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Nr. 36/89

UNTERSHAUSEN Gemeindezentrum mit religiösem und weltlichem Chrakter

Tn einer Bürgerversammlungkonnte Ortsbürgermeister Müller glilreiche Zuhörer begrüßen. Nach einem Bericht über Maß­nahmen der Gemeinde und aktuelle Ereignisse berichtete I. Bei­geordneter Reusch über Angelegenheiten der Verbandsge- meinde.

Zentraler Punkt des Interesses der Bürgerschaft war allerdings die Vorstellung der Konzeption für den Bau einer Halle mit dop­pelter Funktion in Untershausen. Ortsbürgermeister Müller er­läuterte, daß ein Bürger der Gemeinde, der nicht genannt wer­den will, 300.000,- DM gespendet habe für den Bau eines »Ge­meindezentrums mit religiösem und weltlichem Charakter«. Ei­ne sehr hochherzige Tat eines Mitbürgers.

Pa mit diesem Betrag allein die Finanzierung noch nicht gesi­chert ist, zum zweiten eine Auflage des Spenders, das Geld nur für Materialien zu verwenden und die Arbeiten durch die Dorf­bevölkerung ausführen zu lassen nicht verwirklicht werden bann, waren intensive Gespräche und Verhandlungen notwen­dig, wie eine Gesamtfinanzierung gesichert werden kann. Mül­ler legte dar, daß im vergangenen Jahr in einem Gespräch mit Herrn Pfarrer Rehberg, Herrn Schumann, Vertreter des Bis­tums Limburg und dem I. Beigeordneten Reusch über eine Mit­finanzierung des Bischöflichen Ordinariats verhandelt worden sei. Inzwischen liegt das Ergebnis vor:

Das Bischöfliche Ordinariat beteiligt sich mit weiteren 100.000,- DM an den Investitionen und übernimmt gleichzeitig einen Tfeil der laufenden Unterhaltungs- und Bewirtschaftungs­kosten.

Für das Gebäude, das zugleich einen Glockenturm erhalten soll, belaufen sich die Kosten einschließlich der Einrichtung auf ca. 860.000,-DM.

Das Gebäude stehe sowohl für kirchliche Zwecke als auch für Zwecke der Vereine und der Bürgerschaft zur Verfügung. Bevor es zu einer endgültigen Beschlußfassung im Rat komme, wolle er und der Gemeinderat die Meinung der Bürgerschaft hierzu

wissen.

Beigeordneter Reusch legte daraufhin dar, daß unter finanziel­len Gesichtspunkten das Objekt solide finanziert werden kön­nen und die Finanzkraft der Gemeinde hierzu in jeder Hinsicht au9reicht.

Bei Kosten von860.000,- DM 450.000,- DM durch die Gemeinde : zu finanzieren. Hierzu können Zuschüsse des Landes, des Krei­ses und der Verbandsgemeinde erwartet werden. Die Gemeinde verfüge über rund 200.000,- DM an Rücklagen und eine freie Fi- [ nanzspitze, die in 1988 über 85.000,- DM gelegen habe und im laufenden Jahr sei mit einem gleich hohen Betrag zu rechnen. Hinzu komme, daß das gesamte Projekt zunächst aus den ge­meinsamen Geldern der Verbandsgemeindekasse bewirtschaf­tetwerde, so daß bei einer Bauzeit über zwei Rechnungsjahre we­der eine Vernachlässigung der anderen Aufgaben erfolgen müs­se noch der Spielraum für kommende Jahre wegfalle.

In einer sehr lebhaften Diskussion stellte eine Vielzahl von Bür­gern Fragen nach der Größe der Halle (Sitzplätze 200: das sind 60 % aller Bürger von Untershausen), Unterteilbarkeit (die Hal­lekann geteilt werde für kleine und große Veranstaltungen), reli­giösen Veranstaltungen (Pfarrer Rehberg verwies darauf, daß durch die Gestaltung der Halle der Gottesdienst im bisherigen Rhythmus, aber auch, wenn gewünscht, Thufen und Beerdigun­gen stattfinden körmen.)

Weitere Fragen ergaben sich zur Vereinsnutzung. Sowohl die Gymnastikgruppe der Frauen als auch der Mandolinenverein, lerne Vorstandssitzung oder eine Jugendgruppe, aber auch die | Sttungdes Gemeinderates können in der neuen Halle stattfin- i. Für alle diese Nutzungen soll die Halle zur Verfügung ste-

i.

