Montabaur
Kinderfreizeit Augst 1998
Für die Augst-Gemeinden ist für dieses Jahr wieder eine Kinderfreizeit vorbereitet. Sie wird vom 14.08. bis 24.08.1998 im Ferienheim »St. Vincent« in Steckenborn (Eifel) stattfinden.
Kinder von 9 bis 13 Jahren können teilnehmen. Die Kosten belaufen sich auf 410,00 DM je Kind. Es sind noch einige Plätze frei!!!
Anmeldungen bitte an die Pfarrämter Eitelborn und Neuhäusel.
Eitelborn
Sprechstunde des Ortsbürgermeisters
Dienstags.von 18.00 bis 19.30 Uhr
Donnerstags.von 18.30 bis 20.00 Uhr
Telefon und Fax: 02620/8610
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Eitelborn
vom 24.03.1998
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1998 verabschiedet
In der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates stand die Beratung und Beschlu ßfassung über den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung 1998 an.
Die Verbandsgemeindeverwaltung hatte hierzu in Abstimmung mit der Ortsgemeinde einen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt. Nach Erläuterung zum Planinhalt erklärte der Ortsgemeinderat seine Zustimmung zum Haushaltsplan und der Haushaltssatzung.
Die Haushaltssatzung 1998, die die summarische Zusammenfassung des Haushaltsplanes darstellt, enthält folgende Festsetzungen:
Verwaltungshaushalt
Einnahmen/Ausgaben.je 2.486.000,00 DM
Vermögenshaushalt
Einnahmen/Ausgaben.je 1.285.000,00 DM
Die Gemeindesteuern werden für das Haushaltsjahr 1998 wie folgt festgelegt:
Grundsteuer A.250 v. H.
Grundsteuer B.290 v. H.
Gewerbesteuer.'..320 v. H.
Die Hundesteuer beträgt
für den ersten Hund.:.50 DM
für den zweiten Hund.:....75 DM
für jeden weiteren Hund....100 DM
Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1998 enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Informationen zur Kenntnis gegeben.
Rückblickend auf das Haushaltsjahr 1997 kann festgestellt werden, daß sich die finanzielle Situation der Ortsgemeinde gegenüber den Ansätzen des Haushaltes verbessert hat. Zum Ausdruck kommt dies durch eine voraussichtliche Rücklage von 35.000,00 DM.
Diese positive Entwicklung ist darauf zurückzuführen, daß Mehreinnahmen bei den Grundstücksverkäufen erzielt werden konnten, einige Investitionen sich nach 1998 verlagern und Einsparungen bei begonnenen Maßnahmen erreicht wurden.
Die Gesamtverschuldung der Ortsgemeinde beläuft sich zum Jahresende 1997 auf . 1.870.150,81 DM. Hieraus errechnet sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 710,27 DM. Sie liegt deutlich über dem vergleichbaren Landesdurchschnitt von 564,00 DM.
Haushalt 1998
Das Gesamtvolumen beläuft sich auf enorme 3.771.000,00 DM. Hiervon entfallen auf den ausgeglichenen Verwaltungshaushalt 2.486.000,00 DM und auf den ausgeglichenen Vermögenshaushalt 1.285.000,00 DM.
Zur Finanzierung der anstehenden Vorhaben werden Kredite in Höhe von 875.000,00 DM benötigt. Die konkrete Festsetzung des. Betrages erfolgt in der Haushaltssatzung. Schwerpunktmäßig dient dieser Kreditbetrag der Finanzierung des Grunderwerbes. Die Ortsgemeinde kann hierdurch die Ausweisung eines neuen Baugebietes vorantreiben und später günstiges Bauland anbieten.
Im Haushaltsjahr 1998 sind keine Verpflichtungsermächtigungen festzusetzen.
