Montabaur
Nr. 1/2/M
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eine Gemeinschafisaktion
Verlag!
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von Kreisverwaltung
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und Verlag Linus Wittich
WITTICH
Beratungs- und KoordiniertmgssteIlen der Soziafstationen (AHZ) im Westerwaidkreis
Im Zusammenhang mit der Umsetzung des Pflegeversicherungsgesetzes wurde im Westerwaldkreis das Angebot an ambulanten Hilfen wesentlich verbessert. Seit 01.04.1995 sorgen acht Ambulante Hilfezentren (Sozialstationen) im Kreis für eine umfassende Beratung und Betreuung der Hilfesuchenden und ihrer Angehörigen. Sie werden dabei finanziell durch das Land Rheinland-Pfalz und den Westerwaldkreis unterstützt. Daneben gibt es eine Reihe privater Pflegedienste.
Sie alle helfen mit, Menschen, die aufgrund ihres Alters, wegen Krankheit, Behinderung oder aus sonstigen Gründen auf Hilfen angewiesen sind, ein selbständiges Leben in der vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Um die verschiedenen Angebote im Interesse der Hilfesuchenden sinnvoll aufeinander abzustimmen und eine Verknüpfung der ambulanten und stationären Hilfe herbeizuführen, sind in allen acht Sozialstationen Beratungs- und Koordinierungsstellen eingerichtet. Sie bieten kostenlose Beratung für ältere, kranke, behinderte Menschen und deren Angehörige an. Sie gewährleisten ein reibungsloses Ineinandergreifen der verschiedenen Hilfeleistungen. Welcher ambulante Dienst versorgt meine pflegebedürftigen Eltern? Was bietet ein Hausnotrufsystem? Wie kann ich eine Haushaltshilfe bekommen?
Was ist Kurzzeitpflege und wer bietet sie an? Wie finde ich diese Hilfen und was kosten sie? Zur Beantwortung solcher Fragen gibt es im Westerwaldkreis acht Ansprechpartner/-innen, die Sie auf Wunsch auch zu Hause beraten - kostenlos. Gemeinsam mit Ihnen und gegebenenfalls auch mit Ihren Angehörigen überlegt die Fachkraft, wie und mit welcher Hilfeart geholfen werden kann.
Nach ausführlicher Beratung und in Absprache mit Ihnen kann eine neutrale Vermittlung erfolgen, an einen hauswirtschaftlichen Dienst oder einen Pflegedienst. Dies kann sowohl eine Sozialstation als auch ein privater Pflegedienst sein. Weitere Informationen, Beratung und gegebenenfalls Vermittlung erhalten Sie zum Beispiel auch in folgenden Bereichen:
- Begleitung zum Arzt oder zu Behörden;
- Hilfe beim Einkäufen;
- Hilfe bei Anträgen oder beim Briefeschreiben;
- Begleitung zum täglichen Spaziergang;
- Organisation und Vermittlung von vorübergehenden oder dauerhaften Aufenthalten in stationären Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen;
- andere Wohnformen für Seniorinnen und Senioren und noch vieles mehr.
Wer in Ihrer Verbandsgemeinde für Ihre Beratung zuständig ist, entnehmen Sie bitte den folgenden Angaben:
Verbandsgemeinde Bad Marienberg: Sozi- alstation (AHZ) des Deutschen Roten Kreuzes, Beratung und Koordinierung, Achim Schnei- der, Tel. 02661/624140 Verbandsgemeinde Hachenburg: Ev. Sozialstation (AHZ) Hachenburg, Beratung und Koordinierung, Ursula Porten, Tel 02662/6033
V er bandsgemeinde Höhr- Grenzhausen: Sozialstation (AHZ) der Johanniter-Unfallhil- fe, Beratung und Koordinierung, Brigitte Stäbe, Tel. 02624/94090
Verbandsgemeinde Montabaur: Caritas- Sozialstation (AHZ) Montabaur, Beratung und Koordinierung, Ursula Lanzerath, Tel. 02602/160634
Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach: Caritas-Sozialstation (AHZ) Kannenbäckerland, Beratung und Koordinierung, Silke Kern, Tel. 02623/3719
Verbandsgemeinde Wallmerod: Caritas-Sozialstation (AHZ) Wallmerod, Beratung und Koordinierung, Simone Gomber, Tel. 06435/961253 Verbandsgemeinden Westerburg und Rennerod: Caritas-Sozialstation (AHZ) Wester- burg-Rennerod, Beratung und Koordinierung, Ulrike Eiser, Tel. 02663/4710 Verbandsgemeinden Wirges und Selters: Caritas-Sozialstation (AHZ), Beratung und Koordinierung, Silke Kern, Tel. 02623/3719
Seniorinnen und Senioren informieren siel»
„Information ist alles“ - dieses Motto trifft im Zeitalter der Medien und der vielfältigen Angebote in den unterschiedlichsten Bereichen unserer Gesellschaft mehr denn je zu. Oft stellt sich jedoch für den einzelnen das Problem, die für ihn wichtigen Informationen aus der Gesamtheit des Angebotes herauszufinden und zu nutzen. Aus diesem Grund hat die Seniorenleitstelle des Westerwaldkreises die nachfolgenden Informationsangebote, die sich insbesondere an Seniorinnen und Senioren richten, für Sie zusammengestellt.
Das aktuelle Thema:
Pflegeversicherung Eine neue kostenlose Broschüre mit dem Titel „Die soziale Pflegeversicherung“ stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Verfügung.
Die Broschüre erläutert die Notwendigkeit der Pflegeversicherung, deren Organisation und Finanzierung ebenso den Personenkreis der Versicherten sowie die Leistungen der Versicherung. Unklarheiten oder Erkenntnisse, die in diesem Bereich immer wieder auftauchen, werden in Form von Fragen und Antworten erläutert.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Broschüre unter der Bestellnummer 150 bei dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 140280, 53107Bonn, Tel.: 0228/527-1111, Fax: 0180/5151511 anfordem. Zusätzlich hat das Ministerium zur Deckung des Informationsbedarfes ein Bürgertelefon eingerichtet. Experten stehen von montags bis donnerstags jeweils in der Zeit von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr kostenlos unter der Telefonnummer 0130/6081 für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.
Servicetelefon des Arbeiter- Samariter-Bundes (ASB) Der Arbeiter-Samariter-Bund hat einen Telefonratgeber („Sami“) zur Klärung von Fragen zur Altenhilfe eingerichtet. Dem ASB steht dabei eine umfangreiche Datenbank zur Verfügung, aus der das für den Anrufer passende Angebot herausgesucht werden ka n n. Auch besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Anbieter vor Ort zu informieren, der dann mit dem Hilfesuchenden Kontakt aufhimmt. Der Telefonratgeber ist montags bis donnerstags von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags von 09.00 Uhr
bis 14.00 Uhr unter der Rufnummer 01805/266155 bundesweit zum Ortstarif zu erreichen.
Erben und Vererben Das Problem, sein Vermögen nach den eigenen Vorstellungen den Erben zukommen zu lassen, wird von vielen gerne verdrängt. Sei es der Zusammenhang mit dem persönlichen Lebensende oder die Angst, daß man eine ungerechte Regelung trifft; das Verfassen eines Testamentes gehört nicht unbedingt zu den Aufgaben, die man leichten Herzens erfüllt.
Wie notwendig und wichtig es jedoch ist, über die gesetzlichen Regelungen informiert zu sein und ein Testament zu fertigen oder einen Erbvertrag zu schließen, haben viele aus Familien- oder Bekanntenkreisen erfahren.
Wenn Sie irtehr zum Thema „Erben und Vererben“ wissen wollen, können Sie die kostenlose Broschüre „Erbrecht“ beim Ministerium für Justiz des Landes Rheinland-Pfalz, Ernst-Ludwig- Straße 3,55116 Mainz, anfordem.
„Der rote Faden“
- Informationen für Senioren „Suchen Sie Rat zu Problemen, die mit dem Älterwerden Zusammenhängen? Suchen Sie Anre
gungen zur Freizeitgestaltung oder zur für Sie richtigen Wohnung im Alter? Vielleicht haben Sie auch Fragen zur Rente, zum Testament oder zur Betreuung? - All dies und vieles mehr finden Sie in dieser Broschüre.“
Mit diesem Zitat aus der vorgenannten Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Postfach 201551, 56107 Bonn, läßt sich deren Inhalt treffend beschreiben. Auch diese Informationsschrift ist kostenfrei erhältlich.
Mitmachen macht Mut - so lautet das Motto der Westerwälder Frauenverbände Eine Vielfalt von Gruppierungen ist im Westerwaldkreis aktiv. Je nach Interessenlage und Lebenssituation kann jede Frau, ob alt, ob jung, mitarbeiten, Unterstützung finden und Spaß haben. Lebenserfahrung und Engagement der älteren Mitbürgerinnen sind eine Bereicherung für jede Gruppe. Über Kontakte vor Ort und die breite Palette der Angebote informiert die Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises, Christa Mayer, unter der Telefonnummer 02602/124-301.
Was wird das neue Jahr bringen?
Buch Kästner prägte du/u diesen Satz;
Seien wir ehrlieh: liehen ist immer lebensgefährlich!
fm Sinne dies.es> ■* sicher nicht so ernst gemeinten * Mottos
im ncut.it Jahr!

