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Montabaur

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Vielfalt trotz Vorfertigung

Fertigparkett: Schrittmacher bei der Parkett-Entwicklung

(spp) Als das Parkett in den späten 60er, frühen 70er Jahren stetig an Boden verlor und die Industrie mit Gemeinschaftswerbung gegenzu­steuern versuchte, vermied man tunlichst jeden Verweis auf Schlösser, Paläste und ähnliche ehemalige Parkett-Domänen.Luxusboden undPflege-Aufwand, die befürchteten Assoziationen, schienen zu­viel des Guten.

Heute haben die Parketthersteller trotz Baurezession wieder Boden unter den Füßen. Bürger und Bürge­rin haben nämlich gemerkt, daß sie sich mit der Pflege des Parketts dank Versiegelung nicht mehr pla­gen müssen. Und ihre neuerwachte Parkett-Vorliebe geht zu einem Gut­teil gerade darauf zurück, daß es ein bißchen exklusiv schon sein darf. Auch im Nichtwohnbau schätzt man den Repräsentationswert des königlichen Bodens.

Dabei hat sich natürlich auf der An­gebotsseite einiges getan. Insbeson­dere die Entwicklung des Fertigpar­ketts trug dazu bei, dem Parkett ei­ne breitere Skala der Verwendungs­möglichkeiten zu eröffnen: Fertigparkett wird im Neubau ein­gesetzt und im Altbau (dort ist die kurze Verlegungszeit besonders günstig), es liegt auf Estrich wie auf Lagerhölzern und sogar auf alten Belägen.

Aus der Anpassung an die unter­schiedlichen Anforderungen er­klärt sich die Vielfalt des heutigen Fertigparkett-Angebots. Allen Fer­tigparkett-Arten gemeinsam ist je­doch derabgesperrte Aufbau aus mehreren Holz- und Holzwerk­stoffschichten, die werkseitige Vor­fertigung und Oberflächenvergü­tungsprich: schnelle Verlegung und Strapazierfahigkeit ohne aufwendi­ge Pflege.

Unterboden und die Verlegeart be­stimmen im wesentlichen auch die nötige Dicke der Fertigparkett- Elemente. Die Elemente der 810 mm-Klasse werden vollflächig auf schwimmendem Estrich verklebt (auch auf Spanplatten-Trocken- estrich). Die 1415 mm dicken Elemente eignen sich sowohl für die Verklebung wie für die schwim­

mende Verlegung auf einer Well­oder Filzpappe oder auf vorhande­nem Textilbelag. Die dielenförmi­gen Elemente mit der Dicke von 2226 mm werden freitragend auf schwimmenden Lagerhölzern verlegt und sