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Nr. 6/90

[arneval im Berufsbildungswerk Neuwied

WohltätigkeltsVeranstaltung zugunsten der Aktion Sor-

'Io Jahre Berufsbildungswerk und 25 Jahre Aktion Sor-

.ie Kamevalsveranstaltung findet am Freitag, dem 9. oar um 20.11 Uhr in der Sporthalle des Beruf sbildungswer- Jeu'wied in Heimbach-Weis, Stiftsstraße 1 (unterhalb der ei Rommersdorf) statt.

r ^ em Motto »Karneval im BBW hat Tradition - 10 J ahre |S»nen die Heimbach-Weiser Prinzen schon« wurde zusam- *lmit den Karnevalsvereinen von Heimbach-Weis ein bimtes ramm zusammengestellt. Alle Prinzenpaare der vergange­ne j^e wurden dazu ein geladen. Die Tanzgruppen der ubacherund der Weiser Möhnen treten auf, der »Närrische kexpreß« und die »Weiser Dötzje«, um nur einige Pro- apunkte zu nennen. ZumThnz spielt die »Hermann-Wirtz- M , ^ u9 dum BBW berichten Petrus und der Engel Alber-

> am 9. Februar auf ins Berufsbildungswerk Neuwied. Der ritt beträgt 8,-- DM. Sichern Sie sich rechtzeitig Karten im jrkauf bei den Metzgereien Dielentheis und Maxein in jjbach-Weis, bei der Firma Miihlensiepen, Mittelstr. 64 in yied und im Berufsbildungswerk Neuwied/Empfang, Tbl. 1881. Der Reinerlös der Veranstaltung ist für die Aktion kind bestimmt.

Reisen in die DDR

DDR-Reisevermittler bieten ihre Hilfe an agt durch die politischen Ereignise und Veränderungen der i Monate in der DDR nutzen die Bundesbürger mehr und rdieMöglichkeit zu Reisen in dieDDR. Umgekehrt sind vie- )R-Bürger aufgrund der errungenen Reisdreiheit an Auf­ilten in der BRD interessiert.

Ite Reisevermittlungen in der DDR bieten inzwischen einen fcttlungs dienst an, der die Suche nach geeigneten Quartie- Privatquartiere, Ferienwohnungen, Ferienhäuser) erleich-

W

Jessiert sind diese Organisationen auch an Privatunter- Len in der Bundesrepublik, die an DDR-Bürger vermittelt In können.

fer haben sich zwei Reisevermittler an die Verbandsgemein- lontabaur gewandt, mit der Bitte auf die bestehende [ittlungst&tigkeit hinzuweisen.

bssenten können die Anschriften bei der Verbandsgemein- IMontabaur, Tbl. 02602/126111 (Zimmer 201, erfahren.

Relation je Klasse weiter verbessert

n 133 berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz werden ifenden Schuljahr 126.200 Schüler unterrichtet, 8.800 (6,6 nt)weniger als 1988/89. Die Entwicklung an den einzelnen imformen ist dabei unterschiedlich. An den Berufsschulen ii nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad ie Schülerzahlen um 8.200 auf 94.800 (minus 7,9 Prozent) i den Berufsfachschulen um 980 auf 16.000 Schüler (mi- ,1 Prozent). Auch an den Berufs aufbauschulen und an den iberschulen nahmen die Zahlen der Schüler ab. Dagegen ien 1989/90 mehr Schüler als im Vorjahr die Fachschulen. iegdieSchülerzahlum 360 auf 7.820 (plus 4,8 Prozent) an, ch an den beruflichen Gymnasien werden mit 2.480 Schü- ehr Jugendliche (plus 4,7 Prozent) unterrichtet.

'Samtzahl der Klassen an den berufsbildenden Schulen [§uni 303 auf 6.094 (minus 4,7 Prozent) reduziert. Mit Aus- le der Fachschulen verbesserte sich dennoch an allen Schul- |J des berufsbildenden Bereichs die Relation Schüler je imd zwar an den Berufsschulen und Berufsauf bauschu- i woo o/ 2 (Vor i ahr: 2 0»6 bzw. 20,8), an Berufsfachschulen auf anFachoberschulen auf 23,7 (24,8) und an den beruf li- jggTSymnasien auf 19,8 (20,0). An den Fachschulen werden im Schratt 22,1 Schüler pro Klasse unterrichtet. 1988/89 lag ^sprechende Wert bei 21,9.

liä" er ^ e ^ en 811 berufsbildenden Schulen 4.674 haupt- auptberufliche Lehrer (Vorjahr: 4.723), daneben ste­il 1.369 (1.368) nebenamtliche/nebenberufliche Lehrer ftlgung.

