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Nr. 24/91
Faßweinabsatz dominiert
_ i-Pfalz bauten 1989 rund 16.600 Betriebe (69 Pro-
i-.jjjit 82 Prozent der gesamten Rebfläche Wein an. Nach An- “r ^ Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren diese schwerpunktmäßig in den Anbaugebieten Mosel- ßuwer (6.700), Rheinhessen (6.600) und Rheinpfalz (3.800) tre ffen.
ein Drittel der Betriebe setzte überwiegend Flaschen- . Dagegen vermarkteten 74 Prozent schwerpunktmäßig Mn. Dieser Vermarktungsweg war insbesondere in den bei- -oßten Anbaugebieten des Landes von erheblicher Bedeute verkauften 84 Prozent der ausbauenden Betriebe in essen und 76 Prozent in der Rheinpfalz überwiegend jfrein. Die wirtschaftliche Gesamtsituation im Weinbau die- Regionen wird daher maßgeblich von den jeweiligen Faßbestimmt.
Anteil der flaschenweinvermarktenden Betriebe hat sich ti[l979 deutlich erhöht, zumal wegen der in letzter Zeit nicht 2ir kostendeckenden Faßweinpreise.
Mai zu kalt für heimischen Spargel
L, u kühle Maiwitterung hat die Ertragsaussichten bei Spar- Tbisher deutlich gedämpft. Mit nur 32 Dezitonnen je Hektar, [Kchnen derzeit die amtlichen Emteberichterstatter des Stachen Landesamtes Bad Ems, dürfte der Hektarertrag in . im Jahr rund 7 Dezitonnen unter dem Ergebnis des Vor jah- iiegen und den mehrjährigen Durchschnitt um 12 Prozent ierschreiten.
irgelkann bis zum 24. Juni geerntet werden. Die Häuptern teilet allerdings in den Monat Mai. Witterungsbedingt wird Idas Angebot an heimischem Spargel in diesem Jahr jedoch ns mehr in den Juni hinein verlagern. Ein nachhaltiger Ihm- »turanstieg kann dabei auch noch zu Ertragssteigerungen im.
Kheinland-Pfalz wird auf gut 300 Hektar • das sind etwas kr als 6 Prozent der bundesweit im Ertrag stehenden Flä- ( Spargel angebaut. Die Haupt verbreitungsgebiete liegen in ;Kreisen Mainz-Bingen, Germersheim, Ludwigshafen und liy-Worms.
bi Jahre 1990 weniger Wohngeldempfänger
Jahre 1990 wurden in Rheinland-Pfalz 168 Millionen Mark Imgeld gezahlt. Das waren nach Angaben des Statistischen Gesamtes in Bad Ems rund 3 Millionen Mark oder 1,8 Pro- weniger als im Jahr zuvor. Der durchschnittliche monatli- iWohngeldanspruch je Empfänger lag mit 149 Mark um 7 ik höher als im Vorjahr.
f den rund 83.000 Wohngeldempfängern des Jahres 1990 (mi- 5 Prozent gegenüber 1989) bezogen 73.760 Miet-und 9.206
I 'muschiissa Die durchschnittliche monatliche Kaltmiete 126 Mark konnte durch den Zuschuß von 160 Mark um über Drittel reduziert werden. Die Belastung der Wohnungs- und Eigentümer mit durchschnittlich 740 Mark monatlich e wegen des Lastenzuschusses um 136 Mark oder 18 Pro- | l verringert.
i Wohngeldempfängern sind 62 Prozent Nichterwerbs- Ijtoen, zu denen vor allem Sozialhilfempfänger und Rentner o. Rund 14 Prozent der Leistungen entfielen auf Empfän- 9 zum Zeitpunkt der Antragstellung arbeitslos gemeldet ® Innerhalb dieser Gruppierungen dominiert der Einper- ®haushalt, wohingegen bei dem verbleibenden Viertel der ^bstätigen es sich zumeist um Arbeiterhaushalte mit 3 und *®ilienmitgliedern handelt.
Baufreigaben für fast 5.000 Wohnungen im 1. Quartal 1991
^traum Januar bis März 1991 genehmigten die rheinland- eschen Bauaufsichtsbehörden nach Angaben des Statisti- ' a Landesamtes in Bad Ems den Neubau von 2.422 Wohnge- Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum f Gebäude) errechnet sich ein Rückgang um fast 12 Pro- ',La es sich bei den Genehmigungen um eine größere Zahl Jkhrfamilienhäusem handelt, ergibt sich mit 4.967 geplan- jeubauwohnungen ein um knapp 4 Prozent höherer Wert als ^jahresquartal (4.790).
