Montabaur
Nr. 22/98
bandes in Stuttgart zeigte folgende Trends, die auch auf Rheinland-Pfalz und den Westerwald übertragbar sind:
1. Jugendliche schätzen ihre beruflichen Zukunftschancen weitaus schlechter ein als noch vor 5 Jahren (Umfrage 1993)
2. Trotz negativer Rahmenbedingungen ist die Jugend optimistisch und sieht der Verwirklichung ihrer beruflichen Vorstellungen optimistisch entgegen.
3. Das Vorwärtskommen im Beruf ist heute wichtiger als vor 5 Jahren, das heißt keine »Null-Bock-Generation«.
4. Insgesamt haben Schulabgänger heute etwas weniger klare Vorstellungen über ihren zukünftigen Beruf, insbesondere die Absolventen von weiterführenden Schulen
5. Vom Trend her nehmen handwerkliche Berufswünsche zu, die »Weiße-Kragen-Berufe« nehmen ab.
6. 67 % der Befragten sprechen von guten bis sehr guten Chancen, ihren Berufswunsch zu verwirklichen; 1993 waren es noch 80 %.
Umkehrschluß: Jeder 3. schätzt seine Chancen eher schlecht ein.
Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen, die in Rheinland-Pfg| z sicherlich nicht anders aussehen, und daß im Westerwald (Arbeitsamtsbezirk Montabaur) noch 1.384 Jugendliche einen Ausbildungsplatz suchen, wurde für die Westerwälder Jugend und für die Westerwälder Unternehmen das Sonderkreditprogramm aufgelegt. Es soll die Programme der öffentlichen Hand (Deutsche Ausgleichsbank und Kreditanstalt für Wiederaufbau) ergänzen.
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Bierbrauen anders erleben! Die Hachenburger Erlebnis-Brauerei
Die neue Ausflugs-Attraktion-sonntags und werktags
Allen Pils-Freunden und Biergenießern mit Wissensdurst bietet die Hachenbürger Brauerei künftig eine außergewöhnliche Attraktion-»Die Hachenburger Erlebnis-Brauerei«. Hinter diesem Motto steht eine neue Form der Brauereibesichtigung, die lebendiger und intensiver verläuft als herkömmliche Besuche in Brauereien. Denn hier werden das Bierbrauen selbst und das Kennenlernen eines Brauereibetriebs zu einem attraktiven Erlebnis für den Besucher gestaltet.
Unterhaltsame Informationen, informative Unterhaltung: In Hachenburg können Bierfreunde künftig hautnah erleben, wie mit großer handwerklicher Sorgfalt frische Brau-Spezialitäten hergestellt werden. Und zu außergewöhnlichen Besichtigungszeiten: Denn nicht nur werktags, sondern auch an jedem Sonntag ist die »Hachenburger Erlebnis-Brauerei« künftig geöffnet. Seine Premiere erlebte das frischgebraute Besuchskonzept am Sonntag, 17.05.1998. Bier kennt jeder.
