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Montabaur

An einem Preisrätsel nahmen mehr als 250 Besucher teil und gaben zugleich vielfach ein sehr positives Urteil über das neugestaltete Mons-Tabor-Bad ab. Mit Kritikpunkten, wie z. B. das Fehlen einiger Vorrichtungen (nicht alles konn­te bis ins letzte Detail zum Eröffnungs­tag fertiggestellt werden) oder - mehrfach bemängelt »das Fehlen einer Sauna« wird sich die Verwaltung aus­einandersetzen und prüfen, inwieweit diesen Anregungen entsprochen wer­den kann.

Gewinner des Preisrätsels:

t. preis: 30er-Karte (Wert: 130 DM) Anne­marie Meier, Richard-Schirrmann Straße, Montabaur

2 . Preis: 10 er-Karte (Wert: 50 DM) Kerstin Rommershausen, Finkenweg 4, Monta­baur-Horressen

3 p re i S : 5 Tageskarten (Wert: 30 DM) Man­fred Fölbach, Bergstraße 3, Arzbach

Nr. 22/98

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Die schwimmsporttreibenden Vereinehier die DLRGstellten ihre Leistungen unter Beweis.

Schlange stehen« für schöne Gesüismasken warangesagt.

Einige der jüngsten Besucher testeten gleich das Wasser im neugeschaffenen Kinderplanschbereich.

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Vor ca. 200 geladenen Gästen wurde am Sonntagnachmittag dann offiziell das Bad in einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit von Staatsminister Wal­ter Zuber seiner Bestimmung überge­ben.

Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken hob in seiner Ansprache die besondere Kostensituation hervor, die es erlaubte -begünstigt durch niedrige Baupreise- die ursprünglich nicht geplante Riesen­rutsche zu bauen, ohne damit den Ko­stenrahmen von 11,2 Mio DM zu überschreiten. Als Modellprojekt der Wirtschaftlichkeit bezeichnet er das Energiekonzept, welches die Strom- und Wärmegewinnung durch ein Blockheizkraftwerk beinhaltet.

Bank für die gelungene Baumaßnahme richtete er u. a. an die planenden Architekten, die am Bau beteiligten Firmen sowie an den inzwischen aus dem Amt geschiedenen ehemaligen Ersten Beigeordneten Heinz Reusch, der die Planungs­und Bauphase wesentlich mitgestaltet habe.

Staats minister Walter Zuber betonte in seiner Rede die Vielfältigkeit der Nutzungsmöglichkeiten des neuen Bades. Vereinsinteressen, Schulsportbetrieb und familienorientierte Freizeitgestaltung seien glänzend kombiniert worden. (Das Land Rheinland-Pfalz hat die Umbaumaßnahme mit 3,8 Mio DM gefördert.)

U r das planende Architekturbüro GMA, Mainz, übergab die Architektin Schmitz den Schlüssel an den »Hausherrn« Bürgermeister Dr. Possel-Dölken.

Eine Gesangsdarbietung der besonderen Art bot der Chor »Cannibale Vocale« aus Horbach.

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