Einzelbild herunterladen

Seite 22

Nr. 27J

Mehr Neugeborene im Jahre 1990

Im Jahre 1990 wurden nach Angaben des Statistischen Landes* amtes in Bad Ems über 42.700 Kinder in Rheinland-Pfalz gebo­ren. Das sind 7,8 Prozent mehr als iip Vorjahr. Die Zahl der nicht­ehelichen Kinder nahm um 13,1 Prozent auf gut 3.700 zu. Damit wurde 1990 jedes 11. Kind von einer unverheirateten Mutter zur Welt gebracht, vor zehn Jahren war es jedes 15. Kind.

Ebenfalls gestiegen ist im vergangenen Jahr die Zahl der Ge­storbenen auf rund 43.800. Da die Zunahme der Gestorbenen ge­genüber 1989 mit 3 Prozent geringer ausfiel als die der Gebur­ten, verringerte sich der Gestorbenenüberschuß um fast 63 Pro­zent auf knapp 1.100 Personen im Jahre 1990.

91 Millionen Mark für Kriegsopferfürsorge

Die Bruttoausgaben für die Kriegsopferfürsorge beliefen sich in Rheinland-Pfalz im Jahre 1990 auf 91 Millionen Mark. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sind die Aufwen­dungen um 9,5 Millionen Mark oder 11,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Empfänger hat um 7,4 Prozent auf 8.292 zugenommen.

Auf die Hilfe zur Pflege der Kriegsbeschädigten und Hinterblie­benen entfielen rund drei Viertel aller Aufwendungen (67,2 Mil­lionen Mark) der Kriegsopferfürsorge im Jahre 1990. Ferner wurden zum Lebensunterhalt 8,6 Millionen Mark (9,4 Prozent), zur Hilfe in besonderen Lebenslagen 7,5 Millionen Mark (8,3 Prozent) und als Erholungshilfe 4,5 Millionen Mark (4,9 Pro­zent) gezahlt. Den Ausgaben standen 23,7 Millionen Mark an Einnahmen gegenüber (Deckungsquote 26 Prozent).

Wieder mehr Lehramtsanwärter

An den Studienseminaren in Rheinland-Pfalz bereiteten sich Anfang März 1991 insgesamt 564 Lehramtsanwärteriimen und -anwärter auf das Zweite Staatsexamen vor. Zwei Drittel der Se­minarteilnehmer waren Frauen.

Das Lehramt an Grund- und Hauptschulen wurde nach Anga­ben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems am häufigsten angestrebt. Im Vorbereitungsdienst standen 197 Tbilnehmerin- nen und Tbilnehmer, 40 Prozent (58) mehr als im Vorj ahr. Die Zahl der Referendarinnen und Referendare für das Lehramt an

Gymnasien ist nach wie vor rückläufig. Ihre Zahl gingum 66 (mi­nus 22 Prozent) auf 190 zurück. Steigende'Ibilnehmerzahlen wa­ren bei den Studienseminaren für die Lehrämter an berufsbil­denden Schulen sowie an Realschulen festzustellen. Bei den An­wärtern für das Realschullehramt betrug der Anstieg 16 Pro­zent (plus 9). In der pädagogischen Ausbildungfür das Lehramt an berufsbildenden Schulen wurde mit 49 Prozent (plus 37) der größte relative Zuwachs verzeichnet. Mit 92 Prozent gab es an den Seminaren für Grund- und Hauptschullehrer den höchsten Frauen an teil.

1989: Weniger Rehabilitationsmaßnahmen

Im Jahre 1989 erhielten rund 76.000 Rehabilitanden aus Rhein­land-Pfalz eine oder mehrere Maßn ahmen zur Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad E ms knapp 5 Prozent weni­ger als 1988.

Von den 84.000 Maßna hmen (minus 3 Prozent im Vor jahres ver­reich) entfielen auf medizinische Leistungen 70 Prozent (minus 6,7 Prozent), auf berufsfördernde Leistungen 26 Prozent (plus 3,2 Prozent), der sozialen Eingliederung dienten 4 Prozent (mi­nus 9,5 Prozent).

Etwa 6 Prozent der Rehabilitanden hatten das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet, mehr als 60 Prozent befanden sich im Alter zwischen 35 und 60 Jahren, wobei die Altersgruppe der 46- bis 66jähngen allein drei Zehntel der Leistungsempfänger aus* machte. Bei 39 Prozent der Hilfesuchenden lagen Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes vor, etwa 6 Pro­zent wiesen Herzkrankheiten, 6,4 Prozent Krankheiten der At­mungsorgane auf.