Aber hautnah spüren, wie Brau-Spezialitäten entstehen, und dabei aktiv erfahren, welche Mühe und Sorgfalt für sie aufgewendet werden - das ist ein neues Erlebnis und zugleich Grundprinzip der »Erlebnis-Brauerei«. Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, so begleiten die Besucher den Brauprozeß vom Anfang bis zum vollendet gereiften Produkt. Heiner Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Hachenburger Brauerei: »Im Vergleich zu Großbrauereien können und wollen wir zeigen, wie wir mit größter handwerklicher Sorgfalt und viel Liebe zum Detail besondere Pils-Spezialitäten brauen -und dabei modernste Technik einsetzen, wo sie sinnvoll ist.«
Erlebnis-Tour durch die Brauerei
Auf unterhaltsame Weise und mit aktivem Erlebniswert verfolgen die Besucher den Werdegang der Hachenburger Biere vom Sudhaus bis zur Abfüllung - mehr bierfrisch als bierernst. So machen sich die Brauereigäste erst mit den Qualitäts-Rohstoffen für die Hachenburger Spezialitäten vertraut. Später können sie im Lagerkeller eigenhändig frischen, noch unfiltrierten Gerstensaft aus dem Lagertrank »zwickein« (abzapfen) und verkosten — und schließlich in der hochmodernen Flaschenabfüllerei miterleben, wie unter peniblen Qualitäts- und Hygieneforderungen die Hachenburger Biere in die Flasche gelangen. Sonntags freilich laufen die Füllmaschinen nicht. Dafür läuft ein Videofilm über die Flaschenabfüllung — gleichzeitig auf fünf Monitoren. Die ganze Brauereibesichtigung wird als Erlebnistour gestaltet, die Informationen unterhaltsam vermittelt. Sonntags offen: »Die Hachenburger Erlebnis-Brauerei« lockt als eine neue Attraktion im Westerwald, speziell als Ausflugsziel an Sonntagen.
Sonntags ist die Hachenburger Brauerei von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Besonders einladend macht den Erlebnis-Sonntag eine ungewöhnliche Offerte: Nicht nur Gruppen können sich zur Visite anmelden, sondern jeder-also auch Einzelpersonen. Demgegenüber steht die » Erlebnis-Brauerei« montags bis freitags nur für Besuchergruppen ab 20 Personen offen (13.30 bis 16.30 Uhr).
Anmelden über Hotline
Ganz wichtig zu wissen: Besuche in der »Erlebnis-Brauerei« gibt es grundsätzlich nur bei Voranmeldung. Dafür haben die Hachenburger Brauerei eine Anmelde-Hotline eingerichtet, Telefonnummer: 02662/80888. Jeder Besucher zahlt einen Eintritt von 8,00 DM. Darin sind die Erlebnis-Tour durch die Brauerei, Bierseidel als Geschenk und drei Gratisbons für frisches Hachenburger enthalten. Und weil die Besucher den Brauprozeß »hautnah« erlebt haben, können sie am Ende auch noch ihren persönlichen »Brauerbrief« mit nach Hause nehmen.
Rufen Sie gerne an, wenn Sie noch Fragen haben. Jens Geimer, Tel.: 02662/808-0.
Neue Broschüre:
Rund ums Renovieren und Modernisieren in Rheinland-Pfalz
»Renovieren und Modernisieren in Rheinland-Pfalz« heißt der Titel einer neuen Broschüre, die von der LBS Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Finanzen und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz herausgegeben wird. Sie wendet sich mit nützlichen Hinweisen an Eigenheimbesitzer, um diesen Hilfestellung zu geben, wie durch Renovierungen und Modernisierungen die eigenen vier Wände modern und umweltgerecht gestaltet werden können.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern spielt das Thema Instandsetzungen von Häusern in Rheinland-Pfalz eine ganz beson
dere Rolle. Zum einen ist dies auf die hohe Wohneigentumsquote von 53 % zurückzuführen. Zum anderen läßt sich beobachten, daß derzeit insbesondere in den nach 1945 gebauten Wohngebäuden ein Generationswechsel stattfindet, d. h. eine große Zahl von Häusern aus dem Bestand am Markt angeboten wird. Außerdem weisen die Häuser in Rheinland-Pfalz im Bundesvergleicti ein sehr hohes Durchschnittsalter auf.
Die Broschüre der LBS gibt nützliche Hinweise, wie diese Eigenheime besonders durch Um- und Anbau sowie durch energiesparende Maßnahmen den heutigen Bedürfnissen für familiengerechtes Wohnen angepaßt werden können. Sie enthält eine Vielzahl von weiteren Informationen, Adressen und Literaturhinweisen. So werden die Landesbauordnung, die Fördermittel des
Bundes und Landes oder die LBS-Finanzierungsmöglichkeiten