I^e Frage ergab sich, wenn zwei Veranstaltungen miteinander Ikollidieren, wenn etwa eine Halle schon geschmückt und zu- I gleich durch den Tbd eine Beerdigung notwendig sei. Hier legte I Pfarrer Rehberg dar, daß nach dem Willen des Spenders in einem solchen Fall die religiöse Veranstaltung den Vorrang habe. Bei- Igeordneter Reusch ergänzte, daß in der Regel im Jahr nur zwei I Beerdigungen in Untershausen stattfinden, so daß dies sehr sel- I , n e hatrete, unabhängig davon aber der Tbd eines Mitbürgers in lemem so kleinen Dorf ganz selbstverständlich Schranken setze, |öie sicher jeder bereit ist, zu respektieren.

|Auf Fragen nach den Kosten für eine Nutzung der Halle durch I weine oder Gruppen antwortete Ortsbürgermeister Müller, I au grundsätzlich die Nutzung der Halle frei sein solle, da dies

ein Angebot an die Bürger ist. Anders werde es sicherlich bei kommerziellen Veranstaltungen bzw. solchen mit erheblichem Gewinn sein.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, stellte Ortsbürger­meister Müller den mehr als 60 Anwesenden die Frage, ob sie un­ter diesen Bedingungen für den Bau der Halle, dagegen oder aber Einwendungen hätten.

Unter dem lebhaften Beifall der Tfeilnehmer konnte Müller die einmütige Zustimmung aller zu dem Projekt feststellen.

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DAUBACH

Westerwaldverein Zweigverein Daubach e.V.

Am Sonntag, 10.9.1989 wird eine Familien-Fahrradtour im Lahntal durchgeführt. Willkommen sind alle Fahrradfahrer (Kinder und Erwachsene), die sich eine Fahrt von ca. 10 km Län­ge auf ebener Straße (ohne Autoverkehr) Zutrauen. Für den Transport der Fahrräder wird gesorgt, wenn diese bis spätestens vormittags 11.00 Uhr bei Bernhard Ersfeld abgegeben werden.

Eine zweite (stärkere) Gruppe wird von Daubach aus mit dem Fahrrad ins Lahntal fahren, wo sich alle zu einer gemeinsamen Rast treffen. Es geht los um 14.00 Uhr vom oberen Ende der Hochstraße aus.

Weitere Infos und Anmeldung bis 7.9.89 bei Bernhard Ersfeld, Eulenstr. 8, 6431 Daubach, TbL: 16147.

HOLLER

SV Fortuna Holler - Abt.: Alte-Herren Am Samstag, 9.9.89 spielen wir in Sessenhausen, Abfahrt 16.00 Uhr, Anstoß 16.30 Uhr.

Nach dem gelungenen Saisonauftakt spielt die Elf des SV For­tuna Holler am kommenden Sonntag, 10.9.1989, um 13.00 Uhr in Staudt. Wir hoffen auf viele Fans.

STAHLHOFEN

Kath.-Öffentl. Bücherei Stahlhofen Umweltschutz fängt zu Hause an!

So manches mal fragt man sich, was man richtig macht und was nicht. Oda: aber, was man besser machen könnte. Holen Sie sich noch Informationen aus Ihrer KÖB St ahlh ofen! Unter den The­men »Naturkunde« und »Praktische Anleitungen« finden Sie je­de Menge Wissenswertes. Es fängt an beim »Stummen Früh­ling« von Carson. Sie finden auch den »Ökoknigge« von Griess- hammer, » und stirb« von Kapfelsberger, außerdem »TU was!« von Fischer, »Mein Bio-Garten« von Kreuter und vieles mehr. Da kann man wirklich nur sagen: TU was! Wir sind im Pfarrhaus in Stahlhofen und haben sonntags von 10.00 -10.30 Uhr, mitt­wochs von 15.30 -16.00 Uhr und donnerstags von 19.30 - 20.00 Uhr, geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch!

MGV »Concordia« Stahlhofen

Unsere Konzertfahrt in die Lüneburger Heide vom 14. bis 17.9.1989 möchten wir in Erinnerung bringen.

Die Abfahrtszeit am 14.9.89 ist festgelegt auf 5.30 Uhr. Treff­punkt: »Beim Backes« (Bushaltestelle).

Wir bitten die Tfeilnehmer, soweit noch nicht geschehen, ihren Restbetrag bis spätestens 10.9.89 bei Michael Feme zu entrich­ten.

UNTERHAUSEN

Mandolinen-Orchester 1932 Untershausen Wie bereits angekündigt findet am Sonntag, 10. September 1989 unsere traditionelle Vereinswanderung statt.

Wir treffen uns am Sonntagmorgen gegen 9.00 Uhr an der Bus­haltestelle Untershausen. Wie in den vergangenen Jahren be­steht auch wieder die Möglichkeit, Campingstuhl, Liege, Decke usw. mitzunehmen. Die Gegenstände werden mit einem Fahr­zeug transportiert.

Als Wanderziel werden wir gegen ca. 12.00 Uhr in unserem Ju­gendferiendorf sein. Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt.

Wir laden alle Vereinsmitglieder mit ihren Familien zu dieser Veranstaltung recht herzlich ein.

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