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Nr. 12/90

Urkunde, Wappenschild und Geldprämie für Preisträger Preisträger und ihre meist mit eigenen H änden und viel persönlichem Engagement renovierten G ebäude und Hofanlagen standen im Mittelpunkt einer kleinen Feier im Rathaus Montabaur, \ die »Jury« unter der Leitung von Heinz Reusch, I. Beigeordneter der Verbandsgemeinde ntabaur, ins Rathaus eingeladen hatte. 1 0 Besitzer alter erhaltenswerter Gebäude und Hofanla- . ^ er Verbandsgemeinde Montabaur hatten an dem vom Verbandsgemeinderat Ende 1988 ins hin gerufenen Wettbewerb zur Gestaltung, Instandhaltung, Pflege und Verschönerung erhal- 1 er ter Gebäude und Hofanlagen im Jahre 1989 teilgenommen und sich der kritischen Bewer-

Dg unterzogen.

Bewerber konnten neben Urkunde und Keramikschild Geldpreise zwischen 100 bis 500 DM ent­nehmen. Zusätzlich vergab die Bewertungskommission einen Sonderpreis. Die Bewertung bst erfolgte im Punktesystem unter Einbeziehung der Kriterien:

'Gestaltung der Bauwerkfassaden unter Berücksichtigung von Form, Material und Farbge-

Renovierung und Pflege der Bauwerkfassaden,

Auffrischung alter Inschriften und Blumenschmuck,

Anpassung der Anwesen an die Umgebung und das Ortsbild.

1, Preis erhielt Gerhard Ottehenning aus Niedererbach, dessen renoviertes Fachwerkanwesen, einz Reusch, eine außerordentlich gelungene Fassadengestaltung aufzeige. Zudem habe die erung und Renovierung einen ungewöhnlich hohen Aufwand erfordert. Das vor wenigen Jah- om Verfall bedrohte landwirtschaftlich genutzte Fächwerkanwesen der Familie Antonio Casa- aaus Nomborn erhielt den 2. Preis. Zwei 3. Preise für eine gelungene Renovierung und Anpas- andas Ortsbild erhielten die Familien Gerhard Sanner, Horbach und Günter Richter, G acken- !. Den 5. Preis teilten sich Werner Girmann aus Bladernheim und Barbara Siegmann aus Neu- iel. Den Sonderpreis erhielt Dr. Eberhard Dielmann aus Nomborn für eine gelungene Gestal- der äußeren Fassade, des Innenausbaues und der Einrichtung und der Restaurierung eines t Brunnens. Die Besitzer der nicht prämierten Gebäude erhielten für ihre Teilnahme und ihr lönliches Engagement ebenfalls eine Urkunde und ein Keramikschild. Der Bewertungskom- iion gehören neben dem I. Beigeordneten Heinz Reusch die Ratsmitglieder Günter Froder- n,Paul Widner, Bernhard Steinebach und ein Vertreter des Bauamtes an. Der Wettbewerb, der ahre 1990 fortgesetzt wird, dient dazu, so Reusch, den Gedanken der Dorferneuerung und Ver­zierung stärker in das Bewußtsein der Bevölkerung zu rücken. Die Eigeninitiative der Einwoh- ind Bürger zur Gestaltung, Instandhaltung, Pflege und Verschönerung erhaltenswerter Bau­tanzen solle dadurch gefördert werden. An dem Wettbewerb können Eigentümer und auch raus den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur und der Stadt Montabaur teil­en. Die Anmeldung kann durch formloses Schreiben über den Ortsbürgermeister oder den teilvertreter bei der Verbandsgemeindeverwaltung bis zum 30. Juni eines jeden Jahres erfol-

1 Verkauf von Bauflächen am neuen pkhaus in der Wilhelm-Mangels-Straße

p nach Fertigstellung des Parkhauses Steinweg - fc-Mangels-Straße - Wallstraße - ergebende Lücke im Bild soll durch Wohn- und Geschäft sbauten privater B au- Ivor und über dem Parkhaus geschlossen werden. Die lietetzu diesemZweck die Bauflächen zwischen den Ach- |>d 17 (s. untenstehende Abbildung) zum Verkauf an.

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fcaten wollen sich bitte mit dem Liegenschaftsamt der ^meindeverwaltung (Rathaus Zi. 112, Ttel. 126.139

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Schülerwettbewerb der Stadt Montabaur zur 700 Jahrfeier der Stadtrechte