Durch vorgesehene Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden sollen weitere 887 Einheiten entstehen, so daß im 1. Quartal 1991 der Bau von insgesamt 6.864 Wohnungen genehmigt wurda >
Die genehmigten 289 Mehrfamilienhäuser weisen durchschnittlich 7,6 Wohnungen auf. Damit liegen 43 Prozent (Vorjahresquartal 36 Prozent) aller genehmigten Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäusern.
Mehr Gästeübernachtungen
In den rheinland-pfälzischen Beherbergungsbetrieben haben Privatzimmervermieter und Kleinbeherbergungsbetriebe Marktanteile hinzugewonnen. Gegenüber 1980 hat die Zahl der Gästeübemachtungen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems insgesamt um 12 Prozent auf 21,1 Millionen zugenommen, bei Privatzimmervermietera um 30 Prozent auf 3,6 Millionen.
Im Jahre 1990 führten wiederum die Hotels mit 6,9 Millionen Übernachtungen die Rangliste an. In Privatzimmem bezogen 18 Prozent der insgesamt 6 Millionen G äste Quartier. Gemessen an der Zahl der Übernachtungen war hier der Anteil mit 17 Prozent noch höher.
Mehr als 4.600 Wohnungen öffentlich gefördert
Im Rahmen der Wohnungsbauförderung des Landes wurden im Jahre 1989 in Rheinland-Pfalz für 4.638 geplante Wohnungen Finanzmittel bewilligt. Die Zahl der Bewilligungen lagnach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems um 1.728 (plus 62 Prozent) über dem Vorjahresergebnis.
Im ersten Förderungs weg sollen 2.414 Haushalte (plus 47 Prozent), deren Familieneinkommen die Einkommensgrenze des Paragraphen 26 II. Wohnungsbaugesetz nicht übersteigt, Förderungsmittel aus öffentlichen Haushalten erhalten. Im zweiten Förderungsweg, bei dem das Einkommen bis zu 40 Prozent höher liegen durfte, wurden 933 (minus 23 Prozent) Bewilligungenerteilt. Im neu geschaffenen dritten Förderungs weg wurden erstmals 1.291 Wohnungen öffentlich gefördert.
Von den 4.638 bezuschußten Wohnungen entfielen 1.963 auf Einfamilienhäuser (plus 6 Prozent gegenüber 1988), 196 auf Zweifamilienhäuser, 2.286 auf Mehrfamilienhäuser (plus 361 Prozent) sowie 204 auf Eigentumswohnungen.
Stromverbrauch im Land 1990 um 2,8 Prozent gestiegen
Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, hat der Stromverbrauch aus dem Netz der öffentlichen Versorgung in Rheinland-Pfalz im Jahre 1990 gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent auf 22,7 Milliarden Kilowattstunden zugenommen. Die Industrie, der größte Verbraucher, erhöhte den Strombezug auf 11,2 Milliarden Kilowattstunden (plus 3 Prozent). Von den privaten Haushalten wurden 6,2 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Daraus errechnet sich ein Zuwachs von 2,6 Prozent, nachdem im Vorjahr noch ein witterungsbedingter Rückgang um 0,7 Prozent zu verzeichnen war.
Für den Bereich Handel und Gewerbe wurde der stärkste Anstieg (plus 3,6 Prozent; 2,6 Milliarden Kilowattstunden) ermittelt. Auf die öffentlichen Einrichtungen entfielen 2,3 Milliarden Kilowattstunden (plus 2,7 Prozent). In der Landwirtschaft sowie im Verkehrssektor wurde weniger Strom eingesetzt (minus 1 bzw. minus 0,1 Prozent).
Weinbau in Eheinland-Pfalz
Ein neues Faltblatt aus dem Statistischen Landesamt Rheinland-Pf alz ist mit rund 67.000 Hektar bestockter Rebfläche, die von 28.100 Betrieben bewirtschaftet wird, das bei weitem größte Weinbauland der Bundesrepublik Deutschland. Ausgehend von den Ergebnissen der jüngsten Weinbauerhebung und aus anderen statistischen Quellen hat das Statistische Landes amt in einem neuen Faltblatt Informationen über den Weinbau zusammengestellt. Es enthält, teilweise auch in Form von Schaubildern, Daten über die Struktur der Weinbaubetriebe, über Rebflächen und angebaute Rebsorten, über die Ertragsverhältnisse sowie über Höhe und Qualität der Weinmosternten in den sechs Anbaugebieten und den dazugehörigen Bereichen. Die neuesten Ergebnisse werden durch Vergleichszahlen aus den letzten 26 Jahren ergänzt.
Das Faltblatt kann beim Statistischen Landesamt bestellt werden (Schutzgebühr 60 Pfennig). Bei A bn ahme von 100 Exemplaren beträgt der Stückpreis 16 Pfennig, bei 500 Exemplaren 10 Pfennig.

