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- . a der Stadt Sebnitz besuchten nun vom 28. bis 30. September 1990 mit Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken und

!i * «fneten der Stadt, zahlreiche Stadtratsnutglieder und mehrere Bürgerinnen und Bürger von verschiedenen Vereinen die ^ «tadt Sebnitz im Bezirk Dresden.

^Vittagsrast in der historischen Goethestadt Weimar in Thüringen wurden die Gäste aus Montabaur am Abend im Sit- wi« s Rathauses der Stadt Sebnitz von Bürgermeister Maly und zahlreichen Stadtverordneten und Bürgern der Stadt Seb- v h begrüßt; Bürgermeister Maly betonte unter dem Bild der neuen Partnerschaftsurkunde, daß man diese neue Städte- oft mht Leben erfüllen wolle und sehr dankbar sei für die bereits im Rahmen dieser Städtefreundschaft gewährte Hilfe Atzung beim Aufbau einer leistungsfähigen Stadtverwaltung.

^faus Montabaur wurden von der im Mai 1990 neu gegründeten »Sachsenländer Blasmusik«, einer jungen Sebnitzer Blas- fit schwungvollen musikalischen Grüßen empfangen und fanden bei den privaten Gastgebern in Sebnitz eine außerordent- rfh Gastfreundschaft. »Diesen Schwung und Elan der Sachsenländer Blasmusik wünschen wir uns auch für die Partner- ider Städte«, bedankte sich Bürgermeister Dr. Possel-Dölken für die Einladung der Stadt Sebnitz.

Jn den 1hg standen in mehreren Gesprächsrunden im Rathaus in Sebnitz Diskussionen und Beratungen über Probleme des ^«anfbaus in der Stadt Sebnitz, gemeinsame Vorhaben im Rahmen der neuen Städtefreundschaft und der Austausch ^Politischer Erfahrung im Vordergrund.

nütand auch Gelegenheit, die neue Partnerstadt Sebnitz kennenzulernen, und verschiedene Fahrtteilnehmer nutzten die Ge- mit Vertretern von Schulen, sozialen Einrichtungen, Kirchengemeinden und Vereinen Kontaktgespräche zu führen. Dar- s j C ]j weitere partnerschaftliche Verbindungen entwickeln lassen. Zum Aufbau einer fachkundigen Stadtverwaltung in fhatte die Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur bereits mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtver- "VSebnitz in Montabaur Gelegenheit zur fachlichen Weiterbildung gegeben; weitere Fortbildungsseminare und fachliche Be- ° hilfen wurden vereinbart und als zunächst wichtigste Aufbauhilfe für eine leistungsfähige Selbstverwaltungin Sebnitz her- Cn Außerdem sind bereits fachliche Beratungen zur Planung einer Kläranlage und für wichtige kommunale Entwick-

Lbaben in Sebnitz vereinbart.

L jyuittag lernten die Gäste aus Montabaur bei sonnigem Herbstwetter die reizvolle Mittelgebirgslandschaft der Sächsi- iSchweiz kennen, so z.B. das Naturdenkmal der »Bastei« an der Elbe. Alle Gäste aus Montabaur waren von der vielgestaltigen rhönenLandschaft des N aturschutzgebietes »Sächsische Schweiz« beeindruckt. Die Landschaft der Sächsischen Schweiz bie- j den Ausbau des Fremdenverkehrs hervorragende Rahmenbedingungen.

dawaren die Gastgeber aus Sebnitz und die G äste aus Montabaur in gemeinsamer Runde vereint. Bürgermeister Dr. Possel- aerinnerte in einer Ansprache an die, für viele Bürger in der ehemaligen DDR mit schwerem persönlichen Schicksal verbünde­te jahrzehntelangen Trennung zwischen West- und Ost-Deutschland sowie zwischen dem Westerwald undSachsen. Er hob sondere Bedeutung der neuen Städtefreundschaft zwischen Montabaur und Sebnitz hervor und bekräftigte die besondere sderGäste aus Montabaur, wenige läge vor der Wiedervereinigung Deutschlands in dieser gemeinschaftlichen freundschaft- Runde Zusammensein zu können.

tzte Pflanzen der Freundschaft« werden wachsen und gedeihen und die neue Städtefreundschaft wird - so Bürgermeister Dr. Dülken - »mit einer gemeinsamen Seele« ausgefüllt und entwickelt werden. Es sei der Stadt Montabaur ein besonderes Anlie- ieneue deutsch-deutsche Freundschaft zwischen Montabaur und Sebnitz, die sicher einen besonderen Charakter erhalten eimubinden in die bestehenden eur op äischen Partnerschaften mitden Städten Tbnnerre und Br ackley. Eine Brücke zwischen indöst und ein friedliches, freies, die Menschenwürde aller achtendes, wirtschaftlich erfolgreiches und sozialer Gerechtigkeit wörtliches Deutschland müßten für eine gemeinsame Zukunft geschaffen werden. Als Zeichen der freundschaftlichen Ver­leit und als äußeres Symbol für die besiegelte Freundschaft übergab Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dem Sebnitzer Bür- ister Maly eine Stadtfahne von Montabaur und ein farbiges Holzwappen mit dem Städtsiegel für den Ratssitzungssaal, izten Tag trafen sich die Gastgebeber und Gäste auf dem Marktplatz in Sebnitz, bedankten sich für die herzliche Gastfreund­in den Sebnitzer Familien und fuhren anschließend mit einigen Ratsmitgliedern aus Sebnitz in den östlichen Tteü der Sächsi- Schweiz, in die schöne Naturlandschaft des Kimitsch-Tales, direkt an der tschechoslowakischen Landesgrenze, und erlebten inen weiteren interessanten Einblick in die noch gut erhaltene Naturlandschaft der Sächsischen Schweiz.

Ir Rückfahrt nach Montabaur waren sich alle Fahrtteilnehmer einig, daß diese Städtefreundschaft mit der Kreisstadt Sebnitz ragende Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer erfolgreichen Städtefreundschaft bietet, und daß vor allem die be- äraüpften persönlichen Kontakte und künftige weitere Verbindungen eine enge Städtefreundschaft zwischen der Westerwäl- eisstadt und der Kreisstadt in der Sächsischen Schweiz ermöglichen werden. Die wichtigsten gemeinsamen Aufgaben für «Zukunft sind;

ifbaueiner leistungsfähigen Stadtverwaltung in Sebnitz, die Schaffung einer Infrastruktur für freien Handel und freies Ge- iaSebnitz, die Beratun g bei wichtigen anstehenden kommunalen Auf gaben in Sebnitz sowie vor allem durch persönliche Kon- wischen Vereinen und Bürgern, zwischen Schulen, Verbänden, Firmen und Familien, der Austausch von persönlichen Erfah- izur Schaffung gleichwertiger wirtschaftlicher und sozialer Lebensverhältnisse in beiden Partnerstädten, lerEntfernung zwischen beiden Städten werden die jeweils sehr reizvolle landschaftliche Umgebung, das örtliche Vereinsle- dder gute menschliche und freundschaftliche Kontakt der Bürger beider Partnerstädte untereinander eine hervorragende pgsbasis für eine erfolgreiche Städtefreundschaft bilden. Die nächsten Monate sollen weitere Gespräche und Begegnungen el haben, und das Jahr 1991 soll im Rahmen der beiderseitigen Jubiläumsfeiern (700 Jahre Stadtrechte in Montabaur, 750 Sebnitz) zu einem intensiven Ausbau der Städtefreundschaft genutzt werden.

meisterDr. Possel-Dölken hat Vereine und Bürger aus Sebnitz zu den Jubiläumsfeiern im Jahre 1991 nach Montabaur ernge-

Wettbewerb restaurierter Gebäude

Beigeordneter Heinz Reusch, Montabaur konnte im Sitzungssaal des Rathauses ne­ben den Tfeilnehmem am Wettbewerb auch die Mitglieder der Jury und die Fraktions­vorsitzenden begrüßen.

Der Wettbewerb fand auch in diesem Jahr wieder ein großes Echo. 10 Eigentümer al­tererhaltenswerter Gebäude und Hof anla- gen aus der Verbandsgemeinde hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Bei der Be­sichtigung der Gebäude in den einzelnen Gemeinden konnte sich die Jury davon überzeugen, welch beispielgebende Wir- kungdieser Wettbewerb inzwischen in den Dörfern ausgeiöst hat.

Den ersten Preis erhielt Rudi Jung aus Ei­telbora, dessen renoviertes Fachwerkanwe­sen, so Heinz Reusch, mit großem Einsatz