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Nr. 30/89
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2516 neue Mitglieder könne der VdK im ersten Halbjahr Mheerüßen. Das seien rund sieben Prozent mehr als im ver- i h baten Zeitraum des Vorjahres. Rund 5 0 Prozent aller VdK- r ygrbände in Rheinland-Pfalz könnten trotz hoher Sterbe- T j älteren Generation ihren hohen Mitgliederbestand wei- lusbauen. Als einer der Gründe für die große N achfrage einer Izliedschaft im VdK nannte Mühlender neben dem breit gela- en Serviceangebot des Verbandes, die erhebliche Verunsi- ■ungin der Bevölkerung, veruracht durch das neue Gesund- Isreformgesetz mit seinen ravierenden Belastungen für die ^Mitbürger.
Wallfahren heilt Körper und Seele
erleiter Pfr. Josef Ernst lädt ein zur Bornhofenwallfahrt am [y»stag, dem 2. September 1989.
lÜüber 460 Jahren wallfahren die Christen der Gemeinden fcr/bach, Kadenbach, Neuhäusel, Eitelbom und Simmera nach Jgfnhofen.
! iFallfahren heilt Körper und Seele« - unter dieses Thema hat i Pilierleiter Pfarrer Josef Ernst die diesjährige Wallfahrt gelt.
jundheit und Glück des Menschen sind davon abhängig, daß jer Dimensionen seines Daseins miteinander harmonieren. Diese vier Dimensionen sind:
1. $e körperliche
2. die psychische je soziale und le finale Dimension.
sine dieser Dimensionen gestört, so schreibt der bekannte litenpater • Psychotherapeut und Theologe - Prof. Dr. Ulrich aus Sankt Georgen/Frankfurt - so ist es auch der in seiner Einheit und Ganzheit. Er kann nicht gesund uaf glücklich sein, wenn er sich etwa nicht bewegt (körperliche Dimension) oder nicht auf seine Gefühle achtet (psychische Dimension) oder sich abkapselt (soziale Dimension) oder keine Le-
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F&dwandern ist ein ideales Ausdauertraining für jeden, ob jung oder alt, untrainiert oder total fit, meint die AOK. Es bietet Entspannung, Erholung, Bewegung an der frischen Luft.
Werdern Alltagsstreß davonradeln will, sollte sich mal die l^ndkarte vornehmen. Denn mit dem Rad läßt es sich aycli gut wandern, von einer Stadt zur andern. Fitte Rad- ter wählen eine eher bergige Strecke. Anfänger radeln
^sser erst einmal an Flüssen entlang, empfiehlt die AOK.
Wer nicht gerne alleine radelt, nimmt die ganze amilie mit. Die kleinen Kinder fahren auf einem ®zielten Kindersitz, die größeren radeln vtfischen den Erwachsenen. Wer lieber in SJ. B ® rBn G ru PPen fährt, kann sich an die niicnen Radsportvereine wenden. Diese
organisierte Touren und Volksrad- 'ahren an.
“M|l wieder so richtig die Natur erleben?
. r immer nur zu Fuß über Stock und
2’ das mu8 nicht sein. Schneller s mit dem Fahrrad. Wann
"appen Sie sich Ihren Drahtesel radeln los?
bensziele hat (finale Dimension).
Allen Menschen, die gesund bleiben wollen, bietet der Theologe und Mediziner eine besondere Gelegenheit: wallfahren; weil das allen vier Dimensionen gleichermaßen guttut.
Der körperlichen durch das Laufen. Viele Menschen sind heute offensichtlich fasziniert von der Erfahrung des Auf-dem-Wege- Seins. Sie sehen darin ein Sinnbild für ihr Leben. Das Leben ist ein Weg. Schritt für Schritt geht jeder seinen Weg, trägt seine Lasten mit. Es gibt Umwege, Irrwege, Durststrecken, beschwerliche und leichte Wege.
Der sozialen durch den Kontakt zu Gleichgesinnten. Man geht miteinander, aufeinanderzu. Man geht Wege, die andere vorausgegangen sind - schon mehrere hundert J ahre.
Sie haben Wegzeichen hinterlassen. Bei der Wallfahrt erfahren Menschen verschiedener Prägung Gemeinschaft: jung und alt. Menschen erfahren sich auf dem Wege, noch einer Wandlung fähig.
Der psychischen durch das mitreißende Gefühl beim gemeinsamen Beten und Singen. Christen - bei uns sind es oft bis 800, die zu einer Wallfahrt aufbrechen, kommen selbst in Bewegung, in die Bewegung der großen Aufbrüche der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen. Sie kommen durch das Singen und Beten Jesus Christus auf die Spur und machen gemeinsam die Erfahrung, daß er nicht nur Wegbegleiter ist, sondern selbst der Weg zu Gott. Sie kommen dabei Schwestern und Brüdern auf die Spur, die vor ihnen diesen Weg gegangen sind.
Höhepunkt der Wallfahrt ist immer wieder die Feier der Eucharistie in Konzelebration am Wallfahrtsort, die besonders festlich gestaltet wird.
Der finalen Dimension durch den Sinn und das Ziel der Wallfahrt.
Das öffentliche Wirken Jesu ist nichts anderes als ein Unterwegssein. Er predigt die frohe Botschaft, in dem er von Ort zu Ort zieht. Auch seine Jünger sendet er aus, damit sie Gleiches tun. Selbst das Kennzeichen der Jüngerschaft ist das Unterwegssein, das Nachfolgen mit dem Kreuz.
Letztes Ziel seines Weges ist der Berg Golgotha mit dem Kreuz, Tbd und Auferstehung.
Der Pilgerleiter Pfarrer Josef Emst lädt mit Pfarrer Reinhard Klein wieder alle Christen sehr herzlich ein, sich am Samstag, dem 2. September 1989 auf den Weg zu machen zur Gottesmutter Maria in Bomhofen, um an Körper und Seele Heil zu erfahren.
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