Montabaur
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niscb sind? (»Ich habe immer Beschwerden und kein Arzt kann mir helfen«)
Für Betroffene bietet die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Westerburg eine Gesprächsgruppe an. Dieser kontinuierliche Gesprächskreis wird von Mitarbeiterin der Beratungsstelle begleitet.
An gesprochen sind alle die Menschen, unabhängig von ihrem Alter, die den Wunsch haben, in einer schwierigen seelischen Situation miteinander zu sprechen, Rat und Hilfe auszutauschen. Die auch offen sind, sich in der Begegnung mit Menschen in einer ähnlichen Situation unter dem Schutz der Gruppe auf neue Erfahrungen einzulassen.
Neben der Sprache gibt es auch andere Ausdrucksmöglichkeiten, wie Mimik, Gestik, Stimme und Körperhaltung.
Unsere alltäglichen Redewendungen weisen schon auf Zusammenhänge zwischen körperlichen Beschwerden und seelischen Ursachen hin: »Mir ist etwas auf den Magen geschlagen«, »Die Galle läuft mir über« oder »Das raubt mir den Atem«. PteXftirpj»r!»priy»hait ann hilfreich sein, um den Ursachen für eine psychosomatische Erkrankung auf die Spur zu kommen. Die TfcUnahmnr sollen daher lernen, auf körperliche Signale zu hören. Dies ermöglicht, daß Gefühle und Konflikte nicht nur Uber die Sprache ausgedrückt werden.
Die Gruppenabende finden einmal wöchentlich in den Räumen des Diakonischen Werkes, Westerburg statt. Nähere Informationen können bei dem Diakonischen Werk (Frau Kahnke oder Herr Kröller) Iblefon 02663/8018 erfragt werden.
Wichtige Information der Colonia-Versicherungen Hauseigentümer, die ein Fachunternehmen oder Mietpartei mit dem Räumen und Streuen ihrer Bürgersteige beauftragt haben, können trotzdem für witterungsbedingte Unfälle vor ihrer Haustür verantwortlich gemacht werden. Dies ergibt sich aus
einem am 09.01.1989 bekanntgewordenen Urteil dei ter Oberlandesgerichtes. Es verpflcihtet einen Hausek zur Zahlung von 16.600 DM Schadensersatz.
Eine Passantin war auf dem eisglatten Bürgersteig v i Haus des Beklagten ausgerutscht und hatte sich erheb!?" letzt. Für diese Fälle ist es sehr wichtig, daß eine Ha? Grundstückshaftpflichtversicherung besteht. Bei GyT häuaer reicht allerdings schon eine aktuelle Privathay Versicherung aus.
Fazit: Eine Haftpflichtversicherung ist sehr wichtig sich immer bezahlt.
Colonia Versicherungen
Jugendspieler gesucht Der Ibnnisverein Kemmenau sucht für die kommende Medenrunde noch tennisbegeisterte Jugendspieler bisijij Nähere Informationen erhalten Sie unter folgender) mer: 02603 • 2223 u. 2246.
Stammtisch der Stomaträger
Das Stammntischtreffen der Stomaträger des Sta Altenkirchen/Westerwald der Deutschen Ilco findet y Monat am 18.2.1989 im »Cafe zum Scharfen Eck« um 154 in Hachenburg statt. In gemütlicher und ungezwungen] de werden die Probleme der Stomaträger, sei es Colost ger, Ileostomie- oder Urostomieträger besprochen. Alles träger aus dem Westerwaldkreis und Umgebung sind da der herzlich eingeladen. Auch Partner, Angehörige der Beb nen sind herzlich willkommen zu diesem Erfahrungsauet Von der Barmer Ersatzkasse können wir an d Herrn Pass aus Betzdorf begrüßen. Er wird über Fragende sundheit sr e f o rm gesetzes und weitere Fragen Krankenversicherungsgesetzes zur Verfügung stehen,
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FREIE WÄHLERGRUPPE VERBANOSGEMEINDE MONTABAUR
Boden - Daubach • Eitelborn - Gackenbach - Girod - Görgeshausen • GroBhoibach - Heilberscheid - Heiligenroth • Hol Hübingen - Horbach - Kadenbach - Montabaur • Nentershausen - Neuhäusel - Niederelbert - Niedererbach - Nom!» Oberelbert - Ruppach Goldhausen - Simmern - Stahlhofen - Untershausen - Welschneudorf
Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger I
Der Verbandegemeinderat trifft immer wieder wichtige Entscheidungen, die Ihren Geldbeutel betreffen. Die Abgaben-« Gebührenbescheide kennen Sie hinreichend. Viele Erhöhungen waren vermeidbar.
• Die erdrückende CDU-Mehrheit im Verbandsgemeinderat Montabaur war eine totale Allein-Herrschaft. Bessere Ged ken, Vorschläge und Anträge der FWG wurden erst gar nicht diskutiert.
• Im finanziellen Bereich hat die CDU-Fraktion eine Überverschuldung zu verantworten. Einige Beweise:
1. Innerhalb der letzten 5 Jahre ist die Verschuldung der Verb.Gern, und -Werke von 36,3 Millionen auf 51,5 Millionen!) angestiegen. Die Zinsen belaufen sich in diesem Jahr auf 3,2 Millionen Mark.
2. Allein der Verb.Gem.-Haushalt weist 1,47 Millionen für Zineen aus. Die Umlagenzahlungen von 12 Ortsgemeindenj chen nicht aus, um diese Zinsen zu bezahlen.
3. Der anstehende Freizeitbad-Bau wird das Jährliche Defizit von 400.000 Mark auf eine Million in die Höhe treiben.O Verschuldungs-Schub wird mehrere Millionen Mark betragen; mit weittragenden Folgen für uns alle.
4. Die Personalkosten sind in den letzten 5 Jahren um 36% gestiegen. Der geringere Teil war eine Folge von TariferhöWj gen. Hauptursache: Der Verwaltungsapparat wurde unnötig aufgebläht.
5. Die gesetzliche Vorschrift, »nach den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit« zu verfahren, finden» immer Beachtung.
• Jedes Privatunternehmen wäre mit diesem Finanzgebaren pleite I Die CDU-Fraktion greift entweder bei Geldbedarf den Bürgern in die Tasche (durch Gebühren- und Abgabenerhötiun) und/oder den Ortsgemeinden in die Kassen (durch Umlagenerhöhung). Nach dem bewährten Abkassier-Systeia
• Unsere Forderung: Jedes Ratsmitglied muB mit dem Geld der Gemeinschaft so umgehen, wie er auch privat handeln würde.
Letzteres versprechen wir !
Günter Windeck Heinrich Dombo Horst Piwowan

