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1991 in Montabaur

Ehrenamtliche Helfer haben entscheidend zum Gelingen beigetragen

Die Veranstalter können zufrieden sein. Diese weit verbreitete Auffassung teilt auch der Bürgermeister der Stadt und Ver­bandsgemeinde Montabaur, Dr. Paul-Josef Possel-Dölken. Der 8. Rheinland-Pfalz-Thg hat neben den vielen Mitwirkenden aus den rheinland-pfälzischen Landkreisen, Städten und Organisa­tionen zahllose Besucher am vergangenen Wochenende nach Montabaur gelockt. Wenn auch das Wetter für das große Lan­desfest unter freiem Himmel noch etwas sonniger hätte sein können, führt der Bürgermeister aus, ist man sich doch einig, daß die Veranstalter und Organisatoren den Gästen einen at­traktiven, interessanten und farbenfrohen Rheinland-Pf alz 3hg in Montabaur geboten haben. Der Rheinland-Pfalz-Thg 1991 in Montabaur, auf den sich die Stadt und die Verbandsgemeinde gemeinsam mit der Staatskanzlei in Mainz und dem Wester­waldkreis mehr als ein Jahr vorbereitet haben, war ein großes Fest, das vielen Gästen ein eindrucksvolles Bild von der Kreis­stadt Montabaur geboten hat. Die Stadt Montabaur, die in den letzten lägen in Presse, Rundfunk und Fernsehen im Mittel­punkt unseres Bundeslandes stand, ist durch den 8. Rheinland- Pfalz-lhg in einem Umfang bekannt geworden, der sich in den nächsten Jahren auch für unsere Bürger, den Handel und das Gewerbe auswirken wird. Alles in allem habe die Stadt mit ihrer historischen Altstadt bei ihren Gästen einen sehr guten Ein­druck hinterlassen, der so manchen Gast in den nächsten Wo­chen, Monaten und Jahren zu einem neuen Besuch veranlassen wird, fügt der Bürgermeister hinzu.

Zu diesem positiven Eindruck hätten maßgeblich auch die vie­len Helferinnen und Helfer entscheidend beigetragen.

Ein - weit über das »Normale« hinausgehende - ehrenamtliches Engagement bei Feuerwehr, techn. Hilfswerk, Polizei und der Bundeswehr, den Sanitätsdiensten und vielen anderen Institu­tionen sowie dei^ vorbidliche Einsatz vieler Mitarbeiterinnen Ifülitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung und vor allem auch des städtischen Bauhofes, habe den Rheinland-Pf alz-Thg91 Montabaur erst möglich gemacht. All denen gilt ein besonderes »Dankeschön« der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur.

Neue Kläranlage Niedererbach gleicht einer Parkanlage

Im Erbachtal ist die 6. Teichkläranlage in der Verbandsgemeinde Montabaur entstanden

1% aller Einwohner in der Verbandsge- |nde Montabaur sind mit der Inbetrieb- ; der neuen Ibichkläranlage für die Ibgemeinde Niedererbach an eine biolo- Ikhe Kläranlage angeschlossen. Dies lob Heinz Reusch, Erster Beigeordneter »Verbandsgemeinde Montabaur, anläß- tkder offiziellen Inbetriebnahme der An- .! hervor. Neben Bürgermeister Dr.

Ifcel Dölken, Mitgliedern des Verbands- Ineinderates und des Werksausschus- P: Vertreter der planenden und ausfüh- PenFirmen, n ahm en die Mitglieder des «tsgemeinderates Niedererbach und Bürgermeister Hubert Zey an der klei- I® Feierstunde im Erbachtal teil. Lang- Verfahrensschritte, so Reusch, sei- ]Jitforderlich gewesen, bis man die Vor­setzungen zur Realisierung der 'Ifeich- hnlage in Niedererbach geschaffen ha- j^twa 1 1/2 ha Fläche habe man zum Pder Anlage erworben. Die neue Klär- 1%, die einer Parkanlage gleiche, zeige P behutsame planerische Eingehen auf Tnatürlichen Gegebenheiten. Die Klär- fchat eine doppelte Funktion. Einmal | ls iedie ankommenden Abwässer zu rei- und zum zweiten, bei Regenwetter - Rückstau der zusätzlichen Wasser­en zu sichern, damit sie zeit versetzt Bereinigt ebenfalls an den Vorfluter abgegeben werden. Bei normalem Wetter fließen 7,65 Liter in der Sekunde der Kläranlage Bei Regen fließen pro Sekunde 490 Liter, also fast die siebenhundertfache Menge, zu. Insgesamt sind vier Tfeiche entstanden. . ibich 1 und 2 erfolgt eine Belüftung durch vier Wendelbelüfter. Im N achklärteich erfolgt eine Absetzung des Uberschußschlam- t and im letzten Becken dem sog Schönungsteich, findet die nahezu restlose Sedementation (Schönung) statt. Reusch fügte "Besonders stolz sind wir darauf, daß wir diese Anlage ohne eine Mark Landeszuschuß errichtet haben « Darüber hinaus ^annicht nur die Bedingungen des Genehmigungsbescheides eingehalten, sondern zusätzlich eme Nitnfikationsanlage em- V die den Abbau von Nitrat ermögliche. Eine solche Anlage werden allerdings erst ab einer Einwohnerzahl von 6.000 gefordert, .ibichkläranlage Niedererbach ist für 1.000 Einwohner ausgelegt. Der Erste Beigeordnete dankte den Mitgliedern des Werksaus- Ss, die alle Beschlüsse zum B au der Ibichkläranlage Niedererbach gemeinsam und einstimmig getragen haben. Reusch sagte: .''^bildliche und von großem gegenseitigen Respekt getragene Arbeit ermöglicht es uns immer wieder, daß wir neue Wege beim

F ®sserschutz gehen können«.

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Die sechste Tbichkliranlage ist im Erbachtal entstanden. Die neue Anlage ist für 1.000Einwoh­ner ausgelegt und paßt sich hervorragend in die Landschaft ein. Mit der offiziellen Inbetriebnah­me durch den Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaur, Heinz Reusch, sind in­zwischen 78 % der Einwohner der Verbandsgemeinde Montabaur an eine biologische Klaranlage angeschlossen.

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