Montabaur
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Wallmerod
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Aber können nicht Börsenkrisen für Anleger massive Verluste bedeuten?
Nehmen wir zum Beispiel einen Anleger, der 1987 einstieg. Es folgte der Börsencrash. Was damals nach einem Erdbeben aus- • sah, erscheint heute nur noch als ein kleiner Holperer auf dem steilen Weg nach oben, und der Anleger hat bis heute ordentlich verdient. Und wenn wir die letzten 50 Jahre betrachten, so stellen wir fest, daß ein langer Atem immer belohnt wird — egal, zu welchem Zeitpunkt man eingestiegen ist.
Dann bleibt nur noch die wahrscheinlich schwierigste Frage offen: In welche Titel sollte ein Anleger investieren?
Das kann man pauschal nicht beantworten. Doch grundsätzlich gilt: Zur Minderung des Einzelrisikos ist eine breite Streuung unbedingt empfehlenswert. Für eine gezielte Titelauswahl müssen Anleger immer gut über Unternehmen und Märkte informiert sein. Wer den Aufwand dafür scheut, der sollte in Aktienfonds investieren-da machen Fachleute genau diese Arbeit.
Aber selbst bei Aktienfonds gibt es eine große Auswahl. Nach welchen Kriterien soll sich der Anleger da entscheiden?
Sicher, auch bei Aktienfonds gibt es völlig unterschiedliche Strategien - da ist für jeden Anlegertyp etwas dabei. Doch eine Strategie erscheint mir besonders interessant: eine Anlage in Wachstumswerte. So setzt beispielsweise der neu aufgelegte Fonds UniEuropaDynamic ausschließlich auf Wachstumswerte. Dabei werden europaweit ganz spezielle Unternehmen ausgewählt, die aufgrund klar definierter Kriterien überdurchschnittliche Wachstums- und Erfoigschancen erkennen lassen.
Und davon profitieren die Anleger?
Genau. Denn überdurchschnittlich steigende Unternehmensgewinne bedeuten letztlich auch steigende Aktienkurse und damit eine schöne Rendite für den Anleger.
Der gemeinsame Besuch des Bundestagsabgeordneten Hörster und des Parlamentarischen Staatssekretärs Wilz trug gute Früchte für den Standort Montabaur
Der Bundestagsabgeordnete Joachim Hörster (CDU) erklärt:
Am 6. November 1997 habe ich gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Wilz den Standort Montabaur besucht. Anläßlich dieses Besuches ist auch die Situation am Standort Montabaur sowie der Wunsch erörtert worden, die 5. Kompanie des Instandsetzungsbataillons 310 von Koblenz nach Montabaur zu verlegen. Auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin hat Staatssekretär Wilz zugesagt, eine solche Verlegung unter sachlichen Gesichtspunkten wohlwollend prüfen zu lassen.
Wie mir das Bundesverteidigungsministerium heute mitteilte, ist positiv entschieden worden, daß die 5. Kompanie des Instandset-
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zungsbataillons 310 in die Westerwaldkaserne nach Montabaur verlegt wird. Damit erhält der Standort Montabaur einen gleich wertigen Ausgleich für die 7. Kompanie des Instandsetzungsb' taillons 220, die, wie schon seit längerem geplant, ab Februar 1998 nach Dornstadt verlegt werden soll. *
Ich freue mich über diese positive Entscheidung des V gungsministeriums für den Standort Montabaur.
Trotz steigender Langzeitarbeitslosigkeit ist Trendwende am Arbeitsmarkt möglich
Heimische Betriebe meldeten dem Arbeitsamt 19971 10.000 freie Stellen
»Höchste Arbeitslosigkeit der Nachkriegszeit«, so oder ähnlidi brachte das abgelaufene Jahr 1997 eine Hiobsbotschaft nachder anderen für den heimischen Arbeitsmarkt. Gibt es jetzt Hoffnung auf eine leichte Besserung? Ende Dezember waren 11.406P sonen im Westerwald- und im Rhein-Lahn-Kreis arbeitslos, 6 Männer und Frauen mehr als vor einem Jahr.
