Montabaur
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wird hingewiesen.
§ 44 Abs. 3 BauGB (Auszug):
Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 bis 42 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, daß er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.
§ 44 Abs. 4 BauGB:
Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in Absatz 3 Satz 1 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
§ 24 Abs. 6 Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz (GemO) (Auszug):
Eine Verletzung der Bestimmungen über
1. Ausschließungsgründe (§ 22 Abs. 1) und
2. die Einberufung und die Tagesordnung von Sitzungen des Gemeinderates (§ 34)
ist unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach der öffentlichen Bekanntmachung der Satzung schriftlich unter Bezeichnung der Tatsachen, die eine solche Rechtsverletzung begründen können, gegenüber der Gemeindeverwaltung geltend gemacht worden ist.
Das Plangebiet und die Änderungen/Erweiterungen sind aus der auf Seite 13 abgedruckten Skizze ersichtlich.
5430 Montabaur, 31. Oktober 1988 Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister
Vereine sollen stärker in die Städtepartnerschaft Brackley-Montabaur einbezogen werden
Gemeinsame Sitzung der Stadträte und Partnerschaftsgesellschaften in Montabaur
Am Samstag, 29. Okt. 1988 fand im Sitzungssaal des Rathauses eine gemeinsame Besprechung von Mitgliedern der Stadträte der Partnerstädte Brackley und Montabaur sowie der jeweiligen Pärtnerschaftsgeseüschaften statt. Themen der Sitzung waren der weitere Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen und die Vorbereitung der Jubiläumsfeier aus Anlaß des 15jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen beiden Städten im Jahr 1990. Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken begrüßte aus diesem Anlaß zum ersten Mal die Bürgermeisterin der Stadt Brackley, Mrs. Josine Martin in Montabaur. Dank, der Übersetzungen von Mike Clarke konnten sich die Gesprächspartner sehr gut verständigen, und es kam zu einem regen Meinungsaustausch, der f Ur die Beziehungen zwischen beiden Städten sicher förderlich sein wird.
Stärkere Einbeziehung der Vereine
Dietmar Riewe, der Vorsitzende der Deutsch-Englischen Gesellschaft berichtete, beide Partnerschaftskomitees verfolgten das Ziel, die Vereine der Städte Montabaur und Brackley stärker als bisher in die Städtepartnerschaft einzubeziehen. Erste Schritte in diese Richtung seien getan und vielversprechend. So habe man Kontakt zwischen den »Brackley Players« und dem Monta- baurer Amateurtheater »Oase« geknüpft. Beide Vereine wollten künftig in der Partnerstadt auftreten. In der Delegation aus Brackley, diezur Zeit Montabaur besuche, sei ein Fußballtrainer und ein Vertreter eines Fotoclubs. Die Fußballer hätten bereits mit dem TUS Montabaur einen Austausch von Jugendmannschaften vereinbart. M an wolle - so Dieter Riewe - durch diese auf gemeinsamen Interessen aufbauenden Verbindungen mehr Bürger als bisher an der Partnerschaft beteiligen und sie so ausbauen.
Ferner beabsichtige man, die Informationen über das Geschehen in der jeweiligen Partnerstadt zu verbessern. Dazu seien bereits Gespräche mit der Tageszeitung geführt worden. Allerdings gebe es noch technische Schwierigkeiten. Die Partnerschaftskomitees arbeiteten - so Riewe - bereits an der Vorbereitung der Feier des 15jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Brackley und Montabaur, die - nachdem man das 10jährige Jubiläum in Brackley gefeiert habe - in Montabaur stattfinden solle
Der Vorsitzende der Englisch-Deutschen Gesellschaft, Bristow, betonte, in den Zielvorstellungen beider Partnerschaftskomitees sei eine erstaunliche und erfreuliche Übereinstimmungfest- zustellen. Auch er trat nachhaltig für eine Integration der Vereine in die Partnerschaft ein. Insbesondere sollte der Jugend- austausch intensiviert werden. Beim jetzigen Besuch - so Keith Bristow 4 eeipn. eine genze-iReihe Jugendlicher mitgekommen.
