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Montabaur

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NACHRUF

Am 4. August 1989 verstarb im Alter von 76 Jahren Herr Hans K1RCHBERG.

Herr Kirchbergtrat am 01.01.1971 als Verwaltungsangestell­ter in die Dienste der Stadt Montabaur. Nach Bildung der Verbandsgemeinde im Jahr 1972 war er bei der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur beschäftigt. Bis zu seinem al­tersbedingten Ausscheiden am 31.01.1976 war Herr Kirch- berg beim Einwohnermeldeamt tätig.

Herr Kirchberg zeichnete sich durch seine Gewissenhaftig­keit sowie sein ruhiges und ausgeglichenes Wesen aus. Seine freundliche und hilfsbereite Art, sein Fleiß und sein fachli­ches Können verhalfen ihm bei der Bevölkerungund den Kol­legen zu hoher Wertschätzung.

Rat und Verwaltung danken dem Verstorbenen für seine zum Wöhle der Allgemeinheit geleisteten Dienste. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen.

Montabaur, 07.08.1989

Für die Verbandsgemeinde Für den Personalrat

Montabaur der Verbandsgemeindeverwaltung

Dr. Possel-Dölken Saal

Bürgermeister Vorsitzender

Veranstaltungshinweise der Stadt Montabaur

Ganz im Zeichen des Blues steht die nächste gemeinsame Veran­staltung der Stadt Montabaur und der Nachfolgeorganisation der AGJ, Arbeitsgemeinschaft Kultur im Westerwald (AKU). Drei Größen jener musikalischen Urmutter des Rock, Jazz und Pop präsentieren beim »Summertime Blues« am Freitag, 25. Au­gust ab 20.00 Uhr, im Haus Mons-Tabor einen interessanten Querschnitt durch die »Black Music«: der Rhythm'n Blues- Pianist Little Willie Littlefield (USA), die Frankfurt City Blues Band (Bundesrepublik) und als besonderer Leckerbissen Maxi­ne Howards Blues Explosion (USA).

Little Willie Littlefield, 1931 in Houston/Tfexas geboren, lebt heute in Holland und tourt von dort aus regelmäßig durch alle europäischen Länder. Sein Programm verspricht neben guter Musik auch ein perfektes Entertainment.

»Blues Power- Made in Germany« präsentieren die fünf Musiker der Frankfurt City Blues Band, die seit 1976 den bundesdeut­schen Musikmarkt erfolgreich mit rockig-frechem »Big-City- Blues« bereichern.

Andreas August (Piano, Gesang), Volker Stegmann (Saxophon), Lutz Sommer (Gitarre, Gesang) Michael Harmsen (Baß) und Harald Heini (Schlagzeug) sorgen mit ehrlicher, unkomplizier­ter und geradeheraus spontan improvisierter Musik für ein un­vergeßliches Live-Erlebnis.

Maxine Howard dürfte vielen heimischen Blues-Fans späte­stens seit ihrem Auftritt beim Lahnsteiner Bluesfestival ein Be­griff sein. Die 38jährige Sängerin aus Oakland ist eine der aus­drucksstärksten Blues-Sängerinnen, die es heute gibt.

Ihre Auftritte vermitteln Lebensfreude, Spaß an Tanz und Ge­sang und sind für das Publikum eine einzige Aufforderung zum Mitmachen.

KARTEN sind ab dem 17. Juli 1989 bei folgenden Vorverkaufs­stellen erhältlich:

- Foto Schwaderlapp, 6412 Ransbach-Baumbach, Ifel. 02623/2366

- Musikhaus Haseneier, 5400 Koblenz, Ifel. 0261/12781

- Zigarrenhaus Wengenroth, 6438 Westerburg, Tbl. 02663/3368 Himmel & Erde, 5430 Montabaur, Tfel. 02602/4343

- Laß leben, 5432 Wirges, Tfel. 02602/60272

- Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Zi. 206,5430 Mon­tabaur, Tfel 02602/126.107

- Die Rille, Mittelste 86, 5450 Neuwied, Tfel 02631/23984

Sondergastspiel

der »Broadway Musical Company New York««

der Musical-Welterfolg »HAIR«

Haus Mons Tabor, Montabaur, am Freitag, 8. Sept. 1989 um

20.00 Uhr

Ein Ereignis für unsere ganze Region: das weltberühmte Musi­cal »HAIR« wird in der Original Broadway Version mit

Nr. s

Starsolisten aus New York und London sowie Ballett, ( Orchester in Montabaur aufgeführt.

Zwanzig Jahre sind es her, seit »HAIR« als Rock- und Sch»! Musical die Hippies und Blumenkinder begeisterte, r - Stück hat an Frische nichts verloren - ganz im Gegt,^ »New-Age-Musical« im Zeichen des Wassermanns ist es ak! ler denn je, seine Musik ist mitreißend und die Friedem Schaft von »HAIR« gilt für die heutige Zeit in ganz besondi Maßa

Sicher haben aber auch Welthits wie »Let the sunshine in,u. »Aquarius« zu der ungebrochenen Popularität des Stückes ki getragen.

Hinzu kommt aber auch die Inszenierung der Broadway Mm cal Company, die mit ihren dynamischen mitreißenden tationen des Stückes einen wesentlichen Anteil an der I sance von »HAIR« in der Bundesrepublik hat.

»HAIR« ist ein Theaterereignis ersten Ranges. Es funkelt« Ehrlichkeit, Ungeniertheit, Spaß und musikalischem Reichte

- Ausdruck eines Lebensgefühls der Jugend von heute.

Da nur noch wenige Karten zu haben sind, empfehlen wir,sl sofort die noch vorhandenen Plätze im Vorverkauf zu siciien

Karten sind im Vörverakuf erhältlich bei:

- Foto Schwaderlapp, 5412 Ransbach-Baumbach, TfeL 02623/2366

- Musikhaus Haseneier, 5400 Koblenz, Tfel 0261/12781

- Zigarrenhaus Wengenroth, 5438 Westerburg, Tfel. 0266311

- Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Zi. 206, ] Mon tabaur, 1hl. 02602/126.107.

Stadtführer sind Mangelware

Stadt Montabaur will interessierte Personen zu Stadtfll rern ausbilden Mehr als 1000 J ahre ist die Stadt Montabaur alt, der im Jski| 1291 von König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte ugfr hen wurden. Erstmalige urkundliche Erwähnung fandM» tabaur unter dem Namen »Humbach« im Jahre 959 in einsfl Urkunde, die sich heute im Staatsarchiv in Koblenz befind« Diese Urkunde kündet von der Weihe der ersten aus Steings|

bauten Kirche in Humbach, der.

Dies ist nur ein Ibil dessen, was Stadtführer wissen s um interessierte Besuchergruppen durch die Stadt führaal können. Selbstverständlich müssen Stadtführer auch inal »Neuzeit« bewandert sein, um stets die neuesten Zahlen««! Fakten an Gäste und Besucher der Stadt weitergeben zu 1»| nen.

»Stadterfahrene« Referenten vermitteln oder vertiefen# reits vorhandene Kenntnisse in einem Stadtführersein der Volkshochschule, das am 7. September 1989 beginnt|

Bisher sind Stadtführer »Mangelware« in Montabaur,I neue Fußgängerzone, verstärkte Aktivitäten im Fremde verkehrsbereich und die reizvolle Lage der Westen Kreisstadt machen Montabaur zunehmend attraktivem erfordern zur Vermeidung von Engpässen weitere Stadtfi rer. Ständig steigen die Anfragen von Besuchergrupp®,-«i einen sachkundigen Führer für einen Stadtrundgangbwtj wollen. Zudem möchte man bei der Stadt dem bevorsteir den Jubiläumsjahr »700 Jahre Stadtrechte« im Jahre 1» Vorbeugen und auch englisch- und französisch-spreclu' Stadtführer ausbilden.

Das Seminarist gedacht für Personen, die sich für dieinti- sante und wechselvolle Geschichte und die Entwicklung* Stadt Montabaur interessieren und nach Abschluß des Sc* nars oder auch zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht ein die Rolle eines Stadtführers übernehmen wollen. Besti®-, Vorbildung und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich frauen, rüstige Pensionäre sind neben Schülern, StudetJ oder Lehrern ebenso angesprochen. Die 'Ifeilnahmeanüf- Abende umfassenden Seminar ist kostenlos.

Interessenten erhalten weitere Information unter folg® 1 ] Telefonnummern der Verwaltung:

02602/126105 und 126111.