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Nr. 13/90
ötabaur.
Montabaur sucht Partnerstadt in der DDR
r *f* I fflst£eb ern > die bereits zu einem informatorischen Gegenbesuch in Montabaur geweilt hatten, wurden offene Gespräche t , re ;f jge und künftige Situation der Stadt Gräfenhainichen geführt. Dabei wurden neue umweltpolitische Ziele im Braun- kh eebiet und ein hoher Bedarf an verwaltungsmäßigem Informationsaustausch deutlich. Ein Besuch der sehr reizvollen jtta®lag 0 Wörlitz, dem Sitz der früheren Fürsten von Anhalt, mit einer sehr reizvollen Parkanlage, schloß diesen Informations-
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• J e Kleinmachnow mit 12.300 Einwohnern, zu der der SPD-Ortsverein Montabaur Kontakt auf genommen hatte, am 91 A von Westberlin in direkter Nachbarschaft zu Berlin-Zehlendorf gelegen, ist die größte »Gemeinde« der DDE. Ihre ge- wrcheTVadition geht als Vorort von Berlin auf das 14. Jahrhundert zurück und war über Jahrhunderte durch einen alten Dorf- > Her beute noch vorhandenen Dorfkirche sowie einer - zerstörten - Schloßanlage der adligen Familie von Hake geprägt. Die "fahren 1906 bis 1908 gebaute H akeburg, oberhalb des Tfeltow-Kanals, war ab 1 937 Sitz des Reichspostministers mit der ersten hversuchsstation in Deutschland, in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Babelsberg, dem heutigen Medienzentrum der !»ni ellakeburg war bis Dezember 1989 Gästehaus der DDR-Regierung für Staatsgäste, seit Dezember 1989 ist sieumgewid- • er Hotelanlage für gehobene Ansprüche. Die Gäste aus Montabaur hatten bei dem Besuch der Hakeburg auf Einladung ’o^Li-meisters von Kleinmachnow Gelegenheit, in dem Beratungszimmer Platz zu nehmen, in dem Gorbatschow bei seinem ^Besuch in der DDR mit der damaligen SED-Führung konferierte.
r meinde Kleinmachnow ist eine durch Wald und Grünanlagen geprägte Wohnsiedlung zwischen dem Tfeltow-Kanal und West- ... ^ Nachbarschaft zum Industriegebiet Tfeltow und in der N ähe von Potsdam. Die Mauer, die das Gemeindegebiet in der goßheit zu Berlin-Zehlendorf unüberbrückbar abgrenzte, ist jetzt durch zwei Grenzübergänge durchbrochen; ein neuer zübereang war noch im B au und sollEndeMärz 1990 geöffnet werden. Die Besucher aus Montabaur hatten Gelegenheit, diesen Grenzübergang in ungewohnt freundlicher Atmosphäre mit Offizieren der Grenztruppen zu besichtigen. Zur Gemeinde ...mac hnow gehört auch der bekann te Autobahngrenzübergang Dreilinden sowie das, auch bereits in der Vergangenheit von der in aus sichtbare, sowjetische Ehrenmal mit einem sowjetischen Panzer, der an der letzten Panzerschlacht um Berlin betei-
I m Der Ortsteil Dreilinden konnte früher nur mit Sondergenehmigung betreten werden, war nur einem besonderen Personenaals Wohngebiet zugänglich und konnte jetzt von den Gästen aus Montabaur frei besucht werden; hier sollkünftigein stillgeleg- S-Bahnhof mit Anschluß nach Berlin wieder in Betrieb genommen werden.
leder Schleusenanlage am Tfeltow-Kanal wurde die Wasserbauschule vorgestellt. Die Struktur der Gemeinde Kleinmachnow l ja besonderer Weise geprägt durch die Nähe zu West- und Ostberlin.
