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Montabaur

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Nr/i

Ab 14. April 1998, 8.00 Uhr

WIEDERERÖFFNUNG

BauMarkt

5TEINEBHCH

Treffen des Sarkoidose-Gesprächskreises Altenkirchen

zuständig für den gesamten Westerwald

Der Gesprächskreis für Sarkoidose-Kranke lädt alle Betroffenen mit ihren Angehörigen zu ihrem Treffen am 18.04.1998, um 14.00 Uhr, in die AOK-Hauptgeschäftsstelle in Altenkirchen, Karlstraße 18, herzlich ein.

Als Referent konnten wir den Augenarzt Dr. med. Bernd Gansauer gewinnen. Er spricht zu dem Thema: Sarkoidose mit Augenbe­teiligung. Weitere Auskunft erteilt: Liselotte Heck, Tel.: 02681/3175 oder Ulrike Groß, AOK-Altenkirchen, Tel.: 02681/80575.

Fit zur Geburt

Was tun, damit die Geburt meines Kindes angenehm und schmerzarm verläuft?

Der nächste Geburtsvorbereitungskurs mit Schwangerschafts­gymnastik (auch mit Partner) findet am Dienstag, dem 28.04.1998, von 19.00 bis 20.00 Uhr im DRK-Heim auf der Eichenwiese in Montabaur statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Vorabinformationen erhalten Sie von Gisela Laschet unter der Telefon-Nummer 02604/1722.

Jeder fünfte Arbeitslose meldete sich ab

732 Erwerbslose weniger als im Februar Halb soviel Kurzarbeiter wie vor einem Jahr

In den vergangenen vier Wochen meldeten sich im Westerwald­kreis und im Rhein-Lahn-Kreis insgesamt 2.387 Personen aus der Arbeitslosigkeit ab. Damit beendete jeder fünfte Erwerbslose im März seine Arbeitslosigkeit, wenn auch nicht in allen Fällen durch Aufnahme einer neuen Arbeit. Da sich aber gleichzeitig 1.655 Arbeitnehmer bei den Arbeitsvermittlern wegen ihrer Jobsuche neu meldeten, sank die Zahl der arbeitslosen Menschen im We­sterwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis letztendlich nur um 732 auf 11.480. »Die Personalnachfrage unserer Betriebe ist derzeit noch viel zu schwach, um die Chancen der Arbeitsuchenden maßgeblich zu verbessern«, so Direktor Erwin Spiekermann vom Arbeitsamt Montabaur. Man dürfe die sozialen und finanziellen Notlagen der betroffenen Familien und die Folgen der Erwerbslo­sigkeit nicht verdrängen, geschweige denn die Arbeitslosen als Randgruppe betrachten, appelliert das Arbeitsamt. Immer wieder beklagten Arbeitslose eine gewisse Isolation und auch geäußerte Vorurteile.

Wie das für die 19 Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis sowie die Stadt Lahnstein zuständige Ar­beitsamt Montabaur berichtet, ist die schwache Entlastung am heimischen Arbeitsmarkt vornehmlich saisonal begründet. Daß es 732 Erwerbslose weniger als vor vier Wochen gab (Wester­waldkreis minus 412, Rhein-Lahn-Kreis minus 320) und gleichzei­tig 723 Arbeitsverhältnisse durch die Arbeitsvermittler angebahnt wurde - deutlich mehr als in den Vormonaten, begründet nach Meinung des Arbeitsamtes trotz allem einen vorsichtigen Optimis­mus. Die Arbeitslosenquote sei mit 8,9 % für den Gesamtbezirk zwar hoch, liegt aber doch nach wie vor deutlich unter dem Landesdurchschnitt (10,4 %).

Nicht übersehen werden dürfe dabei jedoch, daß der Arbeitslo­senbestand Ende März so hoch wie im Vorjahresmonat gewesen ist (plus 49 zu März97). In den nächsten Monaten werde der Vergleich mit dem Vorjahr jeweils besonders spannend sein. Während die Männerarbeitslosigkeit zur Zeit niedriger ist als vor einem Jahr (minus 219), ist die Frauenarbeitslosigkeit deutlich höher (plus 268 oder 5,8 %). Das liegt daran, daß im Vergleich zum Vorjahr ein höherer Arbeitslosenbestand in den Büro- und Verwaltungsberufen zu verzeichnen ist.

Aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und auch aus dem Baugewerbe gab es im März eine etwas regere Personal­nachfrage als in den Vormonaten. Allein das Baugewerbe melde­te im vergangenen Monat 228 freie Arbeitsstellen zur Vermittlung. Die meisten Stellenofferten im verarbeitenden Bereich kamen aus der Metallbearbeitung und dem Sektor Glas/Keramik. Von den

insgesamt 1.003 gemeldeten Einstellungswünschen entfiel# auch über 100 auf die Gastronomie. Am Monatsende waren m 1.260 Stellen offen, 147 mehr als vor Jahresfrist.