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Gegenüber dem Vorjahr treten keine Veränderungen' bei Steuersätzen ein. en
Die übrigen Einnahmen der Ortsgemeinde werden aus folaenHo» Bereichen erwartet: n
Erstattungen, Zuweisungen.2,93 v H
Gebühren...,... 1 ’o 4 v h
Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachten und. 4,34 v ‘ ^
sonst. Verwaltungs- und Betriebseinnahmen
Sonstige Finanzeinnahmen.6,28 v H
(Konzessionsabgaben, Zinsen)
Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushaltes beruhen auf den Erfahrungswerten des Vorjahres, sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden, beinhalten gesetzliche oder tarifvertragliche Vorgaben und berücksichtigen Wünsche der Ortsgemeinde.
Nachfolgend soll verdeutlicht werden, welchen prozentualen Anteil die einzelnen Ausgabenbereiche an den Gesamtausgaben
des Verwaltungshaushaltes haben.
1 . Personalausgaben. 9,37 v. H.
2. Verwaltungs- und Betriebsausgaben...17,87 v. H.
3. Zuschüsse für soziale Zwecke
oder ähnliche Einrichtungen.5,23 v. H.
4. Umlagen...57,49 v.H.
5. Zinsausgaben. 4,45 v. H.
6 . Zuführung zum Vermögenshaushalt.5,59 v. H.
Unter Beachtung der ordentlichen Tilgungsleistungen errechnet sich für 1998 eine echte freie Finanzspitze von Überschuß 84.000,00 DM.
Vermögenshaushalt
Das vom Ortsgemeinderat am 21.05.1997 beschlossene Investitionsprogramm bildet die Grundlage für die Aufstellung des Vermögenshaushaltes. Art und Umfang der sich hieraus ergebenden Vorhaben bestimmen das Volumen.
Für folgende Investitionen, Investitionsförderungsmaßnahmen und Ausgaben sind entsprechende Haushaltsmittel bereitgestellt:
1. Bauausgaben im Rathausbereich.2.000,00 DM
2. Zuweisungen für die offene Jugendarbeit.6.000,00 DM
3. Anschaffung von Spielgeräten.20.000,00 DM
4. Ausbau von Wanderwegen.2.000,00 DM
5. Zuweisungen für Dorferneuerungsmaßnahmen . 5.000,00 DM
6. Straßenbau - allgemein.10.000,00 DM
7. Fertigstellung des Baugebietes
»Zur Wässer«.320.000,00 DM
8. Bauausgaben »Nörrenpfad«.5.000,00 DM
9. Straßenbeleuchtungserweiterung.3.000,00 DM
10. Bauausgaben Leichenhalle. ; .5.000,00 DM
11. Erwerb von Maschinen und Geräten.12.000,00 DM
12. Ausbau von Wirtschaftswegen.5.000,00 DM
13. Bauausgaben Gemeindehaus.25.000,00 DM
14. Erwerb von Grundstücken. 810.000,00 DM
15. Zuführung zur allgemeinen Rücklage
(Planabrundungsbetrag). 100,00 DM
16. Tilgung von Krediten an Kreditmarkt.54.900,00 DM
Die Finanzierung aller Vorhaben wird durch folgende Einnahmen erreicht:
1. Erschließungsbeiträge »Zur Wässer«.236.000,00 DM
2. Zuführung vom Verwaltungshaushalt.139.000,00 DM
3. Entnahme aus der allgemeinen Rücklage.35.000,00 DM
4. Einnahmen aus Krediten vom
Kreditmarkt.875.000,00 DM.
Ausblick 1997 - 2001
Zuweisungen für die Jugendarbeit, Anschaffung von Spielgeräten, Ortsverschönerungsmaßnahmen, der Ausbau von Wander-
wegen, Zuweisungen für Dorferneuerungsmaßnahmen, die
Straßenbeleuchtungserweiterung, die Anschaffung von Geraten für den Bauhof, der Wirtschaftswegebau, der Erwerb von Grundstücken, die Erschließung »Struthfeld«, der Ausbau der Raiffei- senstraße, der Ausbau der Bergstraße, der Ausbau der Mittei- straße sowie das Aufbringen einer Deckschicht im Struthweg bilden mittelfristig gesehen die Investitionsschwerpunkte.
Die Finanzplanung signalisiert die Realisierung der Vorhaben.