jrmeister Dr. Possel-Dölken und die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates gewannen bei diesen Informationsbesuchen den ■uck, daß die Landschaf ten und Regionen in der DDR sehr vielfältig sind, sehr interessante unterschiedliche Eindrücke gewon- Iwerden konnten, und daß die Kreisstadt Sebnitz im Bezirk Dresden in der »Sächsischen Schweiz« aus mehreren Gründen die Ln Voraussetzungen für die Entwicklung einer kommunalen partnerschaftlichen Verbindung mit der Stadt Montabaur eröff- |Daher wird dem Stadtrat der Stadt Montabaur in der Sitzung am 29.03.1990 eine gemeinsame Empfehlung zur Aufnahme und Wicklung partnerschaftlicher Kontakte mit der Kreisstadt Sebnitz vorgelegt.
I von den Vereinen und Bürgern Interesse an der Aufnahme persönlicher Kontakte mit Gruppen und Bürgern der Kreisstadt atz hat, möchte sich bitte an Herrn W. Schmitt, Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer-Nr. 206, Tfelefon: 121126.107, wenden.
Öffentl. Bekanntmachungen
Öffentliche Ausschreibung
[Verbandsgemeindewerke (VGW) Bad Ems beabsichtigen z Eigenbetrieb (Wasserversorgung und Kanalisation) so- r den Zweck verband »Abwasserverband Bad Ems« (Vfer- Ikanalisation) in der Gemarkung FACHBACH verschiede- |aamaßnahmen durchzuführen:
jhufllhrung kommen:
hluö Fachbach - Oberau (AG: Zweckverband) komplette tellungdes Verbindungssammlers, bestehend aus 610 lfdm LeitungDN 126 FVC und 690 lfdm Freispiegelkanal DN fe sowie
pnpL Herstellung des RÜB's »Fachbach-Oberau«, bestellst) Stahlbeton-Fertigteilschächten, jeD = 2,50m, Höhe A50 m, einschl. des masch. Tfeils der Pumpstation sowie ^6 von Kanälen DN 400 - 700 SB, in einer Länge von rd.
lslzu v.g. Herstellung des Verbindungssaxnnüers wird ein
wich der Flächenkanalisation im Ortsteil Fachbach - lukomnlpH-w™.-»—!!*- r»— iT— 1 -~ '--*■
Angebotsvordrucke können, solange der Vorrat reicht, ab Dienstag, dem 27.03.1990, bei dem
Ingenieurbüro LEIS - BODORA, 5408 Nassau/Lahn,
Im Hopfengarten 2, Tel.: 02604/5041, Telefax: 02604/8557
abgeholt oder angefordert werden.
Die Schutzgebühr beträgt 80,- DM und ist per Post an v.g. Ingenieurbüro zu überweisen bzw. per Verrechnungsscheck zu begleichen. Pläne können im gleichen Büro eingesehen werden. Für die Auftragserteilung kommen nur Finnen in Frage, die nachweislich ähnliche Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt haben. Die Maßnahme ist spätestens bis zum 31.12.1990 betriebsbereit fertigzustellen.
Die verschlossenen Angebote sind mit der Aufschrift:
»Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten Fachbach-Oberau« einzureichen.
Eröffnungstermin:
Freitag, den 20.04.1990,11.00 Uhr
im Büro der VGW Bad Ems, Rathaus, Zimmer 28 Verbandsgemeindewerke (VGW)
Bad Ems Tbmer, Werkleiter
iiukung der Erdarbeiten parallel zu v.g.
ätungsarbeiten werden vorwiegend im Pgeiührt, die Herstellung des RUB's erfolgt un Gelan Pck zwischen B 260 und der Lahn.
“Die Verwaltung informiert
Manöver der Bundeswehr
Im Manöverraum Montabaur - Daaden - Weilburg - Diez - Mon- tabur findet in der Zeit vom 02.04. bis 06.04.1990 ein Manöver der Bundeswehr, übende Einheit, Femmeldebataillon 5, 6252 Diez statt. Thippenstärke 172 Soldaten, 35 Räderfahrzeuge, 10 Kettenfahrzeuge.

