Montabaur
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Appell an die Hundebesitzer
Leider ist es erneut zu Klagen über Hundebesitzer gekommen. Besonders wird Beschwerde darüber geführt, daß die Spielplätze durch Hundekot verdreckt sind. Es muß mit aller Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, daß weder der Dorfplatz noch der Kinderspielplatz im Neubaugebiet angelegt worden sind, um Hunden einen Auslauf zu ermöglichen.
NENTERSHAUSEN Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Nentershausen vom 17.10.1989
Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes »In den Wolfen • Am Hohen Rain« weitgehend abgeschlossen.
Einstimmig unter Ausschluß der befangenen Ratsmitglieder stimmte der Ortsgemeinderat der Änderung des Bebauungspanes »In den Wolfen - Am Hohen Rain« in der vorgelegten Form zu. Zugleich wurde die Bebauungsplanänderung als Satzung beschlossen, d.h. damit ist das Verfahren - was die Mitarbeit des Rates anbelangt - abgeschlossen. Der Änderungsplan wird nun der Kreisverwaltung als Untere Bauaufsichtsbehörde vorgelegt.
Bereits in den Jahren 1986 bis 1987 wurde das Verfahren zur Änderung des benannten Bebauungsplanes durchgeführt. Kernaussage der Plan änderung war es zum einen, die bauleitplanmäßigen Voraussetzungen für die Errichtung einer Grundschule und der Sportanlagen in Form einer Umwandlung gewerblicher Bauflächen in Flächen des Gemeinbedarfs zu schaffen. Darüber hinaus sollen - um eine Einbindung der Grundschule zu gewährleisten - weitere gewerbliche Bauflächen in Wohnbauflächen umgewandelt werden.
Am 02.12.1988 entschied der Rat unter Aufhebung des am 08.04.1987 gefaßten Satzungsbeschlusses, den Bebauungsplan nochmals zu ändern. Durch diese neuerliche Änderung werden im westlichen Planbereich insbesondere die Breiten der Verkehrsflächen reduziert. Diese Änderung erforderte eine erneute Offenlage, während der jedoch keine Bedenken und Anregungen vorgebracht wurden.
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1989 einstimmig verabschiedet
»Investitionen 1989:. 1.698.000 DM
schuldenfrei
Rücklagen (angesparte Guthaben). 1.600.000 DM«
Vorstehende Zahlen belegten nach den Worten von Ortsbürgermeister Perne die Erfolgsbilanz der Finanzpolitik der Gemeinde, die im diesjährigen Haushalt vorzufinden ist.
Der Haushalt 1989 enthält folgende Eckdaten: Verwaltungshaushalt
Einnahmen/Ausgaben. 1.763.000 DM
Vermögenshaushalt
EinnahmenAusgaben. 1.698.000 DM
Kredite und Verpflichtungsermächtigungen sind nicht veranschlagt.
Die Steuerhebesätze bleiben im Vergleich zum Vorjahr imverändert und betragen:
Grundsteuer A 220 %
Grundsteuer B 240 %
Gewerbesteuer 300 %
Hundesteuer
für den 1. Hund 18,00 DM, für den 2. Hund 27,00 DM für jeden weiteren Hund 36,00 DM.
Ergänzend zu dem Bericht des Ortsbürgermeisters konnten die Mitglieder des Rates auch aus dem zum Haushaltsplan erstellten Vorbericht Aussagen über die derzeitige Haushaltssituation bzw. Prognosen über den weiteren Haushaltsverlauf entnehmen. Aus diesem Vörbericht werden nachstehend einige Angaben zur Kenntnis gegeben.
