finntabaur
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Nr. 22/98
“Ober die Ortsgrenze hinaus...”
werblich genutzt, andere sind zu Museumsmühlen geworden und nagten so unseren nachfolgenden Generationen die Mühlenkultur lebendig.
SPD-Dialog am Freitag in Montabaur
Zukunftschance für den ÖPNV durch Verkehrsverbund?
namit wie dieser aussehen und welche Vorteile er bringen kann, beschäftigt sich der 19. Westerwälder Dialog der Kreistagsfrak-
. H i erz u sind am Freitag, 29.05., um 19.30 Uhr, alle ÖPNV-Nut- : ier/innen und interessierten Bürger/innen im Saal des Restaurant Rustika in Montabaur willkommen. Die Veranstaltung will Lrste Antworten geben auf die Frage: »Verkehrsverbund: Zukunftschance für den OPNV im Westerwald?«
[cDA-Gemeindeverband Montabaur
Fahrt nach Erfurt/Thüringen
Bei dem 6. CDA-Gemeindeverbandtreffen am Dienstag, 9. Juni tl998, um 19.30 Uhr, in der Freimühle Girod-Kleinholbach wird das |Programm der zweitägigen CDA-Informationsfahrt vom 13./14.
[Juni 1998 nach Erfurt/Thüringen besprochen.
[verbindliche Anmeldungen nimmt CDA-Gemeindeverbandsvor- [sitzender Guido Feig, Koblenzer Straße 22, 56410 Montabaur, Tel,: 02602/4923, noch entgegen. •
Deutsch-Texanische Gesellschaft Montabaur - Fredericksburg e.V.
Icomanche Indians on Tour: Die Kommantschen kommen!
lAin kommenden Wochenende werden wir zum ersten Mal den [Besuch der Indianer in Montabaur erleben, deren Vorfahren vor [nunmehr 151 Jahren in Texas einen Friedensvertrag mit den [Auswanderern aus dem Westerwald und Hessen schlossen, der [bis heute nicht gebrochen wurde.
[Diese Indianer waren 1996 in Fredericksburg, als man dort die [l50-Jahrfeier der Stadtgründung feierte, sie waren ein Jahr später, im Mai 1997, wieder da, um gemeinsam des 150. Jahrestages • Friedensvertragsunterzeichnung zu gedenken und sie sind Itiun hier, um auch die Heimat ihrer deutsch-amerikanischen [Freunde kennenzulernen.
■Essind Indianer »zum Anfassen«, d. h. sie zeigen sich so, wie sie [sind und wie sie leben, und wer sich mit ihnen unterhalten will, der [hat dazu gute Gelegenheit: Am Samstag, dem 30. Mai, werden [sie ab 10.30 Uhr vor dem Rathaus und in der Fußgängerzone [auitreten, selbstverständlich in ihrer farbenfrohen indianischen [Kleidung.
i Tag vorher, Freitag, den 29. Mai, werden die Indianer die [Grundschule in Montabaur besuchen. Presse und Fernsehen ■werden den Besuch ebenfalls entsprechend würdigen.
[Deutsch-Französische Gesellschaft ■Montabaur
[Atelierbesuch bei Editha Pröbstle
|Die DFG lädt alle interessierten Mitglieder und Freunde am Sams- ' g, 6, Juni, zu einem Atelierbesuch bei der Malerin und Bildhaue- i Editha Pröbstle in Koblenz ein. Treffpunkt: 13.30 Uhr, Oder- Istraße 2 in Montabaur.
P Anschluß an diesen Besuch ist ein gemeinsames Essen in IKoblenz-Pfaffendorf vorgesehen. Bei Interesse bitten wir Sie, dies ■zwecks Reservierung bei der Anmeldung anzugeben. Anmeldung ps4. Juni) und weitere Informationen unter Tel. 02602/90585), [Gudrun Zoll oder 06439/7189 Jörg Harlä.
