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Nr. 48/90

t zur Verfügung unter Tfel. 1469 (Mo-

Kadenbach

Feuermelder

i alten Feuerwehrgerätehaus entfernt

Feuermelder am alten Feuerwehrgerätehaus mußte ent- 't werden- Eine Alarmierung der Feuerwehr ist künftig nur Hber die Notrufnummer 110 oder 112 möglich.

Sportfreunde Germania 1910 Kadenbach

«nächste Heimspiel unserer 1. Mannschaft findet am 02. De- nber 1990, um 14.00 Uhr in Kadenbach statt. Zu Gast ist die i09chaft von Kaltenengers.

Neuhäusel

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates am 14. Nov. 1990

Geschäftsgebäude in der Ortsmitte Mittelpunkt der Sitzung des Ortsgemeinderates standen die itungen und Entscheidungen für die Errichtung eines grö- a Geschäftsgebäudes in der Ortsmitte der Gemeinde Neu- jei. Der Ortsbürgermeister konnte bei Sitzungsbeginn den Jeigeordneten Heinz Reusch von der Verbandsgemeinde otabaur begrüßen, der durch seine Teilnahme an der Sitzung deutung dieses Vorhabens für die Ortsgemeinde Neuhäu- nalerstrich. In seiner kurzen Einleitung faßte der Ortsbür- meister die bisherigen Bemühungen der Gemeinde und Ver­tag um den nicht imerheblichen Gnmderwerb durch die neinde in der Ortsmitte und die über mehrere J ahre laufen- IBemühungen um die Ansiedlung weiterer Geschäfts- und btleistungsbetriebe im Kern der Gemeinde zusammen. Er iseiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß nach mehreren geblichen Versuchen nunmehr ein Partner zur Verfügung it.der Gewähr für die Verwirklichung des angestrebten Pre­is in der Ortsmitte bietet. Vor zahlreich erschienenen Zuhö- iflihrt der Ortsbürgermeister weiter aus, daß die Aktivitä- derGemeinde in der Ortsmitte das Ziel verfolgten, die inner- :he Struktur der Gemeinde zu stärken und zu verbessern, mach dem Abbruch mehrerer Gebäude im Zuge von Stra- rbreitenin gen in der Ortsdurchfahrt der B 49 die entstan- enBaulücken zu schließen und der Gemeinde in der Ortsmit- rieder eine ansprechende bauliche Gestaltung zu verliehen, Keßlich auch den E in wohnem in und um Neuhäusel eine Ver- ngdes Waren- und Dienstleistungsangebots zur Verfü- flzu stellen. Mit dem hier zur Erörterung stehenden Projekt (Jeder erste Schritt in diese Richtung getan. Der Ortsbürger- ter sprach hierbei 1. Beigeordneten Heinz Reuschund Josef nhäuser als Leiter des Bauamtes der Verbandsgemeinde­altung Montabaur seinen ausdrücklichen Dank aus für die etige Hilfestellung und Unterstützung in zahlreichen Be­dungen und Verhandlungen, die sie ihm bereitwilligst ge­il. Er verwies in seiner Einleitung weiter darauf, daß jen und Absprachen in Zusammenhangmit dem Pro- ;Vor der Sitzung den Vorsitzenden der Ratsfraktionen unter- itetunderläutert worden sind und von diesen einhellig gebil- Wrden.

- Karl-Heinz Müller trug sodann für den Bauträger Investor das Projekt an Hand ausgehängter Plan- und An- itszeichnungen vor und erläuterte es im Detail. Es bandelt ijmeinGebäudemit hohem Walmdach, das auf einer Grund­fläche von ca. 1.600 qm einen Lebensmittel- und Geträn­kt sowie ein Eiscafe beherbergt. Vor dem Eiscafe ist ein ffltz angeordnet. Im Obergeschoß befinden sich auf einer cnevon 150 qm Personalräume. Das Gebäude wird nahe dem "Melg an der Hauptstraße auf dem ehern. Grundstück mann errichtet und erstreckt sich in nordwestlicher Rich- Wdiekath. St. Anna-Kirche zu. Der Geschäftseingang be­zieh im vorderen, an der Hauptstraße gelegenen Gebäu- auf der dem Gemeindehaus zugewandten Gebäudeseite. ®aser Gebäudeseite ist auch das Eiscafe vorgesehen. Nach Ausführungen des Architekten, die durch Anmerkungen ise des I. Beigeordneten Reusch und des Ortsbürger- »s ergänzt wurden, stellte Herr Heinz Monnerjahn sich Kreter des Bauträgers und Investors vor und erläuterte Erstellungen hinsichtlich des geplanten Projektes.

Nach Ende der Aussprache, in deren Verlauf noch ergänzende Auskünfte erteilt wurden, stimmte der Ortsgemeinderat in sei­nem ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung gefaßten Be­schluß der Planung für das Geschäftsgebäude zu und erklärte sein Einverständnis zu der auf dieser Basis erarbeiteten Bauan­tragsplanung.

