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Montabaur

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Nr. 14/98

Frank Jung aus Hof, die Herschbacherin Hildegard Kohlenbeck, Mario News aus Höhr-Grenzhausen. Der Gewinn wurde natürlich auch auf die Chips der GeldKarten-Besitzer geladen. Insgesamt haben 630 GeldKarten-Bezahler an dem Gewinnspiel teilgenom­men. Neben den 7 Hauptgewinnern wurden 101 Champion-Chips direkt mit Geldbeträgen zwischen 5,- und 20,- DM aufgeladen. Die Veranstalter sahen in der abgelaufenen Aktion eine positive Resonanz, wissen aber auch um die Überzeugungsarbeit, die noch geleistet werden muß, um die GeldKarte bei den Verbrau­chern zu etablieren. Deshalb sollen auch in Zukunft noch weitere Aktionen folgen. Denn in einem Punkt waren sich alle Beteiligten einig: Das beste Argument für den kleinen goldenen Chip ist die praktische Funktion der GeldKarte als Bargeldersatz. Und diese Funktion ist es wert, daß man sie fördert.

Attraktion im Westerburger Land

Erstmalig findet, am 10.05.1998 (Muttertag), in Westerburg ein Radlersonntag statt. Die Strecken von ca. 12,30 und 42 Kilome­tern sind für jeden Radler geeignet. Auch Kinder sind herzlich willkommen.

Parallel dazu findet ein Fahrradflohmarkt bei der Fa. Sport Koch statt. Hier kann jeder, gegen eine geringe Standgebühr, Ge­brauchtfahrräder zum Verkauf anbieten. Start ab 09.00 Uhr an der Hofwiese in Westerburg. Der Erlös kommt einer sozialen Einrich­tung zugute. Veranstalter ist der SPD-Ortsverein Westerburger- Land. Infos-Fahrradflohmarkt: 02663/8616/ Infos-Radlersonn­tag: 02663/1355.

Behinderte brauchen Arbeit

Es nützt den Behinderten wenig, wenn viel Geld für nicht besetzte Pflichtplätze erhoben wird, andererseits aber zu wenig freie Ar­beitsstellen da sind, so das Arbeitsamt Montabaur in einer Presse­mitteilung. In den heimischen Betrieben und Verwaltungen verrin­gert sich die Zahl der schwerbehinderten Arbeitnehmer von Jahr zu Jahr. Wie die Betriebe dem Arbeitsamt mitteilten, waren Ende Oktober 1996 insgesamt 1.832 Schwerbehinderte beschäftigt. Der Anteil der mit Schwerbehinderten besetzten Pflichtplätze lag bei 3,5 % (Vorjahr 4 %). Er liegt damit weiterhin unter der gesetz­lich vorgeschriebenen Pflichtquote von 6 %.

Aufgrund nicht ausreichend zur Verfügung gestellter Arbeitsplät­ze mußten.die Betriebe im Westerwald- und im Rhein-Lahn-Kreis zuletzt Ausgleichsabgaben von 2,5 Millionen Mark zahlen. Die Ausgleichsabgabe muß ein Betrieb zahlen, wenn er unter der Pflichtquote von 6 % liegt; sie beträgt pro nicht besetzten Schwer­behindertenpflichtplatz 200 Mark monatlich. Das Arbeitsamt Mon­tabaur wendete im Vergleich dazu im vergangenen Jahr rund 20 Millionen Mark auf, um die Chancen der Behinderten auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. 1997 gab es im Monatsdurchschnitt 502 arbeitslose Schwerbehinderte (+ 11,8 % zum Vorjahr). Der Anteil der Schwerbehinderten an allen Erwerbslosen betrug Ende 1997 wie im Vorjahr 4,4 %.

KFV Westerwald e.V.

Information für die Feuerwehren des Westerwaldkreises

Am 09.05.1998 führen wir das Geschicklichkeitsfahren der Feu­erwehreinsatzfahrer in Mogendorf durch. Wir bitten, die Teilneh­mermeldungen schnellstmöglich an uns zu senden.

Fit zur Geburt

Was tun, damit die Geburt meines Kindes angenehm und schmerzarm verläuft?

