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Einmaliges Sondergastspiel des Bernhard-Theaters Zürich

Damen-Roulette

Das neue Erfolgs-Lustspiel von und mit

GÜNTHER PHILIPP

[Theaterabend bester Unterhaltung in Star-Besetzung.

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»Vorverkauf:

ffldsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, ZL 206, 1602/126107

p, Rheinstr. 123,5412 Ransb.-Baumbach, Tbl.

Neustr. 1, 5438 Westerburg, Tbl.

Haseneier, Schloßstr. 22, 5400 Koblenz, Ttel.

| Zivildienstleistende, Jugendliche, Inhaber des So- j 6 ?'d ^^PP 611 erhalten Ermäßigung.

N Verf Sozia lP asses stellt eine begrenzteZahl von Frei-

^ jtunstbühne Mons-Tabor Montabaur

Donnerstag, 26. April, 20.00 Uhr

pERMlNIG - Folk aus der Bretagne

fc^^ e '^ nzme l°dien und Balladen prägen ihr Programm, liadw S * 6 ^veränderter Besetzung zu einer festen «iN^tionalen Folkszene geworden:

Dokumentiert wird ihr Schaffen auf mehreren LPs. Bei ihren Konzerten greifen die Musiker die Ttadition des »»Fest noz« auf. Dies ist ein auf den Dörfern der Bretagne entstandenes Musik- und Thnzfest, das auch heute noch dort lebendigist. AN ERMI- NIG spielt überwiegend traditionelle Instrumente^ wie kelti­sche Harfe, Dudelsäcke, Bombarde und Drehleier.

Karten ab 9.4. im Vorverkauf für 11,00 DM bei Haus Mons Täbor, Kirchstraße Montabaur (ab 17 Uhr)

Naturkostladen »Himmel und Erde«, Bahnhofstr. 20, Monta­baur

Laß Leben, Wiesenstraße 2 Wirges

Buchhandlung Adam, Römerstraße 39, Bad Ems

Falls noch Karten an der Abendkasse zu bekommen sind, kosten diese 14,00 DM.

Dort gibt es auch eine Ermäßigung für Schüler, Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende u.a. sowie Inhaber des So­zialpasses der VG Montabaur. Gruppen und Schulklassen ab 15 Personen zahlen nur je 6,00 DM Eintritt. Vorherige Anmeldung unter 02608/636 ist jedoch erforderlich. Kartenvorbestellung nur für Mitglieder der Kleinkunstclubs bei 02602/90240.

Die »Arbeitsgemeinschaft Kultur (AKU) im Westerwald e.V.« lädt alle Folk- und Kleinkunstfreunde zu diesem bretonischen Abend ein.

Sonntag, 20. Mai, 11.00 Uhr Jazzfrühschoppen mit »Rheingold«

Der Bürger als Edelmann

Moli&re hat nie etwas Besseres gemacht ....meinte Ludwig XIV. zur Komö­die »Der Bürger als Edelmann«. Am Mittwoch, 16.5.1990 inMon- tabaur auf Tbur- nee des Euro- Studio (Leitung Joachim Land­graf) mit Walter Giller in der Titel­rolle.

Nach oben zu kommen ist ein schweres Stück Arbeit. Da muß geübt werden, wie man steht, wie man sich ver­beugt, man muß

mit einer wunderbaren Stimme singen können, die Tänze müs­sen einstudiert werden, die Anproben mit dem Schneider, dem Perückenmacher müssen gemacht werden, und vom Philoso­phieprofessor muß man Weisheit, Latein, die Mondphasen und eine gute Aussprache lernen.

Es hat sich seit den Zeiten Moberes vieles, aber nicht das Ent­scheidende geändert: in den Augen der »Welt« etwas zu sein. Der Bürger als Edelmann trifft den Nerv der Zeit, jeder Zeit; es ist die tragischste, absurdeste, komischste und böseste Komö­die Moheres. Wir lachen über uns, wenn wir Monsieur Jourdain (Walter Giller) sich abmühen und zappeln sehen auf dem Weg nach oben. Die rührende Einfalt des Gutgläubigen und die Ver­bissenheit des Strebers sind unser aller Tfeil.