Als nächster Tagesordnungspunkt stand die im Zusammen­hangmit dem Geschäftsgebäude zu sehende Entwurfsplanung für die Platz- und Grüngestaltung im Bereich »Dorfmitte« an. Herr DipL-Ing. Christian Nitsche, Landschaftsplaner, trug den von ihm erarbeiteten Planungsentwurf zur Platz- und Grünge­staltung für den Bereich zwischen Hauptstraße und St. Anna- Kirche vor, soweit diese Fläche nicht überbaut werden soll Es wurde allgemein dabei begrüßt, daß gegenüber der zwischen­zeitlich überholten Planung vor einem Jahr die Anzahl der für die Geschäftsgebäude bestimmten Parkplätze von früher 85 auf nunmehr 40 reduziert werden konnte und daher für die Grünpla­nung im rückwärtigen Bereich eine wesentlich größere Fläche verfügbar ist.

Die Planung geht von einer zwischen dem Marktgebäude und dem Gemeindehaus angeordneten Zu- und Abfahrt für Perso­nenkraftwagen und Lieferfahrzeuge aus, die bis zum Anliefe­rungstor am Gebäudeende des Marktes reicht. Sie ist von Bäu­me eingefaßt und verlängert sich in ihrer Fortsetzung als Fuß­weg bis zum Vorplatz der St. Anna Kirche. Beidseits der Zu-und Abfahrt sind nahe dem Marktgebäude in Schrägstellung 8 Parkplätze angeordnet. Weitere 30 Parkplätze finden sich im Be­reich hinter dem jetzigen Gemeindehaus. Diese Platzanlage läßt sich nach Geschäftsschluß auch für kleinere Veranstaltungen nutzen. Im rechten hinteren Planbereich am sogenannten »Koh­lenweg« ist eine von Bäumen eingerahmte befestigte Fläche mit Sitzgruppen vorgesehen. Auch hier wird ein Fußweg zum »Koh­lenweg« geschaffen. Im mittleren hinteren Planbereich zur Kir­che hin soll ein sogenannter »Blumenpark« mit modellierter Wiese und einem Ibich als Biotop entstehen. Die Kiesfläche un­mittelbar an der St. Anna-Kirche soll nach der Vorstellung des Planers Rosenrabatten weichen. Hierbei ist daran gedacht, den »Kohlenweg« etwas von der Kirche abzurücken, um mehr Raum für die Anlage der Rosenrabatte zu erhalten.

Die Entwurfsplanung fand in der Aussprache allgemeine Zu­stimmung auch deshalb, weil sie ein gesundes Mittelmaß zwi­schen geschäftlichen Interessen in der Parkplatzfrage und den gemeindlichen Interessen in bezug auf Grüngestaltung und Er­holungsfunktion ausdrückt. In der Abstimmng sprach sich der Ortsgemeinderat einstimmig für die Annahme der vorgelegten und vorgetragenen Entwurfsplanung aus. Er beauftragte den Planer, die Bauantragsunterlagen alsbald fertigzustellen und die Ausschreibungsunterlagen für den Platz ausbau im Beneh­men mit dem Ortsgemeinderat zu erarbeiten.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschäftigte sich der Rat mit dem Bebauungsplan »Dorfmitte« in den Parkfläche und Grün­ordnungskonzept eingearbeitet waren. Der Ortsgemeinderat nahm von der Anregung der Kevag im Rahmen des Beteili­gungsverfahrens der Häger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB auf Ausweisung einer Fläche für eine Hafo-Station Kenntnis und beschloß, diese Anregungzu berücksichtigen und dies im Plan durch ein entsprechendes Symbol darzustellen. Der Rat beschloß ferner, den Bebauungsplanentwurf in folgenden Punkten zu ändern:

1. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird um das Tfeilstück der Hauptstraße (B 49) zwischen dem Einmün­dungsbereich zur Coermannstraße und dem Einmün­dungsbereich zur Eitelborner Straße erweitert.

2. Für den Planbereich werden Art und Maß der baulichen Nutzung sowie überbaubare Grudnstücksflächen festge­setzt.

3. Im Bereich der Flurstücke Nr. 76/6,77/3und 79/4 wirdeine Parkfläche ausgewiesen.

In einem weiteren Beschluß stimmte der Ortsgemeinderat dem Entwurf des Bebauungsplanes zu, ebenso dem durch den Garten- und Landschaftsarchitekten Nitsche erstellten Grün­ordnungskonzept, das zum integrierten Bestandteil des Bebau­ungsplanes wird.

Schließlich beschloß der Rat die öffentliche Auslegung des Be­bauungsplanentwurfes einschließlich Begründung und Grün­ordnungsplan gemäß § 3 Abs. 2 BauGB. Sämtliche Beschlüsse zum Bebauungsplan »Dorfmitte« wurden vom Ortsgemeinde­rat einstimmig gefaßt.