Zusätzlich erfolgten rund 39.000 Kr anken hau ah ah an Hlnngpn mit rehabilitativem Charakter. Differenziert nach der Alters­struktur dominierten mit mehr als 65 Prozent die über 60jährigen. Vier Fünftel der in Krankenhäusern hnhp n fHten Rehabilitanden waren nicht erwerbstätig.

Führerscheinprüfungen:

Bei theoretischer und praktischer Prüfung Erfolgsquoten fast gleich

In Rheinland-Pfalz wurden nach Angaben des Statistisch Landesamtes in Bad Ems von den technischen Prüfstellen j den Kraftfahrzeugverkehr im Jahre 1990 insgesamt 180.6] Prüfungen für den Erwerb eines Führerscheins der Klass Eins bis Fünf abgenommen. Davon bezogen sich auf die theoi| tischen Kenntnisse 94.416 Prüfungen, auf die praktisch 86 . 202 .

Die Anteile der Wiederholungen lagen sowohl bei den prakfl sehen Prüfungen als auch bei den theoretischen bei 17 Prozen Fast 20 Prozent der Erst- und über 26 Prozent aller Wiederh| lungsprüfungen wurden nicht bestanden.

Mit dem Ziel, den Führerschein Klasse 3 zu erhalten, erfolgt! insgesamt 73.815 theoretische und 68.360 praktische Prüfii gen. Bei den theoretischen Führerscheinprüfungen hatten Prozent der Kandidaten Erfolg, bei den praktischen 7 3 Proze

Über eine Million Fahrzeuge auf dem Prüfstand

Im J ahre 1990 wurden von den Stellen der Verkehrssicherheit! Überwachung in Rheinland-Pfalz knapp 966.000 Kraftfahrze ge und fast 68.000 Fahrzeuganhänger auf ihre Verkehrssich«! heit untersucht. Das sind nach Angaben des Statistischen Lr des amtes in Bad Ems 6,9 bzw. 1,7 Prozent mehr als 1989. Bei 77 Prozent der untersuchten Fahrzeuge handelte es sich i Personenkraftwagen. Von diesen wiesen 58 Prozent Mängel atj 2.604 Personenkraftwagen mußten aufgrund des Prüfbericl aus dem Verkehr gezogen werden. Am best«! schnitten die I torräder ab, von denen 56 Prozent ohne erkennbare Mängel i ren.

Anstieg der Inlandsnachfrage Die Auftragseingänge der rheinland-pfälzischen Industriet triebeübertrafenixnAprill991 das Ergebnis des vergleichba Vorjahresmonats um 6,8 Prozent. Wie das Statistische Lanc amt in Bad Ems weiter mitteilt, stieg die Inlandsnachfrage i 15 Prozent, wogegen die Auslandsnachfrage um 6 Prozenti

n ahm

Eine stark expandierende Nachfrage verzeichneten vor alle die Hersteller von Kunststoffwaren (plus 28 Prozent), die Eie trotechnik und die Produzenten von Eisen-, Blech- und Meta waren (jeweils plus 21 Prozent), der Maschinenbau einschlie lieh ADV (plus 19 Prozent), das Nahrungs- und Genußmittelf werbe (plus 18 Prozent), die Chemie (plus 12 Prozent) sowie < eisenschaffende Industrie einschließlich NE-Metallerzeuf (plus 10 Prozent).

Informations- und Beratungsdienst für Arbeitslose

Tfelefon./.. . 02602/1881J

Hermannstr. 3, 5430 Montabaur, Information und Beratung nach Vereinbarung; J

Ma-Da von 8.00 -12.00 Uhr und van 13.00 -17.00 Uhr Fr. von 8.00 -12.00 Uhr und von 13.00 -16.00 Uhr

Frauen gegen Gewalt

Notruf und Beratung für vergewaltigte und mißhandelte Frau en und Mädchen, Beratung montags von 19.00 bis 21.00 Tbl 02663/8678. ,n. ... .

Äidsberatung und HIV-Tests

(kostenlos und anonym)

im Gesundheitsamt Montabaur (Tel.: 02602/3282) Sprechstunde: ma von 9-12 Uhr, mi. von 8-11 Uhr und jederzeifl nach Vereinbarung

Gesundheitsamt Bad Marienberg

(Tel.: 02661/3017)

Sprechstunde: dienstags von 9-12 Uhr und jederzeit nach Ver| einbarung. Kontaktperson: Dr. Ursula Rieke.

Sorgentelefon für Alleinerziehende

Jürgen Eisenhuth ..... 02689/6211

CK