I 5 Deutscher Mühlentag
[am Pfingstmontag 1998 (1. Juni)
diesem Jahr kann die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde pd Mühlenerhaltung auf ihr Hjähriges Bestehen zurückblicken, p8r Deutsche Mühlentag findet zum fünften Mal statt. Die Schlat- nie (Klein’s Mühle) in Heiligenroth beteiligt sich bereits zum Feiten Mal an dieser Veranstaltung, pch dem letzten Krieg, insbesondere nach dem Mühlenstille- pgsgesetz von 1959 und 1960, setzte das Mühlensterben ein. E e ex istiert nur noch eine Hand voll Mühlen, die auch als picne erkennbar sind. Diese werden zum größten Teil von ihren f Sl,zern liebevoll restauriert und gepflegt. Einige werden ge-
-iim nc wui ub im uei i jariren i 1 aa (von ihrem
neuen Besitzerteam zu Wohnzwecken umgenutzt und restauriert. Der eigentliche Kern der Mühle und ihre Technik konnte dennoch erhalten werden, ohne ihre zentralen Funktionen einzubüßen. Das immer deutlicher zunehmende Interesse an den Mühlentagen zeigt, daß sich der Mensch des 20. Jahrhunderts gerne durch den Besuch symbolischer Denkmäler in frühere, längst vergangene Zeiten zurückversetzt. Er wird so an das Leben seiner Vorfahren erinnert und fühlt sich geborgen und aufgefangen im Umfeld der bewahrenswerten früheren Welt mit ihren damaliaen Werten.
Der DGM ruft die Bevölkerung auf, auch in diesem Jahr wieder regen Gebrauch von den Mühlenbesichtigungen zu machen. Die Schlatmühle hat ihre Tore am Pfingstmontag, von 10.00 bis 17.00 Uhr, geöffnet. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Neben den Führungen durch die Mühlentechnik und die Wasserkraftanlage gibt es auch einen kleinen Flohmarkt.
Anfahrt: Autobahnabfahrt Montabaur, Industriegebiet Heiligenroth, danach Beschilderung folgen.
MUSIK
DORFKIRCHEN
Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V.
»Musik in alten Dorfkirchen« am 28.06.
Anne Wylie: Die schöne Stimme Irlands
Eine Legende behauptet, daß aus Dublin sowohl außergewöhnlich hübsche Frauen als auch hervorragende Musiker stammen. Mit der Sängerin und Liedermacherin Anne Wylie hat die irische Hauptstadt beides in einer Person hervorgebracht. Hiervon können sich alle westerwälder Folkfans am Sonntag, 28. Juni, bei einem Konzert in der evangelischen Kirche in Höhr-Grenzhausen überzeugen. Hiermit wird die bis Oktober dauernde 3. Konzertreihe »Musik in alten Dorfkirchen« der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz fortgesetzt.
Unterstützt wird die Veranstaltung von der Kreissparkasse Westerwald sowie der evangelischen Kirchengemeinde Höhr- Grenzhausen. Eintritt 12,00 DM. Karten gibt es nur an der Tageskasse. Beginn um 17.00 Uhr, Einlaß um 16.45 Uhr. Info bei Dr. Barbara Schwahn, Tel.: 02624/950581 oder Uli Schmidt, Tel.: 02608/636.
Musik in alten Dorfkirchen 1998 wird mit drei weiteren Konzerten fortgesetzt, so mit »Inti Punchai« am 19.07. in Kirchähr und der Gruppe »Woltähr« am 23.08. in Daubach. Abschluß am 13.09. in Neuhäusel mit »Colaleila«.
‘MONTABAUR’
Sperrung der L 313 in der Ortsdurchfahrt Eschelbach
Ab Mittwoch, 03.06.1998, wird im Zuge der ICE-Baumaßnahmen die Ortsdurchfahrt Eschelbach für mehrere Monate gesperrt. Die Vollsperrung ist erforderlich für den Transport von Erdmassen, die Tieferlegung der Trasse der L 313 sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen.
Die Vollsperrung erfolgt am Ortsausgang in Fahrtrichtung Montabaur (im Bereich vor der Autobahnbrücke), aus Fahrtrichtung Montabaur an der Westumgehung.

