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»M tabaur ___ Seite 37

Auf rund 160 Seiten informiert das Werk über die Schienenfahr- länft die Fahrpläne der Bahnbusse und der privaten Omnibus­sen. Verzeichnet sind auch die Fahrten der geöffneten Schüler- J^kehre sowie die Fahrpläne der benachbarten überregionalen Bahnhöfe Koblenz, Limburg, Siegen, Dillenburg, Herbom und jjeuffied.

per'Ihschenfahrplan mit allen Bus- und B ahnlinie im Wester- ff aldkreis sei zwischenzeitlich zu einem imverzichtbaren Be- jtandtteil der regelmäßigen Bürgerinformationen des Kreises j «worden, schreibt Landrat Peter Paul Weinert in seinem Vor­wort. "Individualverkehr und öffentlicher Personennahverkehr jtehen sichmehr denn je meinem Spannungsfeld gegenüber, wo­bei ein verstärktes Interesse am öffentlichen Verkehrsangebot deutlich erkennbar ist. Das fordert von alle Entscheidungsträ- gern, dem nachfrageorientierten öffentlichen Personennahver­behr besondere Aufmerksamkeit zu widmen und alle Anstren­gungen zur Bewältigung dieser großen Zukunftsaufgabe zu un­ternehmen, so der Landrat.

Obwohl der Tüschenfahrplan des Westerwaldkreises nun schon seit mehr als zehn Jahren regelmäßig erscheint, ist diese Infor­mation aus einer Hand noch längst nicht allen Bürgerinnen undBürgem bekannt. Landrat Weinert hofft deshalb auf eine re­ge Nachfrage nach dem Werk, damit noch mehr Einwohner des Kreises die schon vorhandenen Angebote im öffentlichen Perso- nennahverkehr kennen und nutzen lernen und so zur Stärkung 3 ÖPNV beitragen können.

ir Dank des Landrats gilt auch in diesem Jahr der Kreisspar- I hasse und der Nassauischen Sparkasse für die wiederum gezeig- ta Bereitschaft, durch großzügige Spenden die Herausgabe des | lhschenfahrplans zu ermöglichen.

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum

Nr. 61/52/89

[Der Weihnachtsbaum in der Kundenhalle der Nassauischen Sparkasse Montabaur wurde in diesem Jahr von den Vorschul­kindern des Kindergartens »St. Martin« Montabaur, ge­schmückt.

Fleißige Kinderhände bastelten, unter der Betreuung der Kin­dergärtnerinnen weihnachtlichen Baumschmuck.

Für jedes Kind gab es als Dankeschön kleine Überraschungen. Stell vertretender Filialdirektor Otto Lappas übereichte der Lei­terin des Kindergartens »St. Martin«, Frau Klage, als Dank ei- | Mn Geldbetrag für die Kindergartenarbeit.

Die Polizei warnt: Feiern wird teuer mit Alkohol am Steuer!

| Die diesjährige Unfallentwicklung im Westerwaldkreis läßt für [ den Monat Dezember nichts Gutes erwarten. Schon die Vormo­nate lagen erheblich über dem Vergleichszeitraum 1988. Dazu [dürfte die "Dezember-Spitze kommen. Die zahlreichen vor- [ weihnachtlichen Veranstaltungen, bei denen nach vorangegan- | (jenem Alkoholkonsum die Heimfahrt mit dem selbstgesteuer- ten Fahrzeug angetreten wird, sind nach bisherigen Erfahrun­gen der Polizei ein wesentlicher Grund für eine besonders hohe [ «hl an Alkoholunfällen alljährlich im Dezember.

[ Eine Arbeitsgruppe der Polizei, die vor dem Hintergrund der be- I denklichen Unfallbilanz im Westerwaldkreis (mit bisher 34 Ver- I kehrstoten in diesem Jahr) vor wenigen Wochen eingerichtet

Die "Weihnachtsfeiern waren in vielen Fällen der Beginn von meist folgenschweren Geschehensabläufen. Schon jetzt ist die Bilanz der Polizei in der Spalte "Alkohol am Steuer ar­schreckend genug: Bis zum Ende des Monats November wurden 1989 im Kreis bereits 243 Alkoholunfälle mit neun Getöteten und zahlreichen Verletzten registriert.

Die Polizei appelliert an die Veranstalter von vorweihnachtli­chen Feiern, insbesondere an Firmen, Behörden und Vereine, aber auch an die Kraftfahrzeugführen "Sorgen Sie für eine gute und sichere Heimfahrt!

Wenn auf den Genuß alkoholischer Getränke bei solchen Feiern nicht verzichtet werden kann, sollten Absprachen hinsichtlich der Heimfahrt getroffen, Fahrdienste eingerichtet, Taxen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden.

Die Vermeidung von Thinkenheitsfahrten und damit von Ver­kehrsunfällen ist vorrangiges Bestreben der Polizei. Da jedoch fühlen muß, wer nicht hören will, wird die Polizei zudem schwer­punktmäßig zu den bekannten Heimfahrzeiten der Alkohol­fahrer den Verkehr kontrollieren und dabei auch verstärkt Zivil­fahrzeuge einsetzen.

Wer will Familienbetreuerin werden?

- Gute Chancen für Frauen in der 2. Familienphase Viele Frauen auf dem Lande haben freie Zeit, wenn ihre Kinder erwachsen sind. Diese Zeit wollen sie sinnvoll nutzen, aber wie? Werden Sie Familienbetreuerin!

In der Zeit von Januar bis Ende Juni 1990 wird ein Lehrgang an der Landwirtschaftsschule Altenkirchen an geboten.

Die Ausbildungumfaßt 170Unterrichtsstundenundein Prakti­kum. Es werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in Altenbetreuung, häuslicher Krankenpflege, Familienpflege, Kinderbetreuung und Haushaltsorganisation vermittelt. Mitmachen kann jeder, der über hauswirtschaftliche Kenntnis­se verfügt und Erfahrungen in der selbständigen Führung eines Haushalts hat.

Nach der Ausbildung übernehmen die Familienbetreuerinnen auf selbständiger Basis oder in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen die Betreuung von alten und kranken Menschen. Interessierte Frauen melden sich möglichst sofort, spätestens bis zum 08. Januar 1990 an der Geschäftstelle des Landfrauen­verbandes Rheinland-Nassau, Mainzer Straße 60 a, 6400 Ko­blenz, TbL: 0261 / 33037.

Die Tbilnehmerzahl ist auf 24 begrenzt. Die Reihenfolge der An­meldungen ist ausschlaggebend. Das erste Informationsge­spräch findet am Montag, 22. Januar 1990, 14.00 Uhr, in dar Landwirtschaftsschule in Altenkirchen statt.

Gedanken zum Weihnachtsfast

Glocken läuten die Weihnacht ein,

Glocken klingen übers Land, mahnen uns alle friedlich zu sein,

Völker reicht euch doch die Hand!

Frohe Weihnachten überall,

Glocken rufen es uns zu,

Glocken verkünden uns den Herrn,

Friede auf Erden und Ruh.

Helft einander in dieser Welt, denkt daran bei Glockenschall, dann gibt es Frieden auf der Welt,

Weihnachten für uns all

Oswald Hübinger

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[ 17.00 Uhr bis samstags 08.00 Uhr ereignet haben.