Montabaur
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1. Umstellung des gesamten Betriebes auf weniger intensive Produktion. (Düngung nur mit wirtschaftseigenem Dünger und kein chemisch-synthetischer Pflanzenschutz)
2. Durch vollständigen Ersatz von Winterweizen oder Wintergerste in der Fruchtfolge durch Roggen, Hafer und Dinkel
3. In Modellvorhaben soll der Verzicht auf Chemie auf Tbil- flächen in Betrieben mit begrenzter Tierhaltung (max.
1,6 Dungeinheiten/ha) erprobt werden. Die Höhe der Förderung hegt je nach Maßnahme zwischen
426,00 DM/ha und 300,00 DM/ha. Anträge können vom 1. • 30.9.1989 bei der Staatlichen Beratungsstelle, Kirch- straße 46, 6430 Montabaur gesteht werden.
Beide Extensivierungsprogramme sind geplant für die Dauer von 6 Jahren. Über nähere Bestimmungen und Voraussetzungen informiert Sie die a g. Dienststelle, TbL 02602/4083.
”Tag der offenen Tür” ein gelungenes Fest!!
Die Werkstatt für Behinderte feierte am Sonntag, dem 27.08.89, wieder den ”Tag der offenen Tür” in Montabaur. Auch das schlechte Wetter konnte sehr viele Behinderte mit Eltern, Verwandten, Freunden und Nachbarn nicht abhalten, an dem Sonntags-Gottesdienst im Speiseraum der Werkstatt teilzunehmen. Unter dem Leitsatz "Nur zusammen sind wir ein gutes Orchester” hatte der Pfarrer Königstein aus der Pfarrei St. Goarshausen den Gottesdienst gefeiert. Eine erste große Überraschung bestand am Anfang schon darin, daß in Begleitung des Pfarrers eine 7-köpfige Instrumental-Gruppe mitgekommen war und somit der Gottesdienst eine schöne, musikalische Umrahmung bekam. Nach dem Gottesdienst spielte zum Frühschoppen der Musikverein Meudt mit gekonnt bekannten Weisen auf. Daran schloß sich der Musikverein Helferskirchen an, und den musikalischen Abschluß machte der Musikverein Maxsain.
Aber was ist schon ein ”Tag der offenen Tür” in der Werkstatt für Behinderte ohne den großen Einsatz der Westerwälder Landfrauen. Seit über 10 Jahren backen die Landfrauen selbstlos an diesem für unsere Behinderten so wichtigen Tag den Kuchen, bringen ihn zur Werkstatt und helfen in der Cafeteria mit. Trotz der erkennbaren terminlichen Schwierigkeiten (viele Ortsfeste, noch Emtearbeiten usw.) war es wieder mal eine große Sache, das Kuchenbüffet in der Cafeteria zu bestaunen.
Aber auch der Senioren-Club Ruppach-Goldhausen und die Frauengemeinschaft Horressen haben mit viel Kuchen und mit großer Hilfe den 1hg gestaltet.
Am Nachmittag konnte der gesamte Seniorenclub Ruppach- Goldhausen und die Frauengemeinschaft Horressen begrüßt werden, und eine Führung durch die Räumlichkeiten der Werkstatt schloß sich an.
Schon morgens begann eine große Ibmbola anzulaufen, und am frühen Nachmittag waren alle Lose verkauft. Über 800 Gewinne, alle von den hiesigen Firmen und Freunden der Werkstatt gestiftet, gingen an die freudestrahlenden Besucher. Informationsstände der Ihgesförderstätte Wirges und der MS- Gruppe Montabaur wurden stark besucht.
Zur Kaffeezeit bekam die Werkstatt, wie schon in den letzten Jahren, von der Montabäurer Schützenbruderschaft Besuch, und auch der neue Schützenkönig konnte beglückwünscht und begrüßt werden.
Selbstverständlich wurde neben der großen Bazar-Aktion mit den Eigenprodukten (Kleinmöbel - Spielzeug - Keramik - Keramiklampen - Tfextil usw.) mit einer Spielstraße und dem Airtramp auch an unsere "kleinen Besucher” gedacht.
Mit Bausparförderung zum Eigenheim
Staatliche Wohmmgsbauförderung als Anreiz Keine andere Sparform wird so umfassend staatlich gefördert, wie das Bausparen:
Durch Wohnungsbauprämien, durch Sparzulagen nach dem 936,00 DM-Gesetz und durch Steuervergünstigungen. Das gilt auch nach der Steuerreform.
Die Wohnungsbauprämie ist zwar ebenso wie die Sparzulage auf 10 v. H. der Sparbeiträge gesenkt worden. Dafür wurde jedoch der Kreis der Begünstigten erheblich erweitert. Einmal durch Anhebung der Einkommensgrenze von 24.000,00/48.000,00 DM (Alleinstehende/Verheiratete) auf 27.000,00 DM/54.000,00 DM zu versteuerndes Einkommen. Zum anderen aufgrund der Verbesserung vieler steuerlicher Freibeträge.
