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Montabaur

Seite 22

NMO/89

Optionsscheine und Rentenpapiere. Ausgestattet mit einem fik­

tiven Startkapital von 50.000 DM haben die Spielgruppen vom 26. September bis zum 12. Dezember die Möglichkeiten, ihren Einsatz durch Börsentransaktionen zu vermehren und dabei auf spielerische Weise die komplizierte Welt der Wirtschaft ken­nenzulernen.

75 Spielgruppen sind bei der Kreissparkasse Westerwald an dem Spiel beteiligt. Besonderes Können und vielleicht auch ein bißchen Glück werden sich auszahlen: Die bundesweit erfolg­reichsten sechs Spielgruppen werden zur Siegerehrung nach Lu­xemburgeingeladen. Die Erstplazierten fahren außerdem für ei­ne Woche nach Athen. Weitere fünf Tteams erhalten Geldpreise. Darüber hinaus stiften die regionalen Sparkassen- und Girover­bände Preise für die Regionalsieger. Die Kreissparkasse Wester­wald wird ferner die örtlichen Sieger mit attraktiven Geld- und Sachpreisen sowie einer Fahrt zur Börse oder zu einer Aktienge­sellschaft belohnen.

Sparen hat Zukunft

Würde man die Maßstäbe, nach denen man das menschliche Le­ben bemißt, an den Weltspartag anlegen, so hat er in diesem Jahr ein Jubiläum: er wird 65 Jahre alt. Angesichts der heute weltweiten Bedeutung dieses Thges gibt diese Jubiläumszahl zu einigen wirtschafte- und sozialpolitischen Überlegungen An­laß.

Die Begründung des Weltspartages 1924 auf dem ersten inter­nationalen Sparkassenkongreß in Mailand war ein Aufruf ange­sichts der negativen Folgen von Kriegund Inflation. Die 350 De­legierten aus 28 Ländern wollten den Menschen wieder bewußt machen, daß sie durch eigene Vorsorge; dh. Rücklagenbildung aus ihrem Einkommen, zu einer besseren Zukunft finden kön­nen. Dazu gehörte gleichzeitigdas Eintreten der Sparkassen für Geldwertstabilität. Denn Sparen hat nur Sinn und ein positives Ergebnis, wenn die Rücklagen von heute auch morgen ihren Wert haben. Wo diese Zusammenhänge nicht beachtet werden, gibt es keinen Wohlstand für die Menschen.

In der Bundesrepublik gehören diese Erkenntnisse zum festen Bestandteil der sozialen Marktwirtschaft. Das vierzigjährige Bestehen der Bundesrepublik in diesem Jahr bedeutet auch ebenso lange keinen Krieg mehr für die Bevölkerung und damit - anders als in vorangegangenen Epochen - keine Zerstörung von Existenzen und auf gebauten Vermögen innerhalb dieser langen Zeitspanne Wer also Ersparnisse gebildet hatte, konnte ihre Früchte nutzen. Wer mit Sparen jetzt beginnt, vertraut auf die Vorteile der Rücklagenbildung. D afür gibt es viele konkrete Bei­spiele Wenn wir heute in der Bundesrepublik von einem Geld­vermögen der über 65jährigen von rd. 500 Mrd. DM ausgehen können, so zeigt sich darin der Sparfleiß und der Sparerfolg frü­herer Generationen. Ebenso gibt es Anzeichen für die Disposi­tionen, die den Jüngeren durch ihre Ersparnisse möglich sind. Sie stützen damit gleichzeitig auch die wirtschaftliche Ent­wicklung. So werden im Durchschnitt rd. 60 % des Kaufpreises eines neuen Automobils durch Ersparnisse aufgebracht, und rund 25 % der Kosten der eigenen vier Wände sind mit Eigenka­pital finanziert. Auch die große Zahl von Urlaubern, ob sie im Lande bleiben oder in die Feme schweifen, ist ein Indiz für voran­gegangenes Sparen.

