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abaur

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Nr. 36/90

n/iiish Conversation

turkurs für Teilnehmer mit guten Englischkenntnis-

des Textes soll den Teilnehmern überlassen ' an 1 Kurstag werden verschiedene Möglichkei-

tTextauszügen vorgestellt.

Dienstag, 4. September 1990,10.30 Uhr 1 15 Vormittage

Rathaus Montabaur (Neubau, 3. Stock)

- . Elizabeth Flikschuh t: 60,- DM

I

(Französisch für Anfänger

hrmittel: A bientöt 1 ( neu ). Klett-Verlag

* n(1 . Dienstag, 4. September 1990, 9.00 Uhr

L;' 15 Vormittage

Rathaus Montabaur Ijpg; Loni Giese

phren: 60,- DM

Lldungund nähere Informationen:

Geschäftsstele Montabaur, Tblefon 02602/126106.

Kurse der Kreisvolkshochschule

mrs Tatverarbeitung n; Donnerstag, 18. Sept. 1990,18.00 Uhr Berufsbildende e Montabaur

iura Tbbellenkalkulation «ukurs des EDV-Anwenderpasses n: Mittwoch, 19. Sept. 1990, 18.00 Uhr, Berufsbildende ÖeMontabaur.

ie Informationen und Anmeldungen bei:

(VHS Westerwald, Tblefon: 02602/124420.

MONTABAUR

rbildung im Beruf:

jreisverwaltung in Montabaur legt eine Zusammenstel- 11er Veranstaltungen zur beruflichen Weiterbildung vor. ({ordern Sie es unter der Ruf-Nr. 02602/124 420 an.

gesexkursion in die Lüneburger Heide

eis-VHS führt in Zusammenarbeit mit der VHS Wirges Naturlehrfahrt als Tagesexkursion in die Lüneburger Heide lontag, dem 10. Sept. 90 durch.

(em Programm stehen die Besichtigung des größten und asten Vogelparks Walsrode sowie eine Kutschfahrt in die purger Heida

isenten, Natur- und Vogelfreunde sind eingeaden und l sich bei der Geschäftsführerin der VHS Wirges, Frau Tblefon 02602/60604 anmelden. Die Anmeldungen wer- ider Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Bücherei-Info

Literatur zu Ihrem Hobby

adtbücherei Montabaur hat auch Bücher über Ihr Hobby, »eispiel«

Py Seidenmalerei« von Renate Henge zeigt, wie man schon Tnfachen punkt- oder Linienomamenten Bordüren, Pup- Ner, Schals, Tücher und Kissen dekorativ gestalten

|tiv Malen und Zeichnen« zeigt Ihnen den sicheren Wegzur I ang Ihrer eigenen künstlerischen Fähigkeiten und führt

den unbegrenzten Ausdrucksformen der Mal- und Zei-

Junst.

. y> Fenster und Wandobjekte« von Wilma Lembke zeigt j*j^^^^t^ustrierten Lehrgang herrliche Impressio-

otap SZ6 * ten ^ er Stadtbücherei Montabaur:

^ . 16.00 bis 18.30 Uhr

^ag und Donnerstag. 15.00 bis 18.00 Uhr

' ". 10.00 bis 12.00 Uhr

Amtliche Bekanntmachung

Einziehung der ReihengrabBtätten auf Block VIII des Fried­hofs an der Friedensstraße in Montabaur Die Reihengrabstätten auf Block VIII des Friedhofs an derFrie- densstraßein Montabaur, Riehe A bis H, Grab-Nr. 1 bis 103 wer­den nach dem 31. Dezember 1990 eingezogen. Gemäß § 30 Abs. 3 der Satzung der Stadt Montabaur über das Friedhofs- und Be­stattungswesen vom 22. Juli 1983 wird hiermit die Räumung- dieses Grabblocks ortsüblich bekanntgemacht.

Grabsteine, Grabeinfassungen sowie Grabgegenstände (Am­peln, Vasen u.ähnl), die bis zum 31. Dezember 1990 nicht abge­räumt sind, gehen entschädigungslos in das Eigentum der Stadt Montabaur über.

6430 Montabaur, 30. August 1990 - Friedhofsverwaltung -

Annäherungen an die 700-jährige

Stadt Montabaur (1291 bis 1991)

(6) Mauern, Türme, Tore:

Das Schild der Fuhrmannskapelle

Das Gebäudeensemble fällt auf. In­einandergeschachtelte, alters­krumme Bauten umrahmen, von der Pfarrkirche aus gesehen, ein Stück Mauerwerk, etwa sechs Me­ter hoch und elf 'Kragbalken des Fachwerküberbaus breit. Allein hier erkennen wir, daß sich dahinter eine Andachtsstätte befindet: - zwei gotische Blendbögen vereini­gen sich inmitten auf einer Konsole in Höhe des Türsturzes über dem rechts befindlichen Eingang.

Leb

MONTABAIR

00 JAHRE STADTRECHTE

Ursprünglich ist es wohl eine 'Ibtenkapelle, ein ossatorium,Ad matrem dolorosam* (1), wie Meister aus alten Quellen entnimmt. Seit 1452 wird sie erwähnt. (2) Ihr zweiter Name St. Anna, führt schon zu ihrer zweiten Aufgabe.

Baugruppe der Kapelle. Südseite. Das spätgotische Fachwerk über der Stadtmauer ergänzt

1458 ist sie Tfeil eines kirchlichen Benefiziums, das auf eine Al­tarstiftung, eine Vikarie, zurückgeht. Hier konnten die Vikare das Meßopfer feiern.Fuhrmannskapelle 1 schließlich heißt sie bis heute in Montabaur; die Fuhrleute mögen hier für erfolgrei­che Fahrt gedankt haben. Über dieser Kapelle ist nach Meinung der Denkmalspflege schon in der zweiten Hälfte des 15. Jahr­hunderts das erste Präsenzhaus als Wohnung des Vikars der St.Anna-Vikarie errichtet worden. Später entstehen im Westen und Osten die Fachwerkanbauten als Wohnungen für die Inha­ber der zahlreichen anderen Vikarien. Erst 1586 wurden die ur­sprünglich 18 Vikarien auf 4 vermindert. (3). Im westlichen Haus wird 1702 die Knabenschule eingerichtet. Der Gebäude­teil im Osten, auchSchöppings Haus* genannt, da es später vom Oberglöckner Jakob Schepping 1813 erworben wird, dient zunächst ebenfalls als Präsenzhaus für die Vikare.