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Wochenblatt

Verbandsgemeinde Montabaur

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jn zaitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden

Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- ' Iler Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Lerbach,Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen,

s, c hneudorf

»der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember f GVßl S. 419 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der Hauptsatzung.

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FREITAG, 2. Juni 1989

Nummer 22

Gewässerschutz ist Umweltschutz

Kläranlage Simmern in Betrieb genommen -

»Was lange währt, wird endlich gut«. Die­ses Sprichwort, so I. Beigeordneter Heinz Reusch, Montabaur, passe in hohem Maße auf die Kläranlage in Simmern, da bereits vor 30 J ahren die damals noch selbständi­ge Gemeinde Simmern eine fertige Pla­nung für ein Schreiberklärwerk erarbeiten ließ. Allerdings lag der Standort damals am Zusammenschluß des Wambaches und Seifenbaches, so daß heute unter Umstän­den die Anlage wieder abgerissen werden müßte, weil sie zu nahe am Ort gelegen wä­re. Reusch konnte Herrn Staatssekretär Karl Hoppe, die Mitglieder des Verbands­gemeinderates und Werksausschusses, den Ortsgemeinderat von Simmern und die Vertreter der Baufirmen mit dem pla­nenden Büro bei strahlendem Sonnen­schein vor der schönen Waldkulisse begrü­ßen.

Mit der Anlage in Simmern würde die fünf­te Ibichkläranlage in Betrieb genommen. Bevölkerung, der an eine biologische Kläranlage angeschlossen sei innerhalb von fünf Jahren von 39,7 % auf ider Verbandsgemeinde angestiegen. DemGewässerschutz sei ein hoher Stellenwert eingeräumt worden. Die Anlage verfü- drei Tfeiche mit einer Wasserfläche von 4.600 qm. Die biologische Reinigung erfolge in zwei Stufen.

15 stolz sei der zuständige Werksauschuß darauf, daß über die Bedingungen des Genehmigungsbescheides hinaus eine Ni- onsanlage gebaut worden ist, obwohl sie erst für Kläranlagen ab einer Größenordnung von 5.000 Einwohnern gefordert wird "hat 2.000 EGW). Gleichzeitig sei sogar durch den Einsatz der Wendelbelüfter eine Denitrifizierung möglich.

^age hat 2 Mio. DM gekostet. Hinzu kommen 1.250.000 DM für die zu verlegenden Sammler.

Schluß bedankte sich Beigeordneter Reusch vor allem bei den Mitgliedern des Werksausschusses, die sich sehr intensiv Erhaben befaßt haben, aber auch bei den Herren Lattisch und Mehlisch vom Ingenieur-Büro und den beteiligten Firmen leistete Arbeit.