu hohen, Transferleistungen in Form von Arbeitslosengeld, Renten, etc. Mehr denn je ist Eigeninitiative und Umdenken erforderlich.

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Die Redner, die im Rahmen der 137. Generalversammlung/Vertreterversammlung der Volksbank Montabaur-Wallmerod sprachen: (von links nach rechts) Prof. Dr. Miegel, Vorstandssprecher Hans-JOrgen Höber und Aufsichtsratsvorsitzender Joa­chim Nowotny am Rednerpult

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Galavorstellung des Zirkus »Corty Althoff« in Westerburg

Am Mittwoch, 15. Juli, gastiert der traditionsreiche Gala-Circus »Corty Althoff« auf dem Festplatz Hofwiese in Westerburg für eine einmalige Sondervorstellung. Passend zum Ferienstart können sich kleine und große Zuschauer vom nostalgischen Flair des Prunkzeltes und der historischen Zirkuswagen bezaubern lassen. Die Kreissparkasse Westerwald hat als Ausrichter der offiziellen PS-Auslosung Juli 1998 den weltberühmten und ältesten Zirkus Deutschlands mit dem großen, 1.200 Zuschauer fassenden Ster­nenzelt verpflichtet und freut sich auf ein tolles Programm mit internationalen Spitzenartisten.

Beim PS-Sparen der Sparkassen wird ein Monatslos zu einem Preis von 10,00 DM gekauft. Der »Glücksjäger« erhält eine Ge­winnummer und hat die Möglichkeit, bei der monatlichen öffentli­chen und notariell beaufsichtigten Ziehung der Gewinnziffern einen Barpreis von 5,00 bis 50.000,00 DM oder einen der Son­dergewinne (z. B. ein Auto) zu ergattern. 8,00 oder 10,00 DM werden auf dem Sparbuch des Gewinners gutgeschrieben. Der Losanteil, die verbleibenden 2,00 DM, fließen unter anderem in soziale und mildtätige Einrichtungen.

Seien Sie mit dabei, wenn es um 19.00 Uhr im Sternenzelt heißt: »Manege frei« und Direktor Althoff mit seiner Elefantenparade das Zirkusrund betritt. Mit von der Partie sind der mehrfach preisgekrönte Akrobat Sven Maree, der allseits beliebte Clown Bubu und viele weitere internationale Starartisten.

Die Karten für diesen ver- und bezaubernden Abend sind zp einem Preis von 12,00 DM exklusiv bei allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Westerwald erhältlich.

Kinder- und Jugendkriminalität

Ulla Schmidt/Angela Schneider-Forst MdL:

»Westerwälder Anti-Gewalt-Seminar soll Ergebnisse der Landtags-Anhörung in den Mittelpunkt stellen«

Die große Fachanhörung des Rechts- und Jugendausschusses im Mainzer Landtag zum Thema »Kinder- und Jugendkriminali­tät« und die dort niedergelegten Erkenntnisse sollen auch We­sterwälder Schulen und Kindern sowie der hiesigen Elternschaft zugute kommen. Aus diesem Grund wird es noch vor den Som­merferien ein Halbtagsseminar geben, das Kinder- und Jugend­kriminalität aus erzieherischer, kriminologischer und juristischer Sicht beleuchtet.

Neben Kurzreferaten fachkompetenter Persönlichkeiten wird eine Beleuchtung von Kinder- und Jugendhilfegesetz sowie Schulge­setz erfolgen. »Insbesondere die Stärkung der Eltern- und Schü­lerrechte zu Lasten der Einflußnahme der Lehrkräfte durch die häufigen Aufweichungen des Schulgesetzes erweist sich jetzt als Bumerang. Es dauert ca. eine Woche, bis eine Schulleitung auf Taten gewalttätiger Schüler reagieren kann. Bis dahin haben die schon längst wieder etwas angestellt«, so Angela Schneider- Forst, jugendpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der CDU Rheinland-Pfalz.

»Wir wollen den guten Ruf, den Westerwälder Schulen haben, nicht leichtfertig verspielen«, so die beiden Landtagsabgeordne-