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Wissenswertes

Pilze sammeln und züchten

rid für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

, JLldladt ^ interessierten Bürger zu einer Vortragsver- ^Itrzum Thema Pilze ein. Wie Pilze bestimmt werden Pilze im privaten Bereich zu züchten sind wird erklärt.

I JÜLntin ist Brunhilde Noll aus Weinbach im Täunus, die Pilzgarten betreibt.

iwrae findet statt am Freitag, dem 12. Oktober, um 19.00 0 aUmerod, im Gasthaus Bendel.

Ifmweltverträgliche Stüdteplanung

BUND bietet Exkursion an n en einer mehrteiligen Veranstaltungsreihe führt die i Westerwald des Bund für Umwelt und Natur* schland (BUND) gemeinsam mit dem Landesver- fm Samstag, dem 13.10.1990, eine G anztagsexkursion Thema »Staatökologie« durch.

Beispiel der Städte M ainz und Wiesbaden soll anhand prek­är Beispiele demonstriert werden, mit welchen Problemen moderne Stadtplanung zu kämpfen hat. Während in der angenheit die Belange des Umwelt- und Naturschutzes in Stadtplanung nur ungenügend berücksichtigt wurden, »nnun Lösungen für die Lasten aus der Vergangenheit ge- len werden. Unter Beteiligung der beiden Stadtverwaltun- ird gezeigt, auf welche Weise den Umweltfaktoren Wasser, kii und Klima sowie dem Arten- und Biotopschutz in der Itentwicklung Rechnung getragen werden kann. Es sollen mgsansätze angedeutet werden, wie der Konflikt zwischen r wachsendem Landbedarf für menschliche Siedlungen lewerbegebieten einerseitsund der olmeliin stsrk gpebeutel* jfatur andererseits gelöst werden kann basiere Personen können sich beim BUND Rheinland- [,16106242/4646, anmelden.

Rundfunkhistorische Ausstellung

des Hessischen Rundfunks in der Volksbank Montabaur-Wallmerod Ifaeioneller Rundfunk und Amateurfunk hautnah erlebt

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|steresse/ürden Amateurfunk zeigten die geladenen Gäste bei der tekngseröffnung.

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'[-ßr. Heiner Bö/i/icke, Leiter der Publizistik, Hans-Jürgen Höher, ^Sprecher der Volksbank, Detlef Hießen, Vorstand Volksbank, 'Schlosser, Vorstand Volksbank, Dr. Michael Crone, Historiker ater des Archives beim HR.

Der Schustermarkt in Montabaur war Anlaß für die Volksbank Montabaur-Wallmerod, sich eine für Montabaur nicht alltägli­che Ausstellung in ihre Schalterhalle zu holen.

Der Hessische Rundfunk mit Sitz in Frankfurt zeigt eine »Rundfunkhistorische Ausstellung«, die anhand von histori­schen Geräten und Fotos die Entwicklung des Rundfunks bis in die Gründerjahre des Südwestdeutschen Rundfunks nachvoll­zieht. Es werden Radiogeräte gezeigt, die vom 1. Radiogerät - Marke Eigenbau - aus dem Jahre 1927 bis in die 60er Jahre rei­chen. Natürlich sind auch die legendären Volksempfänger aus dem 2. Weltkrieg zu besichtigen.

Daneben sind alle Epochen an Tbnträgem zu sehen. Von der sehr bekannten Edison-Walze, die bis 1927 benutzt wurde, über die älteste Schallplatte von 1898 bis hin zur neuesten CD-Tbchnik. Der Ausstellungsort Montabaur hat im übrigen enge Bezüge zum Frankfurter Rundfunk. Bis in die 30er J ahre hinein gehörte Montabaur zum Sendebereich der Südwestdeutschen Rund­funk AG, eine Beziehung, die bis heute nicht abgerissen ist.

Sehr viel Interesse galt dem 2. Tfeil der Ausstellung, einer hoch­modernen Digital-Funkstation des Deutschen Amateur-Radio- Clubs.

Im krassen Gegenteil zum historischen Tfeil der Ausstellung er­lebte man hier hautnah Funkverbindungen in alle Welt.

Ein besonderes Lob zollte der Vorstandssprecher der Volks­bank, Hans Jürgen Höher, anläßlich der Eröffnung der Ausstel­lung den beiden Initiatoren der Funkamateure, Dirk Petik aus Höhn und Hans Ziegler aus Hundsangen. Sie hatten weder Ko­sten noch Mühe gescheut und mit ihren Clubkameraden über den verwinkelten Dächern der Innenstadt Montabaur die not­wendigen Antennen aufgebaut.

Selbst erfahrene Funkprofis wie Dr. Heiner Böhmke, Leiter der Publizistik beim HR und Rundfunkhistoriker Dr. Michael Cro­ne, Leiter des historischen Archives, waren von den Demonstra­tionen der Funkamateure überrascht.

Die Krönung der Demonstration war dann, daß die Funkama­teure den aktuellen Wetterbericht via Satellit einspielten.

KPV - Seminar zum Thema

Wie funktioniert die Arbeit im Gemeinderat?

Die Kommunalpolitische Vereinigung Kreisverband Wester­wald lädt alle Mitglieder der KPV sowie interessierte Mandats­träger zu einem Seminar ein zum Thema »Wie funktioniert die Arbeit im Gemeinderat?« am Mittwoch, dem 10.10.1990,19.30 Uhr, Langenhahn-Hintermühlen, Gasthaus Brücker.

Themen:

- Informationen über Rechte und Pflichten der Ratsmitglieder

- Zusammenarbeit zwischen Ortsbürgermeister und Ortsge- meinderat

- Verhältnis zwischen Ortsgemeinde - Verbandsgemeinde.

Ref.: Edmund Schaaf, büroleitender Beamter der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur und stellv. KFV- Kreisvorstandsmitglied.

Westerburg-Variante als Alternative vorstellen

Die Bürgerinitiative »Westerwälder gegen die Schnellbahn« will die von dem Verkehrswirtschaftler und Systemforscher Martin Vieregg entworfene »Westerburg-Trasse« (»Vieregg-Variante«) in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 11. Oktober 1990, um 20.00 Uhr in der Gaststätte »Zur guten Quelle« in We­sterburg vorstellen. Martin Vieregg und sein Mitarbeiter Karl­heinz Rößler werden die Einzelheiten dieser Alternative zu den Schnellbahnplänen der Deutschen Bundesbahn erläutern. Poli­tiker aller Parteien aus den betroffenen Gebieten, so der Vorsit­zende der Bürgerinitiative, Bernd Welz, seien zu der Veranstal­tung eingeladen worden.

Die von Vieregg vorgeschlagene Trasse soll zum Tfeil an bereits zwischen Siegburg, Westerburg, Limburg und Wiesbaden be­stehende Streckenbereiche der Bahn anknüpfen und einen im Verhältnis zu den Plänen der Deutschen Bundesbahn um 40 Prozent geringeren Flächenverbrauch gewährleisten.