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Seite 35

Nr. 24/89

Detailerläuterungen zum Programm der FWG Westerwald

1. WIR WOLLEN EINE NEUORDNUNG IM ABFALLBEREICH

Anreize zur Müllminderung geben Gebührenveranlagung nach Verursacherprinzip Mehr Gerechtigkeit bei Gewerbemüll­gebühren Teilumstellung auf Privatentsorgung

2. WIR SIND GEGEN DIE SCHNELLBAHN DURCH DEN WESTERWALD

Bringt keinen wirtschaftlichen Vorteil Zerstört nur Natur und Landschaft Imissionsbelästigungen verschiedener Art

3. WIR WOLLEN EINE SCHONENDE BEHANDLUNG VON NATUR UND UMWELT

Landschaft nicht noch mehr vernichten Tier- und Pflanzenwelt mehr schützen Kreisstraßenbau nur auf den vorhandenen Trassen

4. WIR SIND GEGEN STELLENBESETZUNG NACH PARTEIBUCH

Qualifikation des Bewerbers muß Vorrang haben Stellenaus­schreibung nicht nur zum Schein Vorstellungsgespräche müs­sen Pflicht werden

5. WIR WOLLEN EINE STEIGERUNG DES WOHNWERTES UND DER LEBENSQUALITÄT

Reduzierung des Fluglärms, gegebenenfalls Klage unterstützen

Verkehrsberuhigungszonen in allen Dörfern Dorferneuerung und Sanierung der Stadtkerne

6. WIR SIND GEGEN KORRUPTION UND FILZ

Mehr Durchsichtigkeit der Verwaltung Kein Klüngel zwi­schen Verwaltung und Wirtschaftsbetrieben Keine Bevortei­lung einzelner

7. WIR WOLLEN EINE BESSERE FAMILIENFÖRDERUNG

Erleichterung beim Kindergartengeld Unterstützung von Fa­milien mit 3 und mehr Kindern Förderung von mehr Altenpflege in Familien Kreisbauförderungsprogramm für junge Familien

8. WIR SIND GEGEN EINE ÜBERBEANSPRUCHUNG DER GEMEINDEN

Nur bedarfsgerechte Anhebung der Kreisumlage Eigenideen der Gemeinden besser unterstützen Den Gemeinden einen eige­nen finanziellen Spielraum lassen

9. WIR WOLLEN EINE ÄNDERUNG DER WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Keine Wirtschaftsförderung mehr nach dem Gießkannenprinzip

Unterstützung der Familienförderung Angebotsförderung für Behindertenurlaub im Westerwald Unterstützung eingesessener Betriebe und Industrien

10. WIR SIND GEGEN ABSOLUTE MEHRHEITEN IM KREISTAG

Schlecht für Bürger und Verwaltung Schlechter Umgang mit Minderheiten Andersdenkende keine Mitentscheidungsmög­lichkeit.

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