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Nr. 39/89

Kath. Filialgemeinde

St. Josef, Kadenbach« (Ka)

crttfNTAG, 1.10.89,860 Jahre Kloster Arnstein, (Ka) 9.00 Uhr fine Eucharistiefeier, 9.00 Uhr Einführung von Herrn Pater imbrosius Rach als Seelsorger im Krankenhaus Nassau, 9.30 ^ Ihstbochamt in Kloster Amstein, 16.00 Uhr Abendmesse.

3 Kinder DM40.386,- DM70.066,- DM71.700,-

Die in der Tabelle angegebenen Beträge können sich im Einzel­fall noch erhöhen, wenn höhere Werbungskosten und Sonder­ausgaben als die Pauschbeträge oder andere Abzüge (z.B. Ver­sorgungsfreibetrag, Altersfreibetrag, außergewöhnliche Bela­stungen) zu berücksichtigen sind oder wenn der Sparer meh r als 3 Kinder hat.

Kath. Kirchengemeinde »St. Rochus« Simmern

SONNTAG, 1.10., Eröffnung der Gemeindemission, 10.00 Uhr Hochamt mit Predigt zum Tägesthema: Amt für Dekan Paul {flauer und Pater Meinrad Schughart, Amt für Anton Cleophas

Schneider

MONTAG, 2.10., 8.00 Uhr HL Messe für Anton Reichert, 8.30 Uhr Missionspredigt, 19.00 Uhr Jugendtreff zur Programmer-

DIENSTAG, 3.10., ab 16.00 Uhr Kindertreff, 19.00 Uhr HL Mes- e zur Muttergottes von der Immerwählenden Hilfe, 19.30 Uhr Jissionspredigt

[MITTWOCH, 4.10., 11.00 Uhr Kleinkindersegnung in der Kir- Lhe, 16.00 -17.00 Uhr Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Bußgottes- ä t, 20.00 Uhr Missionspredigt

[DONNERSTAG, 6.10., ab 6.00 Uhr Frühschicht im St. Anna- Haus in Neuhäusel, 9.30 Uhr Krankenkommunion, 14.30 Uhr Seoiorenkaffee mit Missionsvortrag, 19.00 Uhr HL Messef. Leb. Ld Verst. der Familie Zwiorek, 19.30 Uhr Missionspiedigt

FREITAG, 6.10., 8.00 Uhr HL Messe f. Therese Reichert und Schwestern, 8.30 Uhr Missionspredigt, 18.00 Uhr Eucharistie­feier mit Spendung der hL Firmung

tSAMSTAG, 7.10., 17.00 -18.00 Uhr Beichtgelegenheit. SONNTAG, 8.10., 10.00 Uhr Eucharistiefeier mit Predigt zum taema: »Sonntag, ein Thg für Gott und die Menschen«, Amt für [Heinrich JansenjAmt für Paul Schughart/ Amt für Ingrid ISchürmann-Derksan und Angehörige, 17.00 Uhr Marienfeier

Wissenswertes

Wohnungsbauprftmie:

Jetzt kein Geld verschenken

JiVisle Bausparer wissen nicht, daß sie »freiwillig« auf die staat­liche Wohnungsbauprämie verzichten, weil sie fälschlich glau- [ben, darauf keinen Anspruch zu haben oder die Antragsfrist ver­säumen«, teilt die Landes-Bausparkasse Rheinland-Pfalz mit.

Die Wohnungsbauprämie gibt es nämlich nicht »automatisch«, udern sie muß jährlich neu und zwar bis spätestens zum 30. ieptember bei der Bausparkasse beantragt werden. Es kommt [also auf den Eingangsstempel an: Später eingehende Anträge den von den Finanzämtern nicht mehr anerkannt. Antrags­formulare werden den Bausparem in der Regel mit dem Jahres- pntoauszug übermittelt, sind aber auch noch nachträglich in i LBS-Beratungsstellen erhältlich. »Alle Bausparer, die in tagen der Wohnungsbauprämie unsicher sind, sollten mit ih- isu Unterlagen zu uns kommen. Wir können meist sofort fest- u, ob ein Anspruch auf die Wohnungsbauprämie besteht ob Bausparbeiträge als »Sonderausgaben« geltend ge­ht werden können«, rät die LBS.

pne fachkundige Beratung ist deswegen so wichtig, weil die ei­genen Einkommensgrenzen für den Prämienanspruch - DM 14.000,-jährlich für Alleinstehende undDM 48.000,- für Verhei­ztet« zuzüglich DM 1.800,- für jedes Kind unter 18 J ahren - oft [jberschätzt werden. Vom Bruttoeinkommen zur Berechnung 9 »zu versteuernden Einkommens« - und dies ist für den Prä- lenanspruch allein maßgebend - werden nämlich bestimmte eibeträge, die Werbungskosten und Sonderausgaben abgezo- a Wichtig zu wissen ist auch, daß dem Prämienantrag das [iinkommen des Vorjahres, <Lh. für die Prämie 1988 das zu ver- nemde Einkommen von 1987, zugrundegelegt wird.