»Bei der Frage, wie es weitergeht, befinden wir uns jetztineid sehr spannenden Zeit«, so das Arbeitsamt Montabaur in seine! jüngsten Bericht zur Arbeitsmarktlage. »Verbessert sich dieSli mung in den Unternehmen weiter und hält die milde Witterungen; halten wir eine positive Wende am heimischen Arbeitsmarkii möglich. Gut ist, daß die neue Schlechtwettergeldregelung w den Baubetrieben überwiegend begrüßt wird und daß so c Chance besteht, daß die Winterarbeitslosigkeit nicht höher#! als im vergangenen Jahr, schreibt das Arbeitsamt weiter, i sollen auch die neuen Eingliederungshilfen des novellierten beitsförderungsrechts. Die gelte es jetzt mit Leben zu erfüllen.D|i Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen, müsse noch stärket* bisher in den Vordergrund rücken. Denn die Zahl derer, die läng! als ein Jahr beschäftigungslos waren, ist bis Ende letzten Jahr! auf 3.062 Männer und Frauen in den beiden Landkreisen angef stiegen. Das sind 914 Personen mehr als Ende 1996, plusi Prozent.
Nach 2.093 Arbeitslosmeldungen und 1.230 Abmeldungen v Arbeitslosen im Dezember waren 11.406 Menschen im Weste! wald- und Rhein-Lahn-Kreis am Jahresende ohne Job. entspricht einer Steigerung von 863 Personen gegenüber Ends r i November. Die Arbeitslosenquote im Amtsbezirk liegt miU| Prozent nun um 0,6 Punkte über dem Novemberwert. Wf die Quote im Westerwaldkreis von 8,1 auf 8,8 Prozent ansti($ kletterte sie im Rhein-Lahn-Kreis von 8,3 auf 8,9 Prozent. Daß sich die Chancen auf dem heimischen Beschäftigungsmai in den vergangenen zwölf Monaten immer noch verschlechterte! wird an einer um 6,5 Prozent höheren Erwerbslosenzahl als Eni 1996 deutlich. Die regionalen Teilarbeitsmärkte haben sicht« recht unterschiedlich entwickelt. Im Westerwaldkreis haben di^j Räume Höhr-Grenzhausen/Ransbach-Baumbach und Hi burg/Bad Marienberg mit einer um 0,9 Prozentpunkte höher Erwerbslosenquote als Ende 1996 im negativen Sinne »die Na vorn«.
Sie erreichten Arbeitslosenquoten von 11,3 und 9,5 Prozent.!. Verbandsgemeinden Westerburg und Rennerod erlebtenzusai men bei einer um 0,1 Punkte auf 9,2 Prozent gesunkenen Qu^ im Westerwaldkreis eine »erste Besserung« gegenüber dw Vorjahreszeitpunkt. Die Erwerbslosenquoten der übrigen Reg| nen stiegen in den letzten 12 Monaten wie folgt: Raum BädF" Nassau: jetzt 9,8 Prozent und 9,3 Prozent vor einem Jahr, ft tabaur, Wirges, Selters, Wallmerod: jetzt 7,5 Prozent und ft Prozent Ende Dezember 1996. Diez, Nassau-8,0 Prozent (« Lahnstein, Braubach - 10,0 Prozent (9,5), Nastätten,. Goarshausen - 8,4 Prozent (8,3).
In den Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems suchten z#
1171 Menschen einen neuen Arbeitsplatz. Das Mehr an Ei losen (plus 72 gegenüber Dezember 1996) in diesem Raumi hier nur zum Teil an den schlechteren Beschäftigungschancem Gesundheits-/Kurwesen. Aus diesen Berufsbereichen kommf weniger als 10 Prozent aller Arbeitsuchenden der Region, Die heimischen Betriebe und Verwaltungen boten im Monat 561 freie Arbeitsstellen zur Besetzung an. 323 chende wurden in Arbeit vermittelt. Insgesamt erhielten

