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Montabaur

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Bürger unseres Dorfes sowie Gäste aus nah und fern recht herz­lich ein. Ab 10.30 Uhr werden am Backhaus/Backesweg, Backes­kuchen, Schmalzbrote, Eintopfessen und Backesbrot zum Ver­kauf angeboten.

Der Erlös dieser Aktion wird einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung gestellt. Die Aktion wird von der Ortsgemeinde unterstützt und empfohlen.

Kommen Sie bitte essen und trinken, spenden und helfen.

Im Aufträge: Noll, Ortsbürgermeister

Kreisparteitag am 5.9.88 in Selters

Langjährig verdiente Mitglieder ehrte CDU-Kreisvorsitzender Karl Hoppe für 40- bzw. 25jährige Parteimitgliedschaft. Er sprach den Jubilaren Dank und Anerkennungfür die der Christ­lich Demokratischen Union erwiesene TVeue aus.

Als äußere Zeichen überreichten die stellvertretenden Kreisvor­sitzenden Ludwig Pfeil und Bürgermeister Werner Daum sowie CDU-Kreisgeschäftsführer Stefan Stinner den Jubilaren eine von Helmut Kohl, Bernhard Vogel und Karl Hoppe Unterzeich­nete Urkunde, eine Anstecknadel sowie ein Buchgeschenk.

In seiner Dankesrede erinnerte Karl Hoppe an die Jahre 1948 bzw. 1963, in denen die Jubilare der CDU beigetreten seien. Das J ahr 1948 sei durch Konrad-Adenauer, Ludwig Erhard und dem Be ginn der sozialen Marktwirtschaft geprägt gewesen. Die Be­freiung aus der »staatlichen Befehlswirtschaft« habe den Lei­stungswillen und die Verantwortungsbereitschaft der Bürger gestärkt.

In einem Rückblick auf das Jahr 1963 erinnerte der CDU- Kreisvorsitzende an die geschichtlich bedeutenden ersten Hof­fen von Adenauer und de Gaulles als Grundlage der deutsch­französischen Freundschaft sowie an den Berlin-Besuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy.

Auch die bei Beginn der Kanzlerschaft von Ludwig Erhard im Jahre 1963 erhobene Forderung nach »übergeordneten Werten und Maßstäben« habe heute noch volle Geltung. Auch damals galt es, so Karl Hoppe, die Verantwortung für das ganze Gemein­wesen gegenüber Gruppeninteressen zu verteidigen.

Für 40jährige Mitgliedschaft wurden Helmut Ebert, Wester­burg und Gerhard Hagemeyer, Montabaur, geehrt.

Seit mehr als 25 Jahren engagieren sich für die Ziele der Union: Karl Heinz Abeier, Nistertal, Albert Forst, Pottum, Hermann Gajowski, Montabaur, Manfred-Rochus Müller, Lautzen­brücken, Horst Roos, Bannberscheid, Ewald Schmidt, Neu­stadt, Manfred Steinebach, Ransbach-Baumbach, Anneliese Stinner, Berod, Karl-Heinz Stinner, Hellenhahn-Schellenberg und Willi Wisser, Langenhahn-Hölzenhausen.

Aussiedlerfamilien wurden besucht

»Wir möchten Sie willkommen heißen und Sie mit offenen Ar­men aufnehmen«, so begrüßte Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt (CDU) die Aussiedler-Familien im alten Krankenhaus Montabaur, das zur Zeit als Durchgangswohnheim für ostdeut­sche Aussiedler dient.

Mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen besuchten die Frauen-Union Westerwald, Mitglieder der Kreistagsfraktion und der deutschlandpolitische Arbeitskreis die Aussiedlerfami­lien, um durch praktische Hilfen die ersten Schwierigkeiten zu übeminden, Partnerschaften von Familie zu Familie einzulei­ten, um Hilfe im Alltagsleben anzubieten.

Drei Kindergärtnerinnen und heimische Kindw kommen, um mit den Kindern zu spielen, zu spi^ch** 1 ^ 1 1 freunden. Eine Firmgruppe aus Montabaur kam. ^ tion Partnerschaft« kennenzulernen. ''d

»Wir möchten, daß Sie wissen, daß wir immer fnrO' wenn Sie unsere Hilfe brauchen«, so leitete dieKmis ^

der Frauenunion die Gesprächsrunde nach dem ] "

ein.

Viele Teilnehmer fragten nach Sprachkursen, die

durch die Kreis Volkshochschule im alten Krankenka

in der Jugendherberge stattfinden werden. ^

Der Nachfrage nach Arbeit stehen viele < über. Viele Firmen hatten sich an Frau Schmidt iu dere Besucher gewandt und ihre Wünsche durchs betrafen das B augewerbe, die Waldarbeit, Dienstk anderes mehr. Eine Liste über die Angebote wird e.. Frau Neu, die ab Kontaktperson von der KreisverS gesetzt ist, weitergegeben.

Auch der Wunsch nach Wohnungen wurde in einerListef halten. Spontan nahm eine Familie aus Selters eine Aus! Familie mit nach Hause, um eine Wohnung zu vermiß Ebenso spontane Hilfe gabs bei dem Beruf swunsch» gehilfin« einer jungen Ostdeutschen, die von einer De, u rin mit nach Hause genommen wurde Viele der Besucht ostdeutsche Familien zu sich ein, um sich auch künftig kümmern.

Die Vorsitzende der Frauenunion begrüßte besondere auch die Frau des Bürgermeisters, Gertrud Possel-Dölki die des Staatssekretärs, Mechthild Hoppe, ander AkU gen.

Mechthild Hoppe bot einen Strickkurs an, zumerstau Familien mit warmer Kleidungfür die kalte Jahiwieitm gen und zum zweiten, um mit ihnen re ' ~

führen und Kontakte zu halten.

Als »Eingliederungshilfe« wird von Westerwälder Fm| bänden schon sehr vielschichtige Hilfe geleistet. Sohal CDU-Frauen im Gemeindeverband Montabaur gemein der KEVAG einen »Kochkurs« eingerichtet, wobeidteA ler-Familien vor allem mit der Tbchnik von Koc Haushalts-Elektrogeräten vertraut gemacht werden Einmal monatlich will sich der neu gebildete Arbeitskreis] nerschaften mit ostdeutschen Familien« mit < treffen.

Eine Liste mit Ansprechpartnem bei not wendig wentel forthilfe wird bei Herrn Schob, dem die" gangswohnheimes obliegt, hinterlegt.

Nachtrag zu

BUCHFINKENLAND |

Die Kevag informiert

Die elektrischen Einrichtungen und Anlagen unseres^ gungsnetzes erfordern eine ständige Wartung, < derzeit betriebsbereit bleiben.

Zur Durchführung solcher betriebsnotwendiger An*| wird die Stromversorgung

in Kirchähr

am Mittwoch, dem 26.10.1988 von 13.30 bis etwa 15.30 Uhr

unterbrochen.

Wir bitten unsere Kunden um Verständnis.

Ihre KEVAG

..für maschinengeschrieM

Manuskripte sind wir ihnen sehr dankt&l j

- Redaktion und Anzeigenabteilung