Mehr Schüler an Integrierten Gesamtschulen

und Freien Waldorfschulen durch weiteren Ausbau

Im Schuljahr 1989/90 besuchen 3.762 Schüler die vier Integrier­ten Gesamtschulen im Land Rheinland-Pfalz, 142 mehr als im Vorjahr. Die Zunahme der Schülerzahlen ist ausschließlich auf den weiteren Ausbau der Integrierten Gesamtschule in Mainz- Bretzenheim zurückzuführen, die inzwischen vier Klassenstu­fen (6 - 8) umfaßt.

In der Sekundarstufe I (Klassenstufe 6-10) der Integrierten Ge­samtschulen werden nach Angaben des Statistischen Landes­amtes in Bad Ems 3.329 Schüler in 127 Klassen unterrichtet, die durchschnittliche Klassengröße liegt hier wie im vergangenen Schuljahr bei 26,2 Schülern je Klasse. An den beiden Integrier­ten Gesamtschulen mit Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 -13) in Kaiserslautern und Ludwigshafen besuchen 433 Schüler die Mainzer Studienstufe

An den Integrierten Gesamtschulen sind 333 hauptamt­liche/hauptberufliche Lehrkräfte eingesetzt, von denen fast je­der Dritte teilzeitbeschäftigt ist.

Auch an den vier Freien Waldorfschulen ist die um 61 auf 1.131 leicht angestiegene Schülerzahl ausschließlich auf den weiteren Ausbau der Schulen zurückzuführen. Die Freie Waldorfschule in Neuwied umfaßt im laufenden Schuljahr die Klassenstufen 1 bis 9 mit zusammen 268 Schülern, die Schule in TVier die Klas­senstufen 1 bis 12 mit 339 Schülern und die Freie Waldorfschule in Frankenthal die Klassenstufen 1 bis 4 mit 123 Schülern. Alle Klassenstufen von 1 bis 13 sind an der Freien Waldorfschule in Mainz-Finthen besetzt, an dieser Schule wurden 401 Schüler ge­zählt. Mit 29,8 Schülern je Klasse hat sich an den Freien Wal- dorfschulen die durchschnittliche Klassengröße gegenüber dem Vorjahr (30,6) verbessert.

Unterrichtet werden die Schüler an den Freien Waldorfschulen von 86 hauptamtlichen/hauptberuflichen Lehrern, auch hier sind knapp ein Drittel der Lehrkräfte teilzeitbeschäftigt.

Rheinland-pfälzischer Warenverkehr mit der DDR und Berlin (Ost) 1979 bis 1989

Lieferungen verdoppelten sich

Wert der Bezüge beträgt ein knappes Viertel des Warenverkehrs Die rheinland-pfälzischen Lieferungen in die DDR und nach Berlin (Ost) erhöhten sich nach Berechnung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems von 148 Millionen Mark im Jahre 1979 auf 290 Millionen Mark im Jahre 1989. Die Bezüge blieben dahinter weit zurück, sie weisen für die Jahre 1988 und 1989 so­gar eine rückläufige Tfendenz auf. Im langfristigen Vergleich machte der Wert aller bezogenen Güter 20 bis 26 Prozent des ge­samten Warenverkehrs mit der DDR einschließlich Berlin (Ost) aus.

Seit fünf Jahren über treffen die rheinland-pfälzischen Waren­sendungen in die DDR und nach Berlin (Ost) jeweils den Wert von 280 Millionen Mark, so daß der Lieferüberschuß auf jährlich mehr als 200 Millionen Mark angestiegen ist.

Sozialleistungen in den ersten neun Monaten 1989 um 6,5 Prozent gestiegen

Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sind nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik die So­zialleistungen in den ersten drei Quartalen des Jahres 1989 auf 916 Milhonen Mark gestiegen. Das sind 66 Millionen Mark oder -6,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Die größten Anteilezum gesamten Sozialaufwand trugen die als örtliche TVäger der Sozialhilfe zuständigen kreisfreien Städte und Landkreise mit rund 38 bzw. 36 Prozent bei. Die kreisfreien Städte haben rund 360 Millionen Mark (plus 6,6 Prozent) ausge­geben, die Landkreise 323 Millionen Mark (plus 6,6 Prozent). Von den Verbandsgemeinden wurden mit 166 Millionen Mark 9,3 Prozent mehr gezahlt als im entsprechenden Vorjabreszei- traum. Die Sozialleistungen der verbandsfreien Gemeinden be­liefen sich auf 86 Millionen Mark (plus 4,6 Prozent). Hiervon ent­fielen 60 Millionen Mark (plus 1,6 Prozent) auf die großen kreis­angehörigen Städte.

Heizölpreis stark gestiegen

Verbraucherpreise im Dezember Zum Jahresende setzte sich der Anstieg des rheinland- pfälzischen Verbraucherpreisniveaus fort. Mitte Dezember ko­steten 100 Liter Heizöl im Durchschnitt der Berichtsgemeinden

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