Im vergangenen J ahr zeigte das Vermögen der Ortsgemein de einen weiteren Anstieg. Während bei der Aufstellung des Haushaltsplanes 1988 zunächst noch eine Rücklagenentnahme von 438.000 DM eingeplant war, konnte im Verlauf des Jahres 1988 erreicht werden, daß auf diese verzichtet werden und stattdes- sen sogar noch die Ansparung weiterer Rücklagenmittel von ca110.000 DM erfolgen konnte. Somit ergab sich zum J ahresen- de 1988 ein Rücklagenbestand von ca. 2.860.000 DM. Die positive Trendwende wurde im Jahr 1988 herbeigeführt durch Einsparungen von Sachkosten für Umlegungsverfahren sowie aufgrund von beträchtlichen Mehreinnahmen bei der Gewerbe-
R
Steuer und dem Einkommenssteueranteil. Mehren' Grundstücksverkäufen sowie Einsparung bei ]S rundeten den positiven Verlauf des Haushaltsjahr^
Haushalt 1989 '
Verwaltungshaushalt
Die Einnahmepositionen des Verwaltungshaushalu J sich gegenüber dem Vorjahr um 146.000 DM. MehS bei den Erstattungsbeträgen von Personalkosten 2 dergarten, höhere Einnahmen im Forst, sowie ein J!j Einnahmezuwachs im Steuerbereich führen zu diesen« mezuwachs. Die Steuereinnahmen bilden mit »,] (1.307.666 DM) den Einnahmeschwerpunkt. 1
Dem Anstieg der Einnahmen steht ein weitaus wachsen der laufenden Ausgaben gegenüber. ,. uv lung wird untermauert durch den Zuführungsbeträgj mögenshaushalt (hierbei handelt es sich um denüH Verwaltungshaushaltes der dem Vermögenshaushaltzu wird). Für das Jahr 1989 wurde ein Zuführun g^ 86.000 DM veranschlagt. Dieser liegt damit um 64 (M dem Vorjahresbetrag. An Ausgabeschwerpunkten wibÄKc ausgestellt: ( p,hii
1. Die Kostenanteile bei der Sozialhilfe reduzieren sich über 1988 um 9.600 DM
2. Der Personalkostenanteil für den Kindergarten: durch die Ausweitung des Personalbestandes umj DM an.
3. Für die Umlegungsverfahren »Im Wolfen - Ami Rain« und »Im Wiesenmorgen« werden Sachkostj 67.000 DM aufzubringen sein.
4. Die Ausgabe im Forst erhöhen sich gegenüber demii um 7.600 DM.
6. Zur Zahlung der Umlagen müssen 86.400 DM mehrl gestellt werden. Hierzu merkte Ortsbürgermeists an, daß er die Entwicklung der Umlagebelastunp Gemeinden sehr kritisch betrachte, da diese du lungsspielraum der Gemeinden zusehendst einengte Umlagenbelastung stellt sich für 1989 wie"
Gewerbesteuerumlage.
Kreisumlage. 431»
Verbandsgemeindeumlage. 522»
Insgesamt . 1,042.»
Als freie Finanzspitze, die die dauernde Leistungsfähig! Ortsgemeinde wiederspiegelt, wurde unter Beacht: einmalig anzusehenden Sachkosten für die Umlegu, ren ein Betrag von Überschuß 163.000 DM ermittelt
Vermögenshaushalt i
Das vom Ortsgemeinderat beschlossenen gramm bildet die Grundlage zur Erstellung des VenBüsl Haushaltes. In diesem Programm legt sie ihre Investitj» Investitionsförderungsmaßnahmen fest und bestimH Ai dessen den Ausgabenumfang. 1.698.000,- DM werde« , stellt, um folgende Vorhaben zu realisieren: V |
1. Kosten der Einrichtung für die
Schultumhalle.191#
2. Bau von Parkplätzen an der
Schulturnhalle. 12M.
Bei den beiden vorgenannten Maßnahmen hamUBach es sich um Ausgaben, die der Ortsgemeinde BNie infolge der vereinsmäßigen Nutzung entstehen, m dt
3. Zuweisungsbetrag für den Bau tt»? 1
der Schultumhalle.35GJW>ui
4. Ausgleichszahlungen an Beteiligte ■Her
des U mlegun gsverf ahren s »Am Wolfen •
Am hohen Rain«.l7Ci y v
6. Ausgleichszahlungen an Beteiligte ■ emi
des Umlegungsverfahrens »Im Wiesenmorgen«.w 1
6. Zuschüsse für Dorferaeuerungsmaßnahmen
7. Erwerb von Straßenparzellen .
8. Erschließung »Im Wiesenmorgen« .
einschl. Straßenbeleuchtung._■ 31S»
9. Erschließung »Im Wolfen - Am hohen Rain«
einschl. Straßenbeleuchtung.
10. Straßenoberflächenentwässerungsanteil
»Im Wiesenmorgen«."Pfis
11. Straßenoberflächenentwässerungsanteil j
»Im Wolfen - Am hohen Rain«.•
12. Anbindung der B 49 an den Wiesenmorgen IW^iJ
13. Haus-und Kanalanschlußkosten
für gemeindeeigene Grundstücke."" ■au

