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Montabaur

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Nr. 50/89

unbeschränktes Widerrufsrecht bis zur endgültigen Abwick­lung des Geschäfts. Das gilt allerdings nicht, wenn man den Hausbesuch selbst erbeten hat.

4. Für Zahlungseingänge, wiez. B. Wohngeld, Beihilfen verschie­denster Art, Arbeitslohn, sowie für das Begleichen eigener Zah­lungsverpflichtungen, wie z. B. Miete a ä., richtet man zweck­mäßigerweise ein Girokonto ein. Überall in der N äbe des Wohn­ortes gibt es Sparkassen und Banken, bei denen man ein solches Konto eröffnen kann.

5. Wer einen Kredit benötigt, sollte darüber ausführlich mit ei­ner Sparkasse oder Bank sprechen. DieBelastungen aus Zinsen, Tilgung und Gebühr müssen auch auf die Höhe des regelmäßi­gen Einkommens abgestellt sein.

6. Über bisher in der Bundesrepublik gesperrte DM-Konten von DDR-Bewohnem können Übersiedler dann verfügen, wenn sie nachweisen, daß sie ihren ständigen Wohnsitz nicht mehr in der DDR haben. Dafür sind z. B. Bescheinigungen über die Abmel­dung am früheren Wohnort in der DDR, die Genehmigung der DDR-Behörden zur Übersiedlung ins Bundesgebiet sowie die Urkunde über die Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR oder die Urkunde über die Beantragung des Notaufnah­meverfahrens notwendig.

Ein Racing-Team im Aufwind

Naspa in Berlin

Von links nach rechts: Peter Bourger, Ralf Oster, Tkam-Chef Achim Bie­renfeld, Dirk Schade, Thomas Müller.

Seit drei Jahren bemüht sich Achim Bierenfeld, Holler, mit sei­nem A:B: Racing-Ibam talentierte Fahrer im Moto-Cross und Enduro Sport aufzubauen und zu fördern.

Man bemüht sich in Zusammenarbeit mit einigen Sponsoren, den Einstiegund die Ausübung des Motorsports zu erleichtern.

D a die Kontakte, zu anderen möglichen Sponsoren gepflegt wer­den, besteht die Möglichkeit für die Saison 1990 mit noch besse­rer Unterstützung aufzuwarten.

Durch dieses Umfeld befinden sich derzeit vier Fahrer in festen Vertragsbedingungen, die im ganzen Bundesgebiet und nahem Ausland an den Start gehen. Unter anderem Dirk Schade aus Koblenz Moto-Cross Internationale Lizens Suzuki 250 ccm. Thomas Müller, Neuwied Moto-Cross National Honda 500 ccm, Ralf Oster Hillscheid sowie Peter Bourger Höhr-Grenzhausen Enduro-Ralleys und Geländesport beide auf KTM 600. Weiterhin befinden sich noch sieben andere Fahrer im A:B: Racing-Tfeam, die mit kleinen Werbeverträgen ausgestattet sind.

Nicht nur Gelder und Service sondem'ein hohes körperliches Maß an Fitneß und Ausdauer sind Voraussetzungen für gute motorsportliche Leistung, bedenkt man; daß bei einem Moto- Cross-Rennen Kraft und Schnelligkeit für 30 Minuten pro Lauf vorhanden sein müssen, und bei Enduro-Ralley oder Gelände­fahrt Ausdauer und konstante Leistung über sechs bis sieben Stunden benötigt werden.

Achim Bierenfeld sowie das gesamte Tfeam sind sehr motiviert und werden voller Thtendrang in die Saison 1990 gehen.

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»Wir waren i m . mer 2 Millionen seit 14 Tagen sind i wir 4 Millionen« j so eine Original! I aussage eines i West-Berliner Bürgers. Der I n . halt dieser Aus-

sage läßt sich auf

vielfältige Weise interpretieren. Für die Berliner Sparkasse jeden­falls ist durch die

geänderte Situa­tion ein Problem I entstanden, dss sie spontan ohne fremde Hilfe nicht sach- und zeitgerecht lösen konnte. Die Not­wendigkeit der Auszahlung des Begrüßungsgel­des führtezu einer permanenten Überfüllung aller Zweigst ellen so daß eine angemessene Bedienung selbst der eigenen Kunden nicht mehr gewährleistet war. So wurde u. a. die Nassauische Sparkasse gebeten, eine fahrbare Zweigstelle zur Verfügung^ stellen. Die N aspa reagierte sofort, und innerhalb von 90 Minu­ten war ein von zwei Mitarbeitern besetzter Zweigstellenbus be­reits unterwegs nach Berlin.

Nach ca. 10-stündiger Fahrt waren Abteilungsdirektor Hans- Willi Lahr und Gruppenleiter Peter Herold, beide Abteilung Einkauf, in Berlin und übergaben das Fahrzeug nach kurzer Einweisung an den Kollegen der Berliner Sparkasse. Dieser hat­te als Standort bereits eine Stelle direkt am Kudamm neben der Gedächtniskirche vorbereitet.

DiefahrbareZweigstellederNaspa-mitten in Berlin -erfülltein­zig und allein den Zweck, den Besuchern aus der DDR unbüro­kratisch und unverzüglich das Begrüßungsgeld auszuzahlen.

AOK

Die Gesundheitskasse.

Bewußter Umgang mit Schmerztabletten

Schmerzmittel gehören unter die Kontrolle des Arztes. Denn auf eigene Faust genommen, können die Tabletten unter Umständen eher schaden als helfen.

Das gilt vor allem dann, wenn man das eigenständige Pil­lenschlucken über längere Zeit betreibt, womöglich im­mer höhere Dosen wählt und gleichzeitig etwa noch andere Arzneimittel einnimmt. Die Folgen: Der Körper ge­wöhnt sich an die größeren Mengen, und die schmerzstil­lende Wirkung kann irgendwann gleich Null sein. Verschiedene Medikamente können sich zudem in der Wirkung gegenseitig verstärken oder aufheben. Und bei dauernder Einnahme drohen außerdem neue Schäden, zum Beispiel an Leber und Nieren.

Des weiteren gibt es Patienten, deren Schmerzen, insbesondere Kopfschmer­zen, von Medikamenten herrühren.

Die Schmerztabletten verschlimmern bei ihnen das Leiden sogar noch.