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Man freue sich bereits jetzt auf einen Besuch der TUi Montabaur im Mai 1989 in Brackley. 6|
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken sicherte die Unt« der Stadt bei den Bemühungen der Partnerschaft!)! ten zu. Er begrüßte nachhaltig, daß man über die V g mehr Bürger als bisher ansprechen und den Jugend* 1 1 fördern will. Auch die verbesserte Information überd u nale Geschehen in der jeweiligen Partnerstadt seintu il sinnvoll. Wenn es nicht gelinge, dieTägeszeitungdafür I nen, könne man vielleicht im Wochenblatt der Vferbandd de entsprechende Berichte publizieren. s "
Mrs. Josine Martin, die Bürgermeisterin Brackleya b sich für die Einladung und den herzlichen Empfang \yJ bisher nicht nach Montabaur gekommen sei, so nichts I gelndem Interesse, sondern weil sie stets erklärt habe, en Montabaur zu besuchen, wenn sie in der Lage sei, den 1 meister der Stadt Montabaur zum Gegenbesuchzuemnfl Das sei bisher nicht möglich gewesen, weil sie ihr Hausn ßem Aufwand umgebaut habe. Jetzt sei der Umbau aba sen, und Herr Dr. Possel-Dölken könne zum Gegenbesut, men. Sie berichtete von ihrem Bemühen, die Berichtest] über das Geschehen in Montabaur in der Lokalpresse Br] zu verbessern. Diesbezüglich habe sie mit den dortigen] tionen gesprochen. Sie sprach sich für den Austauschvon] tem aus. Im Lokalradio der Grafschaft Northamptenshj de zweimal im Monat über Montabaur berichtet.
Dr. Possel-Dölken regte den Austausch von Mitarbeite weiligen Verwaltungen an, um so zu mehr und vertiefte mationen zu kommen.
Aus den Reihen des Montabaurer Stadtrates wurde l sich mit dem Privatsender »RPR« in Verbindung zu sed anzuregen, daß dieser Sender über Brackley berichtet,] dem äußerte man den Wunsch, eine gemeinsame Ratse beider Stadträte durchzuführen. Eine weitere Anregung sich auf eine verbesserte Abstimmung und Informatik sehen den Partnerschaftskomitees der Grafschaft Non tenshire und der Stadt Brackley einerseits und des Weatd kreises und der Stadt Montabaur andererseits.
Von allgemeinem Interesse waren Fragen über die jeweilig gabenstellungder Ratsmitglieder und der politischenSilj der beiden Städte. Mrs. Martin berichtete, daß in Engla ko mm unaler Ebene die Parteien kaum eine 1 Stadt Brackley sei in vier Wahlbereiche eingeteilt. Für ein didatur zum Stadtrat genüge es, wenn zwei Bürgere vorschlagen. Es sei dann Sache des Kandidaten, für sichu ne Vorstellungen zu werben. Erstaunen rief bei den deul Gesprächspartnern die Erklärung hervor, daß die Wahl! gung bei den Kommunalwahlen nur bei etwa 30 % lieg! Gemeins a me Feier Brackley-Tbnnere-Montabaur
Breite Übereinstimmung bestand bei allen Beteiligten^ Feierlichkeiten zum 16jährigen Bestehen der Partner Brackley-Montabaur verbunden werden sollen 20jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Tbnner Montabaur. Beide Jubiläen finden 1990 statt. Manerinni die gelungene Veranstaltung im Jahr 1980, als man das ft rige Bestehen der Partnerschaft Brackley-Montabauru zehnjährige Bestehen der Partnerschaft Tbnnerre-Monl feierte. Zur Vorbereitung dieser Feier werden die Pi Schaftskomitees und die Verwaltungen in Kürze Gesprt ren.
Informationsschrift Uber die Stadt Montabaur Uberrni
Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken überreichte den sehen Gästen eine von der Verwaltung erstellte Informi schrift über die Stadt Montabaur, die eine Beschreibe Stadt, aber auch Erklärungen über die StellungeinerGs« im Staat, die Aufgabenteilungzwischen Stadt und Verb« meinde, die Aufgaben des Bürgermeisters und des Stao und die Wahlsysteme beinhaltet. Diese Informationssr ins Englische übersetzt worden. Bürgermeister Posse dankte Frau Elisabeth Flikschuh und Frau Ethel vonln für ihre Unterstützung bei der Übersetzung.
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Deutsch-französische Gesellschaft Eine Lehrerfamilie aus Tbnnerre bietet ab Januar Mädchen ab 18 Jahren eine Au-pair-Stellean. Nähe» erteilt Elisabeth Jakoby, Tbl.: 02602/2646.

