Montabaur
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Nr. 11/98
Verwaltungshaushalt
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes verringert sich von 1.025.000- DM um 16.000- DM auf 1.009.000 - DM. Die Reduzierung beruht auf einem gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Volumen des Forsthaushaltes und auf der Tatsache, daß im Haushaltsjahr 1998 keine Mittel für die Chronik (1997-50.000- DM) bereitzustellen sind.
Im Einnahmenbereich des Verwaltungshaushaltes dominiert der Unterabschnitt »Steuern und allgemeine Zuweisungen« mit einem prozentualen Anteil von 85,20 %.
Die weiteren Einnahmen der Ortsgemeinde erwartet man aus
folgenden Bereichen:
Erstattungen, Zuweisungen.1,07 v. H.
Gebühren.0,47 v. H.
sonst. Verwaltungs- und Betriebseinnahmen.8,61 v. H.
sonst. Verwaltungs- und Betriebseinnahmen sonstige Finanzeinnahmen (Konzessionsabgaben,
Zinsen).4,65 v. H.
Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushaltes beruhen auf den Erfahrungswerten des Vorjahres, sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden, beinhalten gesetzliche oder tarifvertragliche Vorgaben und berücksichtigen Wünsche der Ortsgemeinde.
Nachfolgend soll verdeutlicht werden, wie sich die Ausgaben, nach Ausgabenbereichen gegliedert, gegenüber dem Vorjahr verändern und welchen prozentualen Anteil die einzelnen Ausgabenbereiche an den Gesamtausgaben des Verwaltungshaushal
tes haben:
1. Personalausgaben.13,29 v. H.
2. Verwaltungs- und Betriebsausgaben.24,78 v. H.
3. Zuschüsse für soziale Zwecke oder
ähnliche Einrichtungen.7,34 v. H.
4. Umlagen.52,09 v. H.
5. Zinsausgaben.0,01 v. H.
6. Zuführung zum Vermögenshaushalt.2,49 v.H.
Als echte freie Finanzspitze für das Haushaltsjahr 1998 errechnet sich unter Beachtung der ordentlichen Tilgungsleistungen und den als einmalig anzusehenden Sachkosten für das Umlegungsverfahren »Flürchen« ein Betrag von Überschuß 73.000,- DM (Vorjahr: Fehlbedarf 28.000,— DM).
Vermögenshaushalt
Das vom Ortsgemeinderat am 03.06.1997 beschlossene Investitionsprogramm bildet die Grundlage für die Aufstellung des Vermögenshaushaltes. Art und Umfang der sich hieraus ergebenden Vorhaben bestimmen das Volumen.
Für folgende Investitionen, Investitionsförderungsmaßnahmen und Ausgaben sind entsprechende Haushaltsmittel bereitgestellt:
1. Ausgestaltung von Kinderspielplätzen.7.000,— DM
2. Bauausgaben — Pflanzbeete.5.000,— DM
3. Ausgleichszahlungen an Beteiligte des
Umlegungsverfahrens.100.000,— DM
4. Zuweisungen für Dorferneuerungsmaßnahmen...2.000,— DM
5. Erschließung »Flürchen«.35.000,—DM
Damit die Auftragsvergabe für die Erschließung des Baugebietes noch in 1998 vorgenommen werden kann, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 300.000,- DM veranschlagt.
6. Fußweg zur Stelzenbachhaile.5.000,— DM
7. Bauausgaben - Leichenhalle.....6.000,- DM
8. Bauausgaben — Stelzenbachhalle.4.000,- DM
9. Erwerb von Grundstücken.252.000,— DM
10. Zuführung zur allgemeinen Rücklage.31.791,-DM
11. Tilgung von Krediten an den Kreditmarkt.2.209,- DM
Durch diese Tilgungsleistung wird die Ortsgemeinde Oberelbert erstmals seit vielen Jahren schuldenfrei.