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Entsprechend hoch darf das Bruttoeinkommen liegen, hat di LBS berechnet: etwa bei 33.000 für Alleinstehende und knaDn 70.000,00 DM für Verheiratete mit zwei Kindern. Dazu ein Rl chenbeispiel Wenn zwei Arbeitnehmer als Ehepaar im Ja}» 1.600 Mark auf das Bausparkonto einzahlen, dann Z ahit der Staat 160,00 DM im Jahr als Wöhnungsbauprämie, und wenn dann noch 936,00 DM vermögenswirksam angelegt werden errechnen sich nochmals zweimal 93,60 DM Sparzulage, das sind dann insgesamt 347,20 DM vom Staat geschenktes Geld.
In sieben Jahren ergeben sich rund 6.300,00 DM als Spargewinn, eingerechnet eine vierprozentige Guthabenverzinsung auf die eigenen Einzahlungen des Bausparers. *
Die staatliche Wohnungsbauprämie ist nachweislich insbesondere für jugendliche Bausparer der Anreiz, mit dem Zwecksparen auf ein Bausparkonto zu beginnen. Die Attraktivität des Bausparens besteht auch darin, daß es die einzige Sparform ist die der Staat noch mit einer Prämie bedient. ’
Aber: Prämie gibt es nur, wenn mindestens 100,00 DM eingezahlt werden. Bei geringeren Sparbeträgen wäre der Verwaltungsaufwand für die Prämienzahlung höher als der Nutzen.
Eine zusätzliche Alleinstellungerfährt dasBausparen durch die
Änderungen des sogenannten 936,00 DM - Gesetzes.
Neben der vermögensbildenden Anlage im sogenannten Produktiv- oder Beteiligungssparen fördert der Staat jetzt nur noch das Bausparen.
Das bedeutet, daß das Bausparen dann die einzige Sparform ohne Risiko ist, für die eine staatliche Sparzulage gezahlt wird. Auch damit ist das Bausparen gegenüber anderen Sparfor m^ hervorgehoben aus der Überlegung heraus, daß der Wunsch nach den eigenen vier Wänden nach wie vor an der Spitze aller Wünsche in der Vermögensbildung breiter Bevölkerungskreise steht.
Unverändert bleiben auch die Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen, allerdings wird vom 1. Januar 1990 an die steuerliche Wirkung von Bausparverträgen auf 60 Prozent des bisherigen Steuereffekts reduziert. Wichtig ist, daß man auch in Zukunft für Bauspareinzahlungen eine Steuerminderung erhält, ein Weg der staatlichen Förderung, der auch für Bausparer mit Einkommen über den angegebenen Grenzen offen ist.
Sprechstunde des CDU* Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster
Die nächste Sprechstunde des CDU-Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster findet am Freitag, 15. September 1989 in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Koblenzer Str. 48 in Montabaur von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. Als Gesprächspartner steht außerdem Kreistagsmitglied Jürgen Paulus zur Verfügung.
Eine vorherige telefonische Anmeldung bei der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Ttel.: 02602/2030 wird empfohlen.
Kostenloses Squash-Jugendtraining
Um den Einstieg in den »schnellen Sport« zu erleichtern, stellt der Squash Club Kannenbäckerland e.V. Höhr-Grenzhausen Kindern u. Jugendlichen von acht bis achtzehn J ahren einen Jugendtrainer kostenlos zur Verfügung.
Jeden Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr können Jugendliche im Monat September kostenlos in der City Squash Anlage Schlabbergaß, Rheinstr. 40, ihre ersten Gehversuche in dieser Sportart unternehmen.
Wer Interesse hat kann sich wegen Einzelheiten an Gerd Jürgen Hoeger, Kannenbäckerweg 14, 6432 Wirges, Tblefon: 02602/ 29934 wenden, oder freitags gleich vorbeikommen.
Gewinnen Sie Ihren Traum-Urlaub
Anläßlich des 1. Bendorfer Medardus-Marktes veranstaltet die Werbegemeinschaft des Bendorfer Einzelhandels »Blickpunkt Bendorf« am 16. und 17. Sept. eine Werbetombola. Ein Super- Hauptgewinn wartet in diesem Jahr auf seinen Gewinner. »Ein 2wöchiger Traum-Urlaub nach Florida - Miami Beach für 2 Personen incl. Flug und Übernachtung in einem Luxushotel. Außerdem werden wertvolle Warengutscheine und Sachpreise, gestiftet vom Bendorfer Einzelhandel, verlost.
Der Losverkauf hat bereits begonnen. Lose erhalten Sie in allen Einzelhandelsgeschäften in Bendorf zum Preis von 1,00 DM- Die öffentliche Hauptziehungerfolgt am verkaufsoffenen Sonntag, 17. Sept., um 16.00 Uhr auf dem Medardusmarkt (Kirch- platz) in Bendorf. Nutzen Sie Ihre Chance mit dem Kauf eine9 Glücksloses. Die Mitglieder der Werbegemeinschaft Bendorf freuen sich auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen dazu viel Glück.