Der nächste Geburtsvorbereitungskurs mit Schwangerschafts­gymnastik (auch mit Partner) findet am Dienstag, dem 14.04.1998, von 19.00 bis 20.00 Uhr im DRK-Heim auf der Eichenwiese in Montabaur statt. Hierzu laden wir sie herzlich ein. Vorabinformationen erhalten Sie von Gisela Laschet unter der Telefon-Nummer 02604/1722.

Ehrenamt

Innenminister Zuber stellt Ehrenamtsbericht der Landesre­gierung vor

Eine landesweite Ehrenamtsagentur soll zukünftig in Rheinland- Pfalz ehrenamtlich Tätige beraten und unterstützen sowie inter­essierten Bürgerinnen und Bürgern gewünschte und geeignete Aufgabenfelder vermitteln. Das kündigte Innenminister Walter Zuber bei der Vorstellung des Ehrenamtsberichts der Landesre­gierung an. Organisationen, Verbände und Vereine können ihre Tätigkeitsprofile über die Agentur anbieten. Mittelfristig sollen in allen Kommunen Ansprechpartner etabliert werden, denen die Agentur Informationen zuiiefert und deren Arbeit sie koordiniert. Bei einem Ehrenamtskongress im Frühsommer sollen Institutio­nen, Organisationen sowie ehrenamtlich Tätige Gelegenheit zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch bekommen, mit hochrangigen Experten Schritte zur Fortentwicklung des Ehren­amtes und auch die Anregung einer umfassenden Ehrenamts­kampagne unter einem gemeinsamen Motto diskutieren.

Die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement hat nach Zu­bers Angaben nicht abgenommen. Nachwuchsprobleme man­cher Organisationen hätten mit dem deutlich gestiegenen Bedarf an ehrenamtlicher Arbeit zu tun. Zudem wollten die Menschen sich inzwischen eher bei überschaubaren Projekten engagieren statt sich langfristig zu binden. Hierauf müßten die Organisationen und Verbände mit ihren Anforderungsprofilen stärker als bisher reagieren. Spaß an der Arbeit, Selbstbestimmung und Selbstver­wirklichung seien heute häufige Motive für die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement.

Ohne Ehrenamt sei keine freiheitliche Gesellschaft lebensfähig, unterstrich Walter Zuber. Zwischen dem privaten Raum der Fa­milie und dem Staat sei der Bereich des ehrenamtlichen Engage­ments Kernelement der Zivilgesellschaft. Gemeinschaftsdenken und sozialer Zusammenhalt würden durch ehrenamtliches Enga­gement entwickelt und erhalten; damit sei das Ehrenamt das Bindemittel der Gesellschaft. Ziel der Landesregierung sei es darum,'das Ehrenamt optimal zu fördern und zu stärken und dessen gesellschaftlichen Stellenwert durch vielfältige Formen von öffentlicher Anerkennung deutlich zu machen.

Der Ehrenamtsbericht der Landesregierung stellt die unterschied­lichen Formen des ehrenamtlichen Engagements in Rheinland- Pfalz sowie den Katalog der Förder- und Unterstützungsmaßnah­men der Landesregierung dar, entwickelt Perspektiven für das Ehrenamt und schlägt Schritte zur erweiterten zukünftigen Förde­rung vor.

Nach Schätzungen (genaue Zahlen sind nicht verfügbar) sind rund 17 Prozent der erwachsenen Bevölkerung also in Rhein­land-Pfalz knapp 700.000 Personen - ehrenamtlich tätig.

Sie engagieren sich bei

- Frauenprojekten,

- in der Gefahrenabwehr (Freiwillige Feuerwehren: ca. 65.000, Hilfsorganisationen/Katastrophenschutz: ca. 15.500 und Landesverkehrswacht: ca. 4.000),

- bei internationalen Partnerschaften (Ruanda),

- in Jugendarbeit und Jugendhilfe (Landesjugendring: ca. 40.000),

- in den Kommunen (ca. 40.000),

- in der Rechtspflege und im Strafvollzug,

- in der Schule, bei Bildung und Kultur,

- im Sozial- und Gesundheitsbereich,

- im Sport (ca. 150.000),

- für Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie

- im wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Sektor.

Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren mit einem Bündel von Maßnahmen den Stellenwert des Ehrenamtes aufge­wertet. Dazu gehören unter anderem

- die Einrichtung der Landesleitstelle »Älter werden in Rheinlarid-Pfalz«,

- die Einrichtung des Landesbehinderten beauftragten,

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