Die Kurzarbeit spielte zuletzt für die heimischen Betriebe nurnoi eine untergeordnete Rolle. Lediglich für 340 Personen warf Arbeitszeit im März vorübergehend herabgesetzt. Durch die Kt| arbeitsschichten gab es einen Arbeitsausfall von durchschnit® einem Drittel der Arbeitszeit. Im Vergleich zum Vorjahr hat$| die Zahl der Kurzarbeiter halbiert.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf die abhängigen Erwerbspat sonen, sank durch die Verringerung um 732 Arbeitslose im ft bruar im gesamten Arbeitsamtsbezirk von 9,5 auf 8,9 %, y, gleiche Quote haben auch die beiden Landkreise, wobei aufd® Westerwaldkreis zuletzt 6.975 und auf den Rhein-Lahn-Kr» 4.505 Arbeitslose kamen. Bei den regionalen Unterschied! reicht die Quotenskala von 7,8 % in den Räumen Diez und Montabaur über 10,3 % im Raum Lahnstein bis zu 11,2%# Raum Höhr-Grenzhausen/Ransbach-Baumbach.

Und auf einmal kommt die Angst

Angeleitete Gruppe für Menschen mit Ängsten, Depressionen und Panikattacken

Petra S. steht mit dem Auto im Stau. In Zeitlupe bewegt sich di Blechkolonne vorwärts. Plötzlich wird ihr schwindelig. Sie kriej keine Luft mehr. Ihr Herz rast. Panische Angst überfällt sie; i letzter Kraft kurbelt sie das Fenster herunter. Einige Minuif später geht es ihr wieder besser.

Doch der »Anfall« wiederholt sich. Petra S. geht zum Hausaif Der kann keine Krankheit feststellen, sie scheint kerngesund.! sie immer öfter zu Beruhigungsmitteln greifen muß, wendet sl| Petra S. an eine psychosomatische Fachklinik. Die Diagnossj »Chronische Panikerkrankung«. Immer mehr Menschen leidsf an Nervosität, Schwindel, Schlafstörungen, Herzstörungen i hin zu Panikattacken, ohne daß der Arzt eine eindeutige Diagnose stellen kann. Deshalb bietet die Volkshochschule in Kooperaf mit der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Saldi hilfe (WeKISS) eine angeleitete Gruppe für Menschen mit Ä| sten, Depressionen und Panikattacken an. Begleitet werden i Gruppenmitglieder durch die Psychotherapeutin Marie-LuiseH mer in Heilberscheid bei Montabaur.

Ursachen der Erkrankung zu erkennen, mit und von anderena lernen, die Erkrankung anzunehmen und Schritt für Schritt wieder: gesund zu werden ist das Ziel der Gruppe.

Information und Anmeldung Frau Römer, Tel.: 06485/1667.

HUK-Coburg:

Neue Kfz-Haftpflichtversicherung PLUS inklusive Schutzbrief

Die HUK-Coburg-Versicherungsgruppe wird vom 01.04.1998* für Pkw, Wohnmobile sowie Motorräder eine Haftpflichtversicl«! rung PLUS anbieten, die alle wesentlichen Leistungen du- Schutzbriefversicherung enthält.

Versicherungsschutz besteht bei allen Fahrten mit dem versieh«; ten Fahrzeug. Das Leistungsspektrum wird um die Punkte »Pitt; up-Service im Inland« sowie »Hilfe im Todesfall« erweitert,dage­gen entfällt die in der Vergangenheit kaum in Anspruch gern* mene Leistung »Kostenübernahme für Krankenbesuche«. Diese Kfz-Haftpflichtversicherung komplett mit Schutzbrief» ausschließlich mit unbegrenzter Deckung für den Haftpflicht!! reich angeboten, wobei im Rahmen dieser unbegrenzt» Deckung künftig pro geschädigte Person 15 Millionen DM» wie zuletzt 12,5 Millionen DM zur Verfügung stehen. WP Künde die Schutzbriefleistungen nicht abschließen, ermäßigt® der Beitrag pauschal um 18,- DM.

Mit dem neuen Kraftfahrt-Tarif sind auch eine Reihe von An# rungen in der Tarifstruktur verbunden: So entfallen künftig* Einschränkungen hinsichtlich des Nutzerkreises mit Ausnalil von Fahrern unter 25 Jahren. Wird das versicherte Auto aucW solchen Fahrern benutzt, wird in der Kfz-Haftpflichtversichefi ein um 10 %, in Voll- und Teilkasko jeweils ein um 5 % höW Beitrag fällig.

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