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Nr. 30/90

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Der aus Gackenbach stammende Jubilar lernte 1938 bei der ^nz musik am Erntedankfest in Niederelbert seine spätere "N l5au kfT 1 """ »Piese Finche«, wie die Jubilarin in Niederelbert 3 Bel *?tenannt wird, erfreut sich ebenso wie ihr Ehemann Leo guter

Gesundheit.

Steudter, er ist seit 1976 Rentner, ist sein Leben lang dem -gesang verbunden. Er ist über 60 J ahre aktiver Sänger und «.Je erst kürzlich dafür besonders geehrt.

Zur Goldenen Hochzeit von Leo und »Finchen« gratulieren ne­ben den Geschwistern die beiden Kinder, zwei Enkel, die übrige Verwandtschaft sowie die Nachbarschaft. Am Vorabend der

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Pie Ortsvereine treffen sich zum Abmarsch am 2. August 1990, ' 9,30 Uhr, vor der Gaststätte KeuL

«gemeinde Niederelbert

Willi Bode, Ortsbürgermeister

lericht über die Sitzung des Ortsgemeinde­rates Niederelbert vom 5. Juli 1990

Schulleiter Hummel verabschiedet

Vor Eintritt in die Tagesordnung verabschiedete Ortsbürger­meister Bode den ausscheidenden Schulleiter der Grundschule Niederelbert, Herrn HummeL Er bedankte sich im Namen der Ortsgemeinde für die in den letzten sieben Jahren geleistete Ar­beit und hob dabei die gute Zusammenarbeit zwischen Schullei- 3 tfflagund Gemeindeverwaltung hervor. Als kleine Anerkennung

überreichte Ortsbürgermeister Bode eine Luftbildaufnahme von Niederelbert.

Vorstellung der vom PlanungsbUro Brüll vorgeschlagenen öffentlichen Maßnahmen zur Dorfemeuerung Herr Knoth vom Planungsbüro Brüll stellte in der Sitzung seine äge zu Oorfemeuerungsmaßnahmen in Niederelbert vor. Allgemein führte er aus, daß die Dorferneuerung eine Ent- " klungsaufgabe sei, die nicht auf schnell sichtbare Erfolge gerichtet sein soll Die folgenden Maßnahmen seien zur Wahrung der finanziellen Leistungsf ähigkeit der Gemeinde auf

t fönen Zeitraum von mindestens 16 bis 20 Jahren ausgelegt. Er schlägt folgende Maßnahmen im Rahmen der Dorfemeuerung inftiederelbert vor;

e - - 1. Ausbau eines Rad-und Wanderweges in Richtung Monta­

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Durch diesen Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes soll Niederelbert an Montabaur angeschlossen werden. Neubau eines Lebensmittelmarktes Der Planer hält ebenso wie der Ortsgemeinderat die Ein­richtung eines Lebensmittelmarktes dringend erforder­lich, um Grundversorgung und Funktionsfähigkeit des Dorfes zu sichern.

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Umfeldgestaltung an der Einsegnungshalle/Ergänzende Begrünung der Friedhofswege/Grunderwerb für Fried­hofserweiterung

Der Planer schlägt u.a. vor, die Zugangs- und Freiflächen auf dem Friedhof gestalterisch zu verändern undNadelge- hölze durch heimische Sträucher zu ersetzen.

Ortsgerechter Ausbau und Begrünung der »Bachstra- ßeu/Sanierung des Brückenbauwerkes und der Bachufer­mauer/Neubau eines Holzsteges Durch niveaugleichen Ausbau und Pflasterung der Ver­kehrsflächen soll, so der Planer, die Straße gestalterisch mit dem neuen Dorfplatz verbunden werden.

Durch den Einbau von Pflanzbeeten und Fassadenbegrü­nung sollte der Straßenraum »freundlicher« erscheinen. Im Bereich der Metzgerei sind nach Möglichkeit »Kurz­parkplätze« einzurichten. Das Brückenbauwerk im Ein­mündungsbereich K168 (Hollerer Straße) und die Bachu­fermauer sind dringend zu sanieren bzw. in Naturstein neu zu errichten. Der vorhandene Fußweg sollte durch Neubau eines Holzsteges an die Bachstraße angeschlos­sen werden und das innerörtliche Fußwegenetz vervoll­ständigen.

