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Heimat- und Bürgerzeitung UMUIS WOimÖnl CC@
IDasPetermänncheii von Westerburg auf dem Burgmannenplatz
■Von Ewn Wester
pie die Sage geht, war der Erbauer des Schlosses, Peter mit Namen, ein ichtiger und reicher, aber auch wilder und wüster Ritter. Er hatte eine sanf- e und liebliche Gemahlin. Der Gram um das wüste und gottlose Leben des lauen, den sie vergebens zu einem besseren Wandel hinzufuhren versuchte, krachte ihr den Tod. Kurz vor Ihrem Tode hatte sie einen Sohn geboren und l»fihrem Sterbebette bestimmt, daß er in einem Kloster erzogen werden solle, Der Riner entsprach dieser Anordnung. Hatte er aber vorher schon wild nd unbändig gelebt, so trieb er es nun um so wilder. Sein Reichtum genügte Ihm nicht mehr zur Befriedigung seiner Lüste und Leidenschaften, und um teil jedes nur denkliche Vergnügen erfüllt zu sehen, verschrieb er sich dem
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Teufel. Dieser verpflichtete sich, eine Reihe von Jahren hindurch ihm als Knecht zu dienen und jeden seiner Befehle zu vollziehen, unter der Bedingung, daß nach Ablauf dieser Zeit die Seele des Ritters ihm gehöre, außerdem müsse er den ganzen Schatz, welchen er besaß, auf daß nicht etwa zum Nachteile des Bösen gute Werke damit könnten verrichtet werden, sofort im Schloße vermauern lassen und die Stelle geheimhalten. Der Ritter, diese Bedingung erfüllend, ließ den Schatz im Schlosse vermauern und den Maurer durch einen furchtbaren Schwur versprechen, die Stelle niemanden zu verraten. Der Maurer starb, ohne seinen Schwur verletzt zu haben. Der Teufel diente hierauf dem Maurer während der bedungenen Zeit in allen Stücken. Als aber das Ende seiner Dienstzeit kam und der Ritter sah, daß er bald abfahren werde, ließ er seinen Sohn, der damals das zwanzigste Lebensjahr zurückgelegt hatte, aus dem
(lesen Sie bitte weiter ausf Seite 8)
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