Montabaur
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Bank gemessen wird, erhöhte sich umrd. 11 MioDM auf 192Mio DM, was einem Wachstum von rd. 6 % entspricht. Das Gesamtgeschäft war durch eine ausgewogene Entwicklung auf beiden Seiten der Bilanz gekennzeichnet.
So stiegen die Kundeneinlagen um 7 Mio auf 163 Mio DM und die Ausleihen um 8 Mio auf 140 Mio DM. Im Einlagenbereich waren insbesondere die Einlagen mit Laufzeiten von 4 Jahren und länger, die um 17 % auf 38 Mio stiegen, wachstumsbestimmend. Die Parallele dazu war im Kreditbereich zu finden, wo auch die langfristigen Ausleihungen die größte Steigerung aufwiesen. Unter Einbeziehung der vermittelten Hypotheken- Darlehen konnte ein Plus von rd. 20 % erreicht werden. Besonders erfreulich ist die Mitgliederentwicklung verlaufen. Insgesamt 531 neue Mitgliederfanden im Berichtszeitraum den Weg in Form der Tbilhaberschaft zu der genossenschaftlich organisierten Volksbank Montabaur-Wallmerod. Aufgrund der positiven Daten, wird diesen Tteilhabern für das Geschäftsjahr 1987 wiederum eine Dividende mit einer Gesamt-Rendite von 10,15 % (incl. Steuergutschrift) gezahlt.
Auch die gesamten Kunden-Konten erhöhten sich um 1.200 auf derzeit 34.000 Konten. Diese Zahlen, soder Sprecher, bestätigen sehr eindrucksvoll die Marktstellung der Volksbank im heimischen Wirtschaftsraum. Die breite Nutzung der Angebotspallette bringt gleichzeitig den hohen Grad der Identifikation der Kunden mit ihrer Volksbank zum Ausdruck.
Einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtergebnis lieferten die Zahlen aus dem Vermittlungsgeschäft. Neben dem Auslands- ,Bauspar- und Versicherungsgeschäft waren die Erfolge im Immobilienbereich besonders ergebnisverbessernd.
Als Knüller des vergangenen Jahres bezeichnete der Sprecher die »Volksbank-Sonderreise« in die West-Türkei. Ohne Ausnahme waren alle 50 Tteilnehmer von dieser Reise fasziniert. Dies veranlaß te die Volksbank auch im kommenden Jahr eine individuelle Volksbank-Reise den Mitgliedern und Kunden anzubieten. Mit einer Ägypten-Rundreise wird dieses lukrative Reiseprogramm im April des nächsten Jahres fortgeführt.
Für das Geschäftsjahr 1988 zeichnet sich jetzt schon ein ähnlich gutes Ergebnis wie in 1987 ab. Mit gestiegenem Bilanzvolumen, einem sehr gut laufenden Kreditgeschäft und weiter ausgebautem Vermittlungsgeschäft sind die Weichen für ein positives Geschäftsergebnis gestellt. Nicht zufriedenstellend dagegen verläuft derzeit die Einlagenentwicklung, die allerdings, durch die Unsicherheiten um die ab ’89 einzuführende Quellensteuer, beeinträchtigt ist.
Welche Unkenntnis und Irritation über dieses Thema besteht, wird durch die zahlreichen Kundenanfragen deutlich. Diese Tatsache veranlaßte die Volksbank, den Gastredner, Herrn Prof. Dr. Philipowski, vom Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken, zu engagieren, der in leicht verständlicher Form zum Thema »Quellensteuer« Stellung nahm.
Mit einem Ausblick auf den europäischen Binnenmarkt und die damit u. a. in Zus amm enhang stehenden Veränderungen im Bankenbereich leitete Höher über auf die Veränderungen, die sich damit auch für die deutsche Wirtschaft ergeben. Durch das öffnen der Schranken, auch für den Kapitalverkehr, sind die Banken ebenso stark gefordert, wie alle anderen Unternehmen. Zum Schluß seiner Ausführungen dankte der Vorstandssprecher allen Kunden und Geschäftsfreunden, insbesondere aber allen Mitarbeitern der Volksbank für das gezeigte Engagement, was zu diesen erfolgreichen Zahlen entscheidend beigetragen hätte. Den Mitgliedern des Aufsichtsrates dankte Höher für die jederzeit konstruktive Zusammenarbeit. Die gewählten Vertreter stimmten im Anschluß über die Gewinnverteilung ab und erteilten dem Vorstand sowie dem Aufsichtsrat Entlastung. Die neue Satzung, entsprechend der Mustersatzung für Völksban- ken mit Vertreterversammlung, wurde einstimmig angenommen. Nach Abwicklung der offiziellen Tagesordnungspunkte sprach Prof. Dr. Rüdiger Philipowski zum Thema; Was bringt uns die Quellensteuer und wie werden wir mit ihr fertig?
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