Ausbau der Ortsmitte

Ergänzend zu den vorhandenen öffentlichen und privaten Einrichtungen in der Ortsmitte (Rathaus, Feuerwehr, Metzgerei, Bäckerei, Gaststätten, Zahnarzt, Apotheke und Dienstleistungen) sollte sich die Ortsgemeinde früh­zeitig Flächen und Gebäude zum weiteren Ausbau der Ortsmitte sichern, um langfristig die Funktionsfähigkeit

und Attraktivität des Dorfes zu erhalten und auszubauen. Das Problem des fehlenden Parkraumes könne nur über voraus­schauende und langfristige Planung gelöst werden. Anzustre­ben sei nach der Meinung des Planers die Einrichtung eines ge­meindlichen Vorkaufsrechtes für Flächen und Gebäude im Orts­kern.

6. Gestaltung des Schulhofes und der Parkfltlche

Die Freiflächen sollten durchforstet und Nadelgehölze durch Laubgehölze ersetzt werden. Schulhof und Park­platzflächen sollen nach Ansicht des Planers durch ergän­zende Baumbepflanzungen auf gewertet werden.

7. Sanierung der Bachmauer im Bereich Dorfanger/Ausbau eines Fußweges parallel zum Elbertbach

Die im Bereich des Dorfplatzes begonnene Sanierung der Bachmauer sollte in gleicher Art fortgesetzt werden. Die jetzige Abgrenzung durch Bohlenbretter sollte durch Mauerpfeiler aus Naturstein und Schmiedeeisengeländer ersetzt werden. Parallel zum E Ibertbach sollte ein Fußweg als innerörtliche Verbindung und Spazierweg neu ange­legt und zur Wiesenstraße hin geleitet werden.

8. Ausbau der alten Mühle zu einer »Lehr- und Schaumühle«

Der Eigentümer der alten Mühle beabsichtigt, das Ge­bäude als Lehr- und Schaumühle wieder in Betrieb zu neh­men und somit die traditionellen Arbeits- und Betriebs­abläufe in Form von öffentlichen Vorführungen wieder er­lebbar zu machen. Obwohl es sich hier um ein privates Vor­haben handelt, sollte die Gemeinde versuchen, diese Ein­richtung zu fördern und ggf. mit öffentlichen Mitteln zu unterstützen.

9. Ortsgerechter Ausbau und Begrünung der Wiesenstraße und der Straße Eichen berg/Sanierung der Bachmauer und des Brtickenbauwerkes/Ausbau des Fußweges zur Hauptstraße

Die Wiesenstraße sollte ausgebaut und mit einer Pflaste­rung versehen werden. Das Brückenbauwerk über den El­bertbach und die Bachufermauer sind zu sanieren und wie die Bachmauer im Bereich des Rathauses in Naturstein neu zu errichten. Vor den geplanten Kinderspielplatz könnte ein Rastplatz für Wanderer mit einer Bank- und Tischgruppe ausgebaut und mit Informationstafeln über die vorhandenen Wanderwege und Landschaftsbesonder­heiten vorgesehen werden.

10. Begrünung der Ortsründer

Besonders im Bereich der ansässigen Gewerbebetriebe an den Ortsrändern sind zusätzliche Baum- und Strauch­pflanzungen als Einbindung in den Landschaftsraum er­forderlich. Es sollten nur einheimische, standartgerechte Laubgehölze verwendet werden, um die ökologische Viel­falt zu erhalten. Nadelgehölze sind auch hier durch Laub­gehölze zu ersetzen.

11. OrtBgerechter Ausbau und Begrünung der Südstraße/Er- gänzende Baumpflanzungen im Bereich der Lahnstraße, Heckenwiesenstraße und des Birkenweges

Der Planer schlägt vor, die Südstraße auszubauen und durch Pflanzbeete und Baumbepflanzungen gestalte­risch zu verbessern. Baumbepflanzungen in den übrigen Anliegerstraßen dienen der Verbesserung des Wohnum- feldes.

12. Ergänzende Begrünung im Verlauf der Römerstraße/Ver­kehrsberuhigende Umgestaltung der EixunUndungsbe­reiche und ergänzende Begrünung der Straßen Cäsarweg, Castellweg und Limesweg/Pflanzung großkroniger Laubbäume in den übergroßen Wendeschleifen

Die überbreiten Verkehrsflächen der Römerstraße sollten durchEinbau von Pflanzbeeten und Baumbepflanzungen gestalterisch verbessert werden.

Im Bereich der Einmündungen sollte die Römerstraße durch Fahrbahnversatz und Anlage von Bauminseln ein­geengt und diese Gefahrenpunkte stärker hervorgehoben werden. In den übergroßen Wendeschleifen sollten groß- kronige Laubbäume nach Ansicht des Planers gepflanzt werden.

13. Anlage einer Baumreihe zum Sportplatz/Gestaltung des Parkplatzes und Neugestaltung des Geräteschuppens Durch Pflanzung einer Obstbaumreihe südlich der Berg­straße sollen die Sportstätten gestalterisch mit der Orts­lage verbunden werden.