12. Abwicklung des voraussichtlichen
Soll-Fehlbetrages 1997.40.000,- DM
Zur Finanzierung der anstehenden Vorhaben und Ausgaben stehen folgende Einnahmen zur Verfügung:
1. Ausgleichszahlungen von Beteiligten des
Umlegungsverfahrens.100.000,- DM
2. Ausbaubeiträge.77.000,- DM
3. Einnahmen aus der Veräußerung von
Grundstücken.275.000,- DM
4. Investitionsschlüsselzuweisungen.12.568,- DM
5. Zuführung vom Verwaltungshaushalt.25.000,- DM
6. Entnahme aus der allgemeinen Rücklage (Planabrundungsbetrag).432,- DM
Ausblick 1999 bis 2001
Bauausgaben im Bereich von Park- und Gartenanlagen, Zuweisungen für Dorferneuerungsmaßnahmen, die Erschließung »Flürchen«, der Anbau an die Stelzenbachhaile, der Bau einer Grillhütte, Bauausgaben im Friedhofsbereich, der Wirtschaftswegebau sowie der Ausbau des Festplatzes sind die mittelfristig geplanten Investitionen. Die Berechnungen der mittelfristigen Finanzplanung signalisieren eine Finanzierung aller Vorhaben.
Ortschronik
Information über Verkauf
Dem Ortsgemeinderat wurde zur Kenntnis gegeben, daß sich einige Bürger über die Berichterstattung in der Chronik für die Jahre 1933 bis 1945 aufgeregt haben.
Weiterhin wurde mitgeteilt, daß noch ca. 200 Exemplare vorhanden sind.
Die Einnahmen betragen 17.000,- DM .
Verwendung der Autorenspende
Herr Kläser verzichtet auf sein Autorenhonorar und wünscht, daß die eingesparte Summe von der Gemeinde für eine Maßnahme in der Freizeitanlage verwendet wird.
Teilnahme am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« 1998
Einstimmig beschloß der Ortsgemeinderat, an dem Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« teilzunehmen.
Veranstaltungen des Vereinsringes
Kindertheaterveranstaltung
Das Kindertheater wird im Zeitraum Ende April stattfinden.
Im Spätherbst soll mit dem Kreisjugendamt eine weitere Kinderveranstaltung durchgeführt werden.
Autorenlesung
Der Vereinsring führt am 23.03., 20.00 Uhr, eine Autoreniesung mit zwei Autoren durch.
»Basaltbrocken in der Nazizeit«
Autorenlesung mit Christoph Kloft und Dr. Uli Jungbluth in der Stelzenbachhaile
Der Vereinsring Oberelbert lädt zu einer Autorenlesung mit Christoph Kloft und Dr. Uli Jungbluth ein.
Die Veranstaltung findet am Montag, dem 23. März, um 20.00 Uhr, in der Stelzenbachhaile, statt.
»Ein Dorfbürgermeister geht seinen Weg« — der Untertitel von Christoph Klofts zweitem Buch »Basaltbrocken« faßt treffend den Inhalt zusammen: Johannes, Bürgermeister eines Westerwalddorfes in bewegter Zeit (1930 bis 1947) und ohne Sympathie für die Nazis, widersetzt sich auf seine eigene Art ihren Angriffen. Trotz manch gefährlicher Situation behauptet er immer wieder seinen »Westerwälder Basaltkopf«, auch wenn ihm das Leben am Ende noch einmal einen schweren Stein in den Weg legt. Den im Rhein-Mosel-Verlag erschienenen Roman stellt der aus Kölbingen stammende Schriftsteller im Zusammenspiel mit dem Nauorter Heimatforscher Dr. Uli Jungbluth vor, der den Vortrag mit zahlreichen Fakten aus einen Büchern »Judenverfolgung im Westerwald« und »Zur Nazifizierung der Deutschen« bereichert. Die von Musik umrahmte Lesung gehört zu der von Jungbluth und Kloft gemeinsam durchgeführten Reihe »Basaltbrocken in der Nazizeit«.
Der Eintritt ist frei.
Verloren - gefunden
Bei der Gemeindeverwaltung wurde ein Schlüsselbund mit silberner Namensplakette als Fundsache abgegeben. Am Schlüsselbund befinden sich ein Autoschlüssel und mehrere andere Schlüssel.
Karl Jung, Ortsbürgermeister
5. Westerwälder Kabarettnacht 14. März 1998
Die Veranstaltung ist restlos ausverkauft. Kein Kartenverkauf mehr an der Abendkasse!
Karl Jung, Ortsbürgermeister