jtoßzen des Bruttolohns/-gehalts 1987 für die Wohnungsbau- tie 1988 bei rentenversicherungspflichtigen Arbeitneh-

nstand/ Alleinstehende Verheiratet Verheiratet

der Kinder 1 Arbeitnehmer 2 Arbeitnehmer

Kinder DM 29.424,- DM 57.204,- DM 58.848,-

DM 36.102,- DM 61.488,- DM 63.132,- 1 DM 38.244,- DM 65.772,- DM 67.416,-

ZerstÖrung von Telefonhäuschen kostet die Post 18,5 Millionen DM

Zahl der Schäden gesunken

Schäden in Höhe von 18,6 Millionen DM entstanden der Deut­schen Bundespost im Jahre 1988 durch Beschädigungen und Diebstähle an öffentlichen Münztelefonen und Tblefonhäus- chen. Das sind etwa 6,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor, als die Schadenssumme 19,6 Millionen DM betrug. Die Zahl der Schadensfälle ist von 132.000 auf 82.600 gesunken.

Der deutliche Rückgang der Schadensfälle ist auf die vielfälti­gen Aktivitäten der Deutschen Bundespost zur Vorbeugung van Straftaten zurückzuführen. Durch geeignete technische Maßnahmen, wie den Schleuseneinwurf bei verschiedenen Münztelefonen, wurde insbesondere der Schutz gegen Berau­bung und Vandalismus erhöht.

Die Schadensumme hat sich nicht im gleichen Verhältnis ver­ringert wie die Zahl der Schadensfälle, da bei den im Jahre 1988 begangenen Straftaten stärkere Schäden an den Münztelefonen und Tblefonhäuschen verursacht wurden.

Die Deutsche Bundespost TELEKOM plant, bis 1996 die Hälf­te aller öffentlichen Münztelefone gegen Kartentelefone auszu­tauschen. Da in Kartentelefonen kein Geld mehr enthalten ist, erwartet die TELEKOM einen deutlichen Rückgang der Schä­den durch Diebstähle. Außerdem wird derzeit ein Femsignali- sierungssystem auf gebaut, mit dem Manipulationen an den öf­fentlichen Ihlefonen sofort angezeigt werden.

Die Deutsche Bundespost TELEKOM bittet aber auch die Be­völkerung um Mithilfe

Letztlich müssen die entstandenen Schäden von allen Benut­zern öffentlicher Tblefone mitbezahlt werden. Für Hinweise, die zur Ergreifung von Tätern führen, wird eine Belohnung ge­währt.

Klassische Töne im Keramikmuseum

Konzertreihe wird am 6. Oktober fortgesetzt Die Konzertreihe im Keramikmuseum Westerwald in Höhr- Grenzhausen wird fortgesetzt. Gemeinsame Veranstalter sind der Förderkreis des Keramikmuseums Westerwald a V. und die Kreismusik schule Im ersten Konzert am Freitag, dem 6. Okto­ber, um 19.30 Uhr, werden Werke für Streichtrio - die Serenade D-Dur, Op. 8 D-Dur von Beethoven, das THo in B-Dur Nr. 1 von Schubert und ein THo Op. 77 b in a-Moll von Reger - aufgeführt. Ernst Triner, Konzertmeister der Rheinischen Philharmonie Koblenz (Violine), Ludwig Hampe Vorspieler der Bratschen im Orchester der Frankfurter Oper (Viola) und Wolfram Geis, Solo­cellist am Staatstheater Kassel (Violoncello) sind die Solisten dieser Veranstaltung. Den drei Kammermusikern wurden über­durchschnittliche musikalische Fähigkeiten bereits in früher Jugend durch Preise im Wettbwerb »Jugend musiziert« bestä­tigt. Gemeinsame Studien in den USA und ihre Neigung zur Kammermusik intensivierten ihr Ensemblespiel und brachten weitere Preise bei internationalen Kammermusikwettbewer­ben. Damitkonnten sie sich auchin der Konzertszeneetablieren. Tblefonische Kartenvorbestellungen nimmt die Kreismusik­schule Westerwald in Montabaur unter der Nummer 02602/124 224 entgegen.

Noch drei weitere Konzerte finden in diesem Schuljahr im Kera- mikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen statt. Am 24. November 1989 spielt das Dolge-Duo Klaviermusik zu vier Hän­den von H umm el, Mendelssohn-Bartholdy, Reger und Dvorak. Am 16. Februar 1990 bringt N obuko Thniguchi, Osaka, Klavier­werke von Beethoven und Chopin zu Gehör. Am 4. Mai 1990 schließlich singt Corale Levy, Gesangslehrern der Kreismusik­schule, von Frauen komponierte Lieder aus drei Jahrhunderten.

Um möglichst vielen Jugendlichen, eventuell auch musikalisch sehr interessierten Kindern, den Besuch der Konzerte zu ermög­lichen, wurde als Konzerttag jeweils ein Freitag vor dem schul­freien Samstag gewählt. Es ist das Anliegen der Veranstalter, mu sikalische Kultur auch in unserem ländlichen Raum in stei­gendem M aße zu pflegen und ihren Wert gegenüber dem Musik- kommerzialismus zu betonen.