Montabaur
Seite 14
Verantwortlich für diese positive Entwicklung sind beträchtliche Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer, beim Einlt
anteil, bei dem Verkauf von Bauplätzen sowie Ausgabenverlagerungen im Investitionsbereich nach 1991. ^
Da die Ortsgemeinde Nentershausen zudem noch schuldenfrei ist, sind fast ideale Verhältnisse die Voraussetzung fn, |
Haushalt 1991
Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 2.968.000,00 DM.
Da die Ortsgemeinde im Haushaltsjahr 1991 weder Verpflichtungen für kommende Haushaltsjahre eingehen möcht« zur Finanzierung anstehender Vorhaben benötigt, erübrigen sich entsprechende Festsetzungen in der HauqMf
Verwaltungshaushalt
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt von 1.792.000,00 DM um 145.000,00 DM auf nunmehr 1.937 000 Es handelt sich hierbei um einen deutlichen Volumensanstieg, der insbesondere auf erheblichen Mehreinnahmen im «T sowie auf höheren Zinseinnahmen für haushaltsmäßig nicht benötigte Rücklagenmittel beruht.
Von besonderer Bedeutung ist die Einnahmeentwicklung im Steuerbereich. Diese Einnahmequellen der Ortsa 74,36 % das Gros der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes. Die nachfolgende Darstellung verdeutlicht die EutS' seinen Steuerarten und zeigt ihre Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf: W1CU|<I
2.0
137.0
f 138.600,1
Bedingt durch Wertfort Schreibungen und durch den Wegfall von Grundsteuervergünstigungen erhöht sich das Aul der Grundsteuer B, während das Aufkommen bei der Grundsteuer A rückläufig ist. Das Gewerbesteueraufko mmen fai Ergebnis des Vorjahres und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen für das Haushaltsjahr 1991.
Die positive Tbndenz beim Einkommensteueranteil ist als Konsequenz eines höheren Steueraufkommens und der Neuij der Schlüsselzahlen zur Ermittlung des Einkommensteueranteils anzusehen.
Die weiteren Einnahmen der Ortsgemeinde setzen sich wie folgt zusammen:
Erstattungen.
Gebühren.
Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachten und sonstige Verwaltungs- und Betriebseinnahmen.
Sonstige Finanzeinnahmen (Konzessionsabgaben, Zinserträge u.ä.).
Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushaltes beruhen auf den Erfahrungswerten des Vorjal aufgrund von Berechnungen ermittelt worden.
Nachfolgend soll verdeutlicht werden, wie sich die einzelnen Ausgaben, nach Ausgabearten gegliedert, gegenüber dem \l ändern und welchen prozentualen Anteil sie an den Gesamtausgaben des Verwaltungshaushaltes haben:
1990
1991
Grundsteuer A
2.800,—
DM
2.400,—
0M
Grundsteuer B
133.500,—
DM
135.500,—
0M
Gewerbesteuer
475.000,—
DM
475.000,—
DM
Einkonmensteuerantel1
667.000,—
DM
804.000,—
DM
Hundesteuer
1.400,—
DM
1.400,—
DM
Sonst, steuerähnl. Einnahmen
21.965.—
DM
21.965,—
DM
•
1.301.665,—
DM
1.440.265,—
DM
1. Personalausqaben
1990 1991
191.000,— 0M 155.000,— DM
(./. 36.000.— DM)
Der Rückgang bei den Personalausgaben beruht ausschließlich auf geringeren Lohnkosten im Forst.
2. Verwaltunqs- und Betriebsausgaben
1990 1991
272.000,— DM 357.000,— DM
(4 85.000,— DM)
Die Steigerung bei den Sachausgaben Ist 1m wesentlichen auf die Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln für Planungs- und Umlegungskosten sowie auf Mehrbelastungen ln den Unterabschnitten 6300 und 7500 zurückzuführen.
3. Zuschüsse für soziale Zwecke oder ähnliche Einrichtungen
1990 1991
95.000,— DM 66.000,— DM
(./. 29.000,— DM)
Im Haushaltsjahr 1991 wird nur noch der für die Ortsgemeinde verbleibende Anteil bei den Personal kosten für den Kindergarten veranschlagt. Hierdurch wird die Reduzierung gegenüber 1990 erklärbar.
4. Umlagen
Prozentantell 199l l
13,01 X
18,44 X
3,41 X
58,89 X
Gewerbesteueruralage Kreisumlage Verbandsgemeindeumlage 427.400,—
1990
82.500,-
377.050.-
1991
88.450,-
493.000,-
559.000.-
+ 5.950,- DH
+ 115.950,- OH + 131.600,—l_QÜ