Sparen ist also kein Selbstzweck, sondern dafür gibt es meistens Ziele. Dazu wiederum stehen bestimmte Sparformen zur Verfü­gung, die man sich je nach dem Ziel aussuchen sollte. Das Spar­kassenbuch ist und bleibt das Rückgrat als Reservoir für alle Falle. Man kann es mit regelmäßigen Sparraten füllen vom Plus- Sparen bis zum Prämiensparen. Für die eigene Zukunftssiche­rung sowie für die Ausbildung der Kinder gibt es das Versiche­rungssparen. Für die Anlage fester Beträge, die zu einem späte- ren Zeitpunkt benötigt werden, eignen sich Sparkassenbriefe, Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche - Wertpapiere. Dazu tritt die breite Palette von Wertpapieren, de- '! ren Erträge auch durch Kursbewegungen an der Börse beein- i] flußt werden.

Das Ergebnis bedeutet, daß sich der Sparer auch für seine Zu- kunft rüstet. Er ist imNotfallnicht ausschließlich auf staatliche ' Hilfe angewiesen. Deswegen sollte der Staat generell die eigene } Vorsorge durch Sparen fördern, z.B. durch einen angemessenen 1 Sparerfreibetrag für Zinserträge bei der Einkommensteuer. 1 Denn auch der Staat profitiert von den Bürgern, die für ihre eige- < ne Zukunft sorgen.

Große Teilnehmerzahl beim

4. Volksbank-Schleifchen-Turnier

Zum Saisonabschluß89 des TC Schwarz-Weiß Montabaur f am vergangenen Wochenende das 4. Volksbank-Schleifeh Thraier in der schon traditionellen »familiären Atmosnhw statt. pnare *

Die große Tbilnehmerzahl, darunter sehr viele Jugendliche, he. legte wieder einmal, welch großer Beliebtheit sich dieses'nT nier, bei dem es nur Sieger gibt, erfreut. Jeder Spieler erhielt fft seinen Einsatz einen Keramikbecher mit den InlHai m ^ niers, der jährlich ergänzt, zum Sammelobjekt wird.

Darüber hinaus konnte am TUrnierabend Hans Jürgen Höher Vorstandssprecher der Volksbank, den Erstplazierten der Grün! pe 1, Isa Piwowarsky und Peter Schmitt, der Gruppe 2, Reni Szi! gat und Alfons Speckmeier und den Gruppe 3-Siegem ükalb- schauer und Andy Roth/Dr. Busch Sonderpreise überreiches. Ebenfalls eine Sonderauszeichnung erhielten Ina Höher und Thorsten Mies als jüngste sowie Else Missing und Hugo Ko­chern als älteste Thrnieiteilnehmer.

Für einen organisatorisch reibungslosen Thrnierablauf sorgten wieder die Routiniers H. J. Geffroy und Thomas Roth, die ihn Aufgaben mit Bravour erledigten.

Für 1990 ist die Fortsetzung dieses allseits beliebten Ihrnien

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Das Naspa-Tischtennisturnier war ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr konnte die Nassauische Sparkasse wieder über 250 tischtennisbegeisterte Jugendliche zu ihrem'Ihmierin Bad Marienberg begrüßen. Unter der hervorragenden sportli­chen Leitung der Tischtennisabteilung der »Sportfreunde Ni- stertal« fanden an 16 Tischen spannende Wettkämpfe statt. Die ausgezeichnete Organisation des TUmiers und die guten Bedin­gungen in der Sporthalle sorgten für volle Zufriedenheit bei den jungen Aktiven und ihren Fans. In diesem J ahr spielten Vereins- und Hobbyspieler in jeweils 6 Altersklassen.

Manuel Brauneck aus Höhr-Grenzhausen-hiermit Herrn Daum, Filiai leiter der Naapa Bad Marien berg - ist der Gewinner des Rennsportrades beim Naspa-Tischtennisturnier in Bad Marienberg.

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Herr Daum - Filialleiter der Naspa Bad Marienberg - gratulierte allen Gewinnern des Naspa-Tiachtennistumiers in Bad Marienberg.

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