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Montabaur

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Kirmes in Gackenbach 25. bis 27. August 1990

PROGRAMM: Samstag, 25. August

ab 20.00 Uhr Tanz im Gasthaus »Im Wiesengrund« mit den »TAKE TWO«

Sonntag, 26. August , , . _ ,, . « ,,

ab 11.00 Uhr Frühschoppen-Konzert mit dem Musikverem Guckheim am Gasthaus »Im

sengrund« .

14.00 Uhr Umzug der Kirmesgesellschaft mit dem Musikverem Guckheim

Montag, 27. August

ab 10.30 Uhr traditioneller Frühschoppen im Gasthaus »Im Wiesengruna« mit Tanzmusi

Kapelle Bauer, dem MGV »Cacilia« Gackenbach, einer großen Tbmbola da mesgesellschaft

Städtepartnerschaft zwischen Montabaur

und Sebnitz besiegelt

Erste Städtepartnerschaft einer Stadt im Westerwald und einer Stadt in der DDR

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Bild links: Die Partnerschaft zwischen Montabaur und Sebnitz wurde im Beisein desstellv. Bürgermeisters von Tbnnerre, AndröFourcwA Stellv. Bürgermeisters von Brackley, Blake Stimpson, besiegelt. Nach Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen Montabavim machten die Vertreter aus Brackley und Tbnnerre deutlich, daß sie an weiteren Verbindungen mit Sebnitz interessiert sind. i

Das Foto zeigt von links: Blake Stimpson (stellv. Bürgermeister von Brackley), Peter Maly (Bürgermeister von Sebnitz), Bürgermeister!): Dölken (Montabaur) und den stellv. Bürgermeister Andrä Fourcade (Tbnnerre). 1

Bild rechts:

Mit ihrer Unterschrift besiegeln die Bürgermeister von Sebnitz und Montabaur, Peter Maly (rechts) und Dr. Paul Josef Possel-Dölken, m schaft zwischen den beiden Städten. j

Die Städtepartnerschaft zwischen Sebnitz in der sächsischen Schweiz und der Stadt Montabaur besiegelten im RahmeneiM stunde Bürgermeister Peter Maly aus Sebnitz und Bürgermeister Dr. Possel-Dölken für die Stadt Montabaur. Der feieri fand im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten »15 Jahre Städtepartnerschaft mit Brackley/England und 20 Jahre Stfidttjj schaft mit Tbnnerre/Frankreich« am vergangenen Wochenende in Montabaur statt. 1

Die Besiegelung der Partnerschaft mit Sebnitz habe man, so Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, ganz bewußt in die Jubiläulj lichkeiten einbezogen. Ziel sei es gewesen, die neue Freundschaft zwischen Montabaur und Sebnitz nicht isoliert zu sehen 11 nesfalls als Konkurrenz zu den bisherigen Partnerschaften zu betrachten. Die erfreuliche und rasante Entwicklung der i®j sehen Annäherung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in den letzten Monaten habe auch im Stad» Montabaur die Frage aufgeworfen, ob eine Städtepartnerschaft zwischen zwei deutschen Städten nicht überflüssig werW te Bürgermeister Dr. Possel-Dölken. Diese Frage beantworte man mit einem klaren »nein«. Vielmehr sei man der Überzeug eine solche Städtepartnerschaft und Städtefreundschaft zwischen Montabaur im Westerwald und Sebnitz in der sW Schweiz unverändert eine hohe Bedeutung und eine wichtige Funktion habe. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken führte ins® spräche weiter aus:

»Wenn wir auch gemeinsam die deutsche Sprache sprechen, so haben doch die vergangenen 40 Jahre zu einer Entwicklung!! die vieles getrennt hat, völlig unterschiedliche Gesellschaftsordnungen zur Grundlage hatten und diese nun in einem v ®*® Europa wieder zusammenwachsen müssen. Dazu einen Beitrag zu leisten, soll Sinn und Aufgabe dieser StädtefreundscM sehen Montabaur und Sebnitz in der gemeinsamen europäischen Freundschaft sein.