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Nr. 34/90
ission: ^ geptem ber 1990,11.00 Uhr im Zimmer 218
^b'andsgemeindeverwaltung, 6430 Montabaur -
Aan 24 August 1990 Dr. Possel-Dölken
jabaur, den 44. AU e Bürgermeister
cbt über die Werksausschuß-Sitzung
er * „schuß unter Vorsitz von Beigeordneten Reusch ^i in „einer letzten Sitzung mit einer Reihe von Maß- lt6 s dem Bereich der Kanalisation und Wasserversor-
ie Jdi Verbandsgemeinde, riesebiet Ruppach-Goldhausen
WflL, d er Eilentscheidung vorgenommene Vergabe, im “v/ Industriegebiet von Ruppach-Goldhausen die »ioTtinnsleitung zu verlängern, wurde einstimmig gebil- Qtragssumme: 23.000,- DM. i««tion Buchenstück in Eitelbom
«biet Buchenstück ist die Ent Wässerung getrennt nach Sasserund Oberflächenwasser vorzunehmen. Dies er- rt einen erheblichen Aufwand. Hinzu kommt, daß die wtzwässer über eine Pumpstation bis zur Höhe des Erlen- MDumpt werden müssen, damit sie alsdann im freien Fall Sonnen. Um eine Auskolkung in der Tallage zu vermei- 3 t derBaueiner Regenrückhaltungerforderlich. Damit die a des Oberflächenwassers begrenzt werden, ist auf den indstücken die Versickerung des eigenen Oberflächen- (rs zu gewährleisten. Der öffentliche Tfeil der Entwässert außerordentlich aufwendig. Er beläuft sich auf BO, 00 DM. Die Versorgungsleitung für Wasser wird er- Auftragssumme: 27.196,00 DM. iaße in Montabaur-Horressen
st eine Erneuerung der Kanalleitung vorzunehmen. Auf- iumme 93.947,00 DM.
per Bleich, Welschneudorf
[lemTbilstück dieser Straße ist ebenfalls eine Emeuerung- nall cji-. iin g vorzunehmen. Auftragssumme: 52.420,00
Jage Heiligenroth
[läranlage in Heiligenroth ist sehr stark ausgelastet. Aus Grunde muß der alte Bogenrechen durch einen Isiebrechen mit wesentlich geringerem Stababstand aus- iselt werden. Auftragssumme: 46.066,00 DM.
ilage Montabaur
nd der hydraulichen Überlastung und der anfallenden btzfrachtmenge ist eine Erweiterung der Kläranlage er-
jlich.
diesem Grunde hat der Werksausschuß die baureife Pla- [für die Erweiterung der Kläranlage einschließlich der nötigen Sanierung erteilt.
[agssumme: 162.198,00 DM.
ge Holler
lem Baubeginn für die Kläranlage Holler ist noch in diesem [st zu rechnen. Aus diesem Grunde war die Ingenieurlei- 1 für die Bauausführung zu vergeben:
100,00 DM.
rtung von Recyclung-Material ßg der CDU ■ Fraktion -
CDU-Fraktion hatte gebeten zu prüfen, inwieweit Jung-Material zur Verfüllung von Wasserleitungs- und Ka- gben verwandt werden kann. Recycling-Material fällt beim pnaufbruch an. Eine heimische Firma verwendet es unter
^ es ^forderlichen Basaltsplitts, damit es H ann im n-und Grabenbau wieder verwandt werden kann, »erwendung in Bereichen, wo es mit dem Grundwasser in ßHur 011 ? 111611 ® tann > darf nicht erfolgen. Einst immig be- btZ a- 9auaacbu ß, der Verwaltung zu empfehlen und r ndigen Kontakt mit den Gemeinden aufzunehmen, l n ^ D S^Qeinsam vorgenommenen Ausschreibungen für Mtwird Un< ^ dieses Material als Unterbau
Situation in der Verbandsgemeinde
IttwÜ , , U ^ US *' mehreren Wochen andauernde Som- fcrn.L a ”, zu einem erheblichen Anstieg des täglichen ta dpn r C j Neben dem hohen Tagesverbrauch
BemAiiffni St ü nden dem Besprengen der Rasenflä- ler TbnnL w derprivaten Schwimmbecken, demBewäs- platze und andere Aktionen ein weiterer uner
warteter Verbrauch auf. So gab es in einzelnen Gemeinden Was- serverbräuche, die um 45 %, in manchen Gemeinden um 80 % bis zu 110 % über dem durchschnittlichen Tagesverbrauch lagen. Das ist nicht erheblich, wenn dies für mehrere läge, ja für zwei Wochen eintritt, weil das Speichervolumen in den Behältern einen solchen Abfluß durch dieregelmäßignachfließende Wassermenge zunächst ausgleicht.
Es kam aber noch ein zweiter Effekt hinzu. Der schneelose Winter und die Trockenheit im Frühjahr und Sommer ließen die Brunnen zurückgehen, so daß einem Mehrverbrauch eine Minderschüttung an Wassermengen gegenüberstanden. Deshalb war es notwnedig, an die Bevölkerung zu appellieren, in dieser Situation Wasser zu sparen.
Dieser A.ppell hat ein erfreuliches Echo bei den Bürgern gefunden, wofür ich mich bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bedanken möchte.
D a im Zusammenhang mit der Ansiedlung von EFFEM die Versorgungssicherheit diskutiert worden ist, soll auf den Gesamtzusammenhang eingegangen werden. Der Tagesverbrauch für die gesamte Verbandsgemeinde lag bei 7.450 cbm. Der für EFFEM in 1991 vorgesehene Verbrauch lag bei 100 cbm, Mitte der 90er Jahre bei 300 cbm. Unsere Vorsorge muß sich daher viel stärker auf die Gesamtbevölkerung ausrichten, als auf ein einzelnes Unternehmen.
Maßgebend für die Berechnungen, daß genügend Wasser vorhanden ist,waren die Pumpversuche, die eine ausreichnd große Wassermenge erbrachten. Diese Werte hat das Fachbüro der generellen Wasserversorgungsplanung zugrundegelegt; sie wurden von der Wasserwirtschaftsverwaltung geprüft und von der Oberen Wasserbehörde, der Bezirksregierung Koblenz genehmigt. Daß diese Aussagen richtig waren, bestätigten 10-jährige Pumpergebnisse. Noch im Juli hat unser Wasserwerk gemessen, daß die Tiefbrunnen die volle Leistung erbringen. Erst danach ist der überraschende Abfall gekommen. Hier zeigt sich die Wirkung, wenn der Winter keinen Schnee bringt, das Frühjahr niederschlagsarm ist und der Sommer eine große Tockenperiode zeigt, daß ergänzende Vorsorge getroffen werden muß. Eine Situation, in der 9ich zahllose Städte und Gemeinden der deutschen Mittelgebirgslandschaft befinden, da sie nicht aus dem Reservoir der Alpen und des Bodensees oder wie das Ruhrgebiet und die großen Städte am Rhein aus Talsperren versorgt werden. Um die Versorgung bei künftigen länger anhaltenden Trocken- Perioden weiter zu sichern, sind nach einer Erörterung im Werksausschuß folgende Maßnahmen eingeleitet:
- Der Reservebrunnen in Horbach wird an das Netz angeschlossen (Förderleistung 160 bis 200 cbm)
- Der Tiefbrunnen IX auf der Montabaurer Höhe soll aufgebohrt werden (Förderleistung im Pumpversuch 690 cbm)
- Das Geologische Landesamt ist auf gefordert worden, ein Gutachten vorzulegen und darin weitere Bohrpunkte anzugeben
- Zwischen Welschneudorf und Oberelbert wird eine Verbindungsleitung verlegt, um den Wasser verbünd in diesem Gebiet zu verstärken
Abschießend muß mit aller Klarheit gesagt werden, daß eine vorausschauende Planung möglich ist. Wann und zu welchem Zeitpunkt aber in ausreichender Menge Regen fällt, ist weder in die Hand der Verwaltungnoch in die Hände von Ingenieurbüros oder der Wasserbehörden gelegt.
BL “Die Verwaltung informiert”
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Neue Schwimmkurse im Hallenbad Montabaur ab 17. September 1990
Die Verbandsgemeinde bietet erneut im Hallenbad Montabaur Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Folgende Kurse werden durchgeführt:
Kurs Nr. 1 + 2
Kinderkurs ab 6 Jahre. 14.00 bis 15.00 Uhr
Kurs Nr. 3 + 4
Kinderkurs ab 6 Jahre. 16.00 bis 16.00 Uhr
Kurs Nr. 5 + 6 .
Kinderkurs ab 7 Jahre. 16.00 bis 17.00 Uhr
Kurs Nr. 7 + 8
Kinderkurs ab 7 Jahre. 17.00 bis 18.00 Uhr

