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Montabaur

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zugelassen. Zu spät denkt mancher Fan dieser Fortbewegungs­mittel daran, daß Zweiräder auch zwielichtige "Freunde ha­ben.

Obwohl die Bürger inzwischen der Sicherung ihres Eigentums sensibler gegenüberstehen so die Polizei - verschwanden im ver­gangen Jahr immer noch 60 Mopeds und Krafträder im Kreisge­biet. Im gleichen Zeitraum wurden 70 Fahrräder von Langfin­gern entwendet. Durch den Diebstahl von Zweirädem ist den oft leichtsinnigen Besitzern 1989 allein im Westerwaldkreis ein Schaden von annähernd 116.000 Mark entstanden.

Eine besonders raffinierte Vorgehensweise registrierte in die­sem Zusammenhang das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz: Obwohl sich ein Interessent auf eine Verkaufsanzeige hin Adres­se, genaue Weg- und Fahrzeugbeschreibung vom Verkäufer ein­geholt hatte, kam es nicht zum vereinbarten 'Reffen. Wohl aber kam ein Kontakt zwischen Dieb und Maschine zustande: Weni­ge Stunden nach dem Tblefonat war das Motorrad gestohlen!

Leider gelang es der Polizei im Westerwaldkreis nur in 26 von 130 Fällen des Diebstahls von Fahrräden, Mopeds und Motorrä­dern, die Täter zu ermitteln und die Fahrzeuge ihren Besitzern wieder zurückzubringen. Um Ihre Zweiräder zu sichern und Sie vor unnötigem Ärger und Verdruß zu schützen, rät deshalb Ihre Polizei:

- Schließen Sie den Rahmen Ihres Zweirades, möglichst samt Vorder- und Hinterrad, mit einer Stahlkette oder einem Stahlbü­gel an einen feststehenden Gegenstand. Thn Sie das auch bei kürzester Abwesenheit, denn Diebe sind schnell.

Sparen Sie beim Kauf von Zweiradsicherungen nicht an der fal­schen Stelle. Nur hochwertige Stahlketten, Schlösser und Stahl­bügel leisten Dieben genügend Widerstand.

- Lassen Sie kein Werkzeug in der unverschlossenen Sattel- oder Werkzeugtasche, sonst helfen Sie dem Dieb, beispielsweise Tbile auszubauen.

- Holen Sie sich bei der Polizei einen Fahrradpaß mit Aufkleber und tragen Sie die nötigen Daten ein.

Melden Sie jeden Diebstahl umgehend der Polizei, damit die Fahndung nach Ihrem Zweirad sofort eingeleitet werden kann.

Wenden Sie sich an Ihre Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle, wenn Sie weitere Informationen über Sicherheit durch Tbchnik benötigen. Wo sich die nächstgelegene Kriminalpolizeiliche Be­ratungsstelle befindet, sagt Ihnen Ihre Polizeidienststella

Der Boden steckt voller Leben

Der Boden, auf dem wir leben, ist ein wichtiges Element, das un­serer Aufmerksamkeit und unseres Schutzes bedarf. "Boden­schutz" nennt die Kreisverwaltung deshalb als eine dringliche Umweltaufgabe, die ebenso wie der Schutz von Luft und Wasser ins öffentliche Bewußtsein rücken muß.

Eine Handvoll Gartenerde enthält 110 Gliederwürmer, 260 Springschwänza 26.000 Fadenwürmer, 7.600.000 tierische Ein­zeller (Protozoen), 12.000.000 Algen, 100.000.000 Pilze und 126.000.000 Bakterien. Doch diese dünne Schicht, die für uns Menschen lebenswichtig ist, wird oft 'mit Füßen getreten. D a- beikann der Boden nicht alle chemischen und mechanischen Be­lastungen ertragen.

Im Boden kreuzen sich besonders viele Belastungspfade. Sie kommen zustande durch Wechselbeziehungen aus der Luft und aus dem Wasserkeislauf sowie aus dem Landschaftsverbrauch und den Auswirkungen intensiver landwirtschaftlicher Nut­zung. All diese Einwirkungen gefährden zunehmend die Vitali­tät und sind gleichbedeutend mit der Zerstörung der ökologi­schen Funktion des Bodens.

Dabei können Veränderungen mit weitreichenden Schy nächst unbemerkt bleiben - der Boden ist jedoch nur biJ nem gewissen Grad in der Lage, schädliche Einwirkung zugleichen oder abzupuffern. Eine Uberbeanspruchu langfristig zu irreparablen Schäden führen.

Schuldnerberatung - eine Hilfestellung besonderer Art

Kreis sucht ehrenamtliche Helfer Schuldner beratung- unter diesem Stichwort sucht diel waltung in Montabaur engagierte ehrenamtliche Kräfi über etwas freie Zeit, Freude am Kontakt mit Menschen! vor all«» - Geschick im Umgang mit Geld verfügen. »Gerade in diesen Tagen ist oft die Rede von den Vorteilen! res Wirtschaftssystems,' das unter anderem umfang

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