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Beteiligung des mit dieser Aufgabe betrauten Polizeibeamten, nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Es wird vorgeschlagen, daß ein gebrauchter PKW mit Transportanhänger, einschließlich der für die Erteilung des Verkehrsunterrichtes benötigten Ausstattung, im Gesamtwert von ca. 20.000 DM, von der Verbandsgemeinde Montabaur angeschafft werden soll. Das so ausgestattete Gespann wird dann dem Polizeibeamten für den Verkehrsunterricht in den Grundschulen der Verbandsgemeinde Montabaur zur Verfügung gestellt. Der Haupt- und Finanzausschuß stimmt dem Vorschlag einstimmig zu. Die endgültige Entscheidung über diese Maßnahme bleibt, da zu ihrer Finanzierung Mittel benötigt werden, die im bisherigen Haushalt der Verbandsgemeinde nicht enthalten sind, es handelt sich um eine sogenannte »außerplanmäßige Ausgabe«, dem Verbandsgemeinderat in seiner nächsten Sitzung Vorbehalten.
Die Verbandsgemeinde Montabaur fördert die Deutsch Tex- anische Gesellschaft auch finanziell
Im Rahmen der Behandlung eines Zuschußantrages für eine Konzertreise des Kinder- und Jugendchors »Niederelberter Dorfspatzen«, die den Chor auch nach Fredericksburg, der Partnerstadt der Verbandsgemeinde Montabaur, führen soll, wurde von der CDU-Fraktion angeregt, die Förderung der Partnerschaft zu der Partnerstadt Fredericksburg an die Regelungen für den Bereich der Stadt Montabaur anzugieichen. Der Deutsch Texani- schen Gesellschaft solle ein Festbetrag in Höhe von 5.000 DM zur Verfügung gestellt werden, über dessen Verwendung die Gesellschaft in Eigenregie verfügen kann. Zuschußanträge sind unmittelbar an die Deutsch Texanische Gesellschaft zu richten, Einzelentscheidungen durch den Verbandsgemeinderat oder seine Ausschüsse danach nicht mehr erforderlich. Zum Ende des Jahres erstellt die Gesellschaft einen Nachweis über die Verwendung des Geldes. Dieser Vorschlag findet die einstimmig Zustimmung der Ausschußmitglieder.
Verein Notruf, Frauen gegen Gewalt e.V., Westerburg, erhält keinen zusätzlichen Zuschuß durch die Verbandsgemeinde Montabaur
Da es sich bei der Förderung von im sozialen Bereich tätigen Vereinen nach Meinung der Mehrheit der Ausschußmitglieder um eine Aufgabe des Westerwaldkreises handelt und grundsätzlich seitens der Verbandsgemeinde Montabaur keine darüber hinausgehenden Förderungen vertretbar sind, fand der Antrag des Vereins keine Zustimmung.
Einstieg in die modernen Medien ist auch für die Verbandsgemeinde Montabaur ein Thema
Eine Anfrage der SPD-Fraktion hatte zum Thema, inwieweit die Nutzung moderner Medien, wie der Einstieg in das Internet oder die Einrichtung einer E-mail, auch für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur vorgesehen ist. Dazu teilte die damit betraute Fachabteilung mit, daß sich der Arbeitskreis EDV mit diesen Themen bereits befaßt habe. Aufgrund der Schnellebigkeit der Medien in diesem Bereich und der noch nicht abzusehenden Kosten für eine dafür erforderliche Software, einschließlich eines kontinuierlichen Aktualisierungsservices, wird eine auf langfristige Sicht nutzbare Lösung favorisiert. Daher werde zunächst der Markt in diesem Bereich beobachtet und über realisierbare Varianten nachgedacht. Kurzfristige Lösungen, möglicherweise unter Einbeziehung von Privatinitiativen, erscheinen, auch vor dem Hintergrund des Schutzes des bestehenden EDV-Netzes der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, nicht angeraten.
Notiz aus der Sitzung des Werksausschusses vom 05.03.1998
Ingenieurleistungen für die Erweiterung der Kläranlage Niedererbach in Auftrag gegeben
In öffentlicher Sitzung entschied der Werksausschuß in seiner Sitzung am 05.03.1998 über die Vergabe von Ingenieurleistungen für die Erweiterung der Kläranlage Niedererbach.
Obwohl diese Anlage erst Ende der 80’er Jahre geplant und gebaut wurde, ist schon jetzt eine Vollausiastung und mit Blick auf cfe Ausweisung weiterer Bauflächen, eine Überlastung festzustel-
Zum Zeitpunkt der Planung betrug die maßgebliche Einwohnerzahl ca. 800. Damals wurde bereits eine überdurchschnittliche Zuwachsrate einkalkuliert, um die Anlage für lange Zeit ausrei- chend zu dimensionieren (die Anlage wurde auf 950 Einwohner ausgelegt).
Die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung (1988: 803 Einwohner; 1994:963 Einwohner) lag jedoch deutlich über den Prognosen.
Durch die geplante Erschließung des Neubaugebietes »Auf dem Hahn« wird voraussichtlich die Möglichkeit zur Bebauung von bis zu 70 Bauplätzen geschaffen. Dies läßt einen weiteren Anstieg bei der Wohnbevölkerung von ca. 200 bis 250 erwarten.
Diese Entwicklung erfordert eine Erweiterung der bestehenden Kläranlage.
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Patenschiff »Westerwald« erfolgreich aus Namibia zurück
Am 28. Oktober lief die »Westerwald« zu einem besonderen Einsatz aus. Der Auftrag lautete: Suche und Unterstützung bei der Bergung des am 13. September vor der namibischen Küste abgestürzten Bundeswehrflugzeuges Typ »Tupolew«.
Die Fahrt ging bei relativ ruhigem Wetter via Dakar/Senegal nach Walvis Bay/Namibia, wo die »Westerwald« am 18. November eintraf.
Das Patenschiff war mit dem Spezialbergungsschiff Lowland Cavalier intensiv an den Such- und Bergungsarbeiten beteiligt. Nachdem es am 5. Dezember den geborgenen Flugschreiber übernommen hatte, wurde es bis zum Abschluß der Arbeiten am 21. Dezember als Shuttle zwischen der Bergungsstelle und Walvis Bay eingesetzt, wobei es sämtliche geborgenen Teile transportierte.
Nach Abschluß der Arbeiten wurde im Rahmen eines offiziellen Empfangs an Bord der »Westerwald« den namibischen Stellen für ihre Kooperation gedankt, bevor am 25. Dezember die Rückreise angetreten wurde.
Der Kapitän erwähnte lobend das persönliche Engagement der Besatzung. Es wurden viele private Freundschaften geschlossen und Einladungen gegenseitig ausgesprochen. Gemeinsame Fahrten in die Etosha und die Wüste wurden unternommen. Selbst Weihnachten wurden Besatzungsmitglieder in Familien eingeladen. Unter anderem wurde die 4. Klasse der Namib Grundschule (früher Deutsche Schule Swakopmund) an Bord empfangen und bewirtet, wobei die Teilnehmer einen bleibenden Eindruck von der Arbeit an Bord erhielten.
Das Flottenkommando dankte der Besatzung für ihr Engagement in diesem Einsatz, der ohne zu zögern und absolut professionell ausgeführt wurde und das Ansehen der Marine auch in der Öffentlichkeit gestärkt hat.

