Ubaur
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Nr. 23/89
IfRElE WÄHLERGRUPPE VERBANDSGEMEINDE MONTABAUR
" n . Daubach • Eitelborn - Gackenbach - Girod - Görgeshausen - Großholbach - Heilberscheid - Helligenroth - Holler - Hübingen - Horbach denbach • Montabaur - Nentershausen - Neuhäusel - Niederelbert - Niedererbach • Nomborn - Oberelbert - Ruppach Goldhausen -
Simmern - Stahlhofen - Untershausen - Welschneudorf
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger I
Kpgn bekannt, daß gegenwärtig nur 2 der 39 Mitglieder des Verbandsgemeinderates Frauen sind? Wir halten dies für beklagenswert. Es f.| an ihnen, das zu ändern!
uonders in Erziehungs- und Schulfragen haben wir Frauen weitreichende Erfahrung und Urteilsfähigkeit. Das oft an fragwürdigen Kostenbi- „ e n orientierte Denken der Männer bescherte uns in der jüngsten Vergangenheit in unserer Verbandsgemeinde • Grundschulauflösungen •vermehrte Bus-Transporte zu Kindergärten und Schulen. Angeblich zu vorteilhafteren Zentren statt ortsgebundener, überschaubarer Kin- en und Grundschulen.
(Streben für alle Orte ab 1000 Einwohnern eigene Kindergärten und Grundschulen an III
•sozialen Belange in vielerlei Hinsicht, Verkehrsberuhigung, Nahverkehrsverbindungen, Freizeit- und kulturelle Angebote und vieles ande- Lehr, können gerade wir Frauen oftmals viel besser beurteilen, da besonders diese Bereiche unseren täglichen Wirkungskreis als Haussen, Mütter und Großmütter ständig berühren.
i wir Frauen sind deshalb aufgerufen, für unsere Überzeugungen und Anliegen einzutreten und eine freie, von Parteibindungen unab- a, in der Sache von Herz und Verstand bestimmte Vertretung der Interessen aller Bürger unserer Verbandsgemeinde anzu-
rtWn.
Liönllcher Einsatz von Frauen ist im Verbandsgemeinderat notwendig, damit endlich die besseren Entscheidungen getroffen werden I chenken Sie uns Ihr VERTRAUEN I
Antje Bertsch Simmern, Christel Dombo Kadenbach, Claudia Bellessem Helligenroth, Anita Wittelsberger Eitelborn
Freie WAHLERGRUPPE MONTABAUR e.V.
• Stadt Montabaur ist Hauptbeitragszahler für die Verbandsgemeinde. Wir entrichten 43% der Verbandsgemeindeumlage! Nun sollen wir ich lür ein sich anbahnendes Finanz-Fiasko (Bau eines Freizeitbades) zusätzlich zur Kasse gebeten werden; die enormen Folgekosten wer- Lauch den Stadthaushalt belasten. Dieses Verbandsbürgermelster-Dankmal kommt uns in Montabaur teuer zu stehen.
^wichtigere Aufgaben im Stadtgebiet, z.B. AUSBAU EINER RUHEZONE entlang der Fröschpfort, wird es an Geld fehlen II Mit dieser Ruhe- Cfis, in der Nähe des von uns mitbeschlossenen Neu- und Erweiterungsbaues des ALTENHEIMES, würde ein weiterer wichtiger Beitrag für' |csere älteren Mitbürger geleistet.
jDoppelfunktion - Verbands- und Stadtbürgermeister- birgt unvermeidbare Interessen-Kollisionen in sich, g FWG Montabaur erwartet von einem Stadtbürgermeister, daß er
• die Interessen der Stadt wahrnimmt,
• den Schuldenabbau einleitet,
UNABHÄNGIGE BÜRGERGRUPPE NEUHÄUSEL e.V.
i UBG strebt eine sachgerechte Vertretung der Bevölkerung im Vtsgemeinderat an. Soziale und ökologische Belange sowie Inwalt- und Naturschutz erfahren besondere Aufmerksamkeit. Dazu Pen u.a.:
(Prüfung aller Möglichkeiten zur Entlastung der Hauptstr.
(Errichtung eines Kindergartens, Ausbau d. SoziaI-Station [Verbesserung von Nahverkehrsverbindungen (Ausweisung von Fahrrad- und Wanderwegen (Schaffung eines intakten Grüngürtels um Neuhäusel (Förderung naturnahen Gartenbaus, Gemde-Kompostplatz [EHE ZUKUNFT GESTALTEN - LEBENSRAUM ERHALTEN III
• sich mit ganzer Kraft für die Bürger einsetzt,
• sich an Ratsbeschlüsse hält.
FREIE BÜRGERGRUPPE SIMMERN e.V.
Wie politische Entscheidungen in Orts- und Verbandsgemeinderäten infolge unausgewogener Machtverhältnisse durchgesetzt werden, erlebte ich allzu deutlich bei der Schließung unserer Grundschule. Ist man mit derartigen Entscheidungen nicht einverstanden, so
- kann nur der direkt Betroffene die Gerichte anrufen,
• können selbst Bürgerinitiativen von mehr als 2/3 der
Wahlberechtigten nichts erreichen
- bleibt einem nur alle 5 Jahre das Wahlrecht.
Um auch zwischen den Wahlen Einfluß nehmen zu können, kandidiere ich für die FBG.
Gerhard Winkler
Wichtige Informationen der FWG-Fraktion im VG-Rat:
hil wir den einförmigen CDU -Gesang Im Rat nicht mitsingen, wird fast jede Äußerung von FWG-Vertretern durch den CDU-Bürgermeister Ci unrichtig erklärt. Falsche Wiedergaben unserer Stellungnahmen im Wochenblatt werden nicht berichtigt. Trotz Tonbandaufnahme!
(ine beispiellose Unwahrheit verbreitete der CDU-Bürgermeister kürzlich in der WW-Zeitung; »Die FWG-Fraktion hält überwiegend eine Teilnahme an den VG- plssitzungen... für überflüssig«. Wir beweisen anhand der Niederschriften: Die Teilnahme an Ratssitzungen der Fraktionsmitglieder ist bei der CDU mit 85% bei der iNG mit 87% und bei der SPD mit 89,5% exakt errechnet.
teere beweisbare Behauptung, das jährliche Hallenbad-Defizit habe die letzten 8 Jahre im D-Schnitt unter 400.000 DM gelegen (Freizeitbad-Defizit erreicht 1 Million) ifitdem CDU-Bgm nicht! Er bezichtigt uns der Lüge. Dabei sind die Hallenbad-Defizite eindeutig in den jährlichen »Rechenschaftsberichten der Verbandsgemeinde intabaur« nachgewiesen !! Weiß der CDU-Verwaltungschef über interne Vorgänge so wenig Bescheid?
teer Vorwurf, das 20 Jahre alte Hallenbad vergammele seit mehreren Jahren, weil nichts gemacht wird, ist ebenfalls nach Meinung des CDU-Bgm. unwahr. Ein msehbericht - mit Verwaltungsgenehmigung - zeigte unlängst die erschreckenden Mängel auf. Nur der Bürgermeister will es nicht wahrhaben, itbrere hundert Einwendungen von Bürgern aus Helligenroth und Ruppach Goldhausen gegen die Ansiedlung eines Großunternehmens in Helligenroth. wurden ton Rat - gedrängt auf ein paar Zeilen - zur Kenntnis gegeben und pauschal abgelehnt. Darunter waren schwerwiegende Bedenken mit gutachtlicher Aussagekraft, Naß fachliche Überprüfungen notwendig waren. Dieses Ablehnungsverfahren kommt einer Bürgerverhöhnung gleich.
Gw CDU-Bgm verbreitete eine weitere Unwahrheit: Die Verbandsgemeinde und die Gemeinden hätten 8.5 Millionen Rücklagen gebildet. Damit hält er die 19 Mio- tecfiuldung der Verbandsgemeinde für gerechtfertigt. Richtig ist: Die Verb.Gem. hat keinen Pfennig an Rücklagen. Die Rücklagen der Gemeinden waren Ende '••7 ermittelt. Das Geld ist längst verbraucht. Und: Gemeindegelder gehen die Verbandsgemeinde nichts an!
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