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Montabaur

Seite 26

Aussichtspunkten findet man in der Broschüre gut beschrieben. Schnell erfaßbar für alle Besichtigungspunkte: Ein bis drei Sternchen für das, was sehenswert, überdurchschnittlich inter­essant oder gar unbedingt erlebenswert ist. Zusätzlich ist für fast alle der rund 600 im Naturpark ausgeschilderten Rund- und Streckenwanderwege angegeben, ob sie bei Nässe nicht begeh­bar sind, ob man auch Kinderwagen mitführen kann und ob sie wegen ihrer Steilheit körperliche Anstrengung erfordern. Zahlreiche Farbaufnahmen, eingestreute Histörchen, Sagen und Kuriosa, machen das Buch zusätzlich lesenswert. Es paßt in die Jackentasche und sollte auf jedem Naturparkausflug da- beisein.

Rinde statt Torf - damit die Moore weiterleben

Gartenbesitzer sind Naturfreunde. Sie sollten aber bedenken, daß sie sich durch den Einsatz von Tbrf an der Vernichtung wert­voller Lebensräume beteiligen. Denn durch die Th>ckenlegung von Moorflächen bei der Tbrfgewinnung verschwinden immer mehr Lebensräume für stark gefährdete Pflanzen und Tiere. Die Umweltschutzabteilung der Kreis Verwaltung weist in einer Pressemeldung darauf hin, daß Tbrf als Bodenverbesserer oft überschätzt wird. Er eignet sich am ehesten für säureliebende Gewächse wie beispielsweise Rhododendron. Ansonsten ist beim Verwenden von Tbrf eine Zugabe von Kalk unerläßlich. Sei­ne pflanzliche Nährstoffarmut muß durch den Zusatz von Mine- ralstoffen ausgeglichen werden.

Eine umweltfreundliche Alternative zum Tbrf sind vor allem die Schälrinden von Fichten. Sie können zu Rindenmulch oder Rin­denhumus verarbeitet werden, die in ihrer Wirkung den Tbrf er­setzen oder ihm sogar noch überlegen sind. Rindenmulch ist ei­ne nach Korngrößen sortierte B aumrinde zur Bodenabdeckung. Sie verhindert Erosionen, Austrocknung und Verdichtung des Bodens. Unter dieser Mulchschicht bildet sich eine gute Boden- gare. Die mikrobiologischen Umsetzungen werden gefördert und die Vielfalt der Kleintierwelt nimmt zu. Mit dem Aufbrin­gen der frischen Rinde läßt sich über einen längeren Zeitraum hinweg das Keimen anfliegender Unkratsamen unterdrücken. Bei Rindenhumus handelt es sich um fermentierte Rinde In ei­nem besonderen Verfahren wird die Rinde zerkleinert, mit Was­ser befeuchtet, Stickstoff, Kalk und eventuell weitere Mineral­stoffe werden hinzugegeben und in einer Ttommel gemischt. Bei der sich anschließenden Heißkompostierung erreicht das Ge­misch Temperaturen von über 70 °C, wobei Schädlinge abgetö­tet werden. Rindenhumus wird in den Oberboden eingearbeitet und erhöht so den Anteil organischer Substanz im Boden. Rindenhumus besitzt im Gegensatz zu Tbrf einen günstigeren pH-Wert und einen höheren Nährstoffgehalt. Außerdem wird er sparsamer angewendet.

Rindenhumus ist ein wertvoller Tbrfersatz. Durch eine vermehr­te Verwendung von Ersatzstoffen für Tbrf können Gartenbesit­zer einen wichtigen Beitrag zur Rettung unserer letzten Moore leisten.

Straßen gesperrt für wandernde Kröten

Kreisverwaltung: Vorsicht in den Abendstunden Die außergewöhnlich milde Wetterlage in diesem »Winter« hat vielerorts dazu geführt, daß die Natur frühzeitig erwacht. Ge­weckt in ihren Winterquartieren wurden auch die Kröten, die sich jetzt schon in großer Zahl auf die Wanderung zu ihren Laich- gewässem machen. Die Kreisverwaltung hat deshalb die zeit­weise Sperrung von verschiedener Kreis- und Landesstraßen an­geordnet.

Gesperrt werden können in nächster Zeit - vor allem in den Abendstunden - die K 2 zwischen der Ortsmitte Dreifelden und der Einmündung der K 1, die K 94 zwischen Wengenroth und Berzhahn und die L 309 zwischen Hillschid und Vallendar.

Die Kreis Verwaltung in Montabaur bittet in ihrem Pressedienst alle Autofahrer um Verständnis für die zeitweiligen Sperrungen. Wo Pendler zur Arbeit fahren, wird die Sperrung jeweils in den frühen Morgenstunden wieder aufgehoben.

Vom warmen Regen und von frühlingshaften Tfemperaturen ge­weckt, begeben sich die Kröten auf die anstrengende und gefahr­volle Reise zu den Laichgewässern, in denen sie selbst entstan­den sind und zu denen sie eine enge Bindung haben. Führt die Wanderung über Straßen, so fallen die Tiere oft in großen Mas­sen dem Verkehr zum Opfer. E s wurde festgestellt, daß schon bei einem Verkehrsaufkommen von zehn Autos pro Stunde ein Drit­tel der die Straße passierenden Amphibien getötet werden. Die zerquetschten Leiber können auch zur Ursache für Verkehrsun­fälle werden. Es gilt deshalb, die Menschen vor

Unfällen zu schützen und die zur natürlichen e.i'! kämpfung so nützlichen Kröten vor einem Massentod ^

Wo immer wieder große Mengen wandernder AmnU obachten waren, sind teilweise schon Vorkehrn Schutzzäune und »Krötentunnel« getroffen worde !?' verkehrsarmen Straßen ist eine Sperrung während dl und der Nacht immer noch die wirkungsvollste Maß v nerell bittet die Kreisverwaltung alle Verkehrsteilneh'* kommenden Wochen mit wandernden Kröten zuredi " 1 Fahrverhalten entsprechend anzupassen. ^

3.931,00 DM für einen Kirschenstam

Forstamt Neuhttusel versteigerte Stammholz in« Zusammen mit zahlreichen Forstämtem des Wester» t steigerte das Forstamt Neuhäusel am 03. März in M

Horressen rd. 100 Kubikmeter Kirschenstanunholz sjtu chenstammholz und 1,30 cbm Birkenstanunholz ^j e « sitzarten. Seit Wochen lagert das wertvolle Holz sautaJ richtet auf Unterlagen auf den Lagerplätzen am Sh Sportplatz, an der B 49 oberhalb NeuhäuselundmlnZ

biet Rohr in Ransbach-Baumbach.

Der Leiter des Forstamtes Neuhäusel, Oberforstrat II Schlüter, ist zufrieden mit dem Ergebnis der Su hmjJ r Holzes in Horressen. Über 150.000 DM konnten eS für die Waldbesitzer des Forstamtes. Das KirschenstaJ- wurde sehr gut beboten. Allein am Sportplatz in Simmel Kirschen im Wert von rd. 23.000,- DM. Der wertvoll 1 schenstamm brachte 3.931 DM. Die teuerste Eichesta®_ dem Gemeindewald Eitelbom und erbrachte 1.179 Dill

Hoch erfreut ist das Forstamt Neuhäuselüber ein Gebots Birke aus dem Stadtwald Ransbach-Baumbach mit m Kubikmeter.

1000 VdK-Neumitglieder 1989

Das 1.000 Neumitglied im Jahre 1989 konnte dal Rheinland-Pfalz am 01.03.1989 begrüßen.

Den zunehmend starken Zulauf von Behinderten, Unfall Hinterbliebenen und Rentner erklärte Landesvorsitzender Mühlender damit, daß diegegenväia zialpolitische Entwicklung einer Verunsicherung in der! kerung Vorschub leiste.

Nicht zuletzt die am 01. J anuar 1989 in Kraft getretene^ heitsreform habe deutlich gemacht, in welch drastische] soziale Rechtsansprüche »von heute auf morgen« werden können. Entsprechendes gelte für die Auswirkung Steuerreform, die Germgverdienenden keinen Ausgleich Erhöhung der Verbrauchssteuern gewähre

Es ist daher verständlich, daß allgemein sozial Schwache:] mend Schutz in der großen sozialpolitischen Organisa VdK suchten. Neben seiner ursprünglichen Aufg: Kriegsopferversorgung, berät und vertritt der VdKinlli Kranken-, Unfallversicherungsfragen und in i der Sozialhilfe. In diesen Bereichen stehen haupt-u amtliche Mitarbeiter mit einem flächendeckenden f schutznetz VdK-Mitgliedem zur Verfügung.

Naspa-Pokalspiele im Jugendfußballj

Wie im vergangenen Jahr fanden auch diesmal wiedsf Dreifach-Sporthalle in Bad Marienberg die Endspielen] le der Nassauischen Sparkasse statt. Die in einer Hai' ermittelten besten A- bis F-Jugendmannschaften a sterwaldkreis lieferten sich am 05.03.89 packende End] Spannung bis zur letzten Minute gab es im A-Jugend-F die JSG Alpenrod der JSG Horressen erst nach 1 Schießen mit 3 : 5 unterlag. Das B -Jugend-Spiel zw 1' Sportfreunden Eisbachtal gegen die JSG Höhn wv der Verlängerung mit 1: 0 zugunsten von Eisbachtal den. Das C-Jugend-Endspiel zwischen den Sportfreunds bachtal und der JSG Wiedbachtal endete ebenfalls®] 7-Meter-Schießen. Hier siegten die Sportfreunde EuMf mit 3:2 unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer, Jugend setzte sich die EGC Wirges mit 3 : 0 gegen die JB Marienberg durch. Die E-Jugend der JSG Alpenrod^ der EGC Wirges deutlich mit 1 : 4. Ebenfalls klar mit M lag die F-Jugend der J SG Wiedbachtal den Sportfrewä bachtal. Jeder der 12 teilnehmenden Mannschaften®] der Siegerehrung einen Pokal aus der Hand des stell'®'] direktors der Nassauischen Sparkasse Bad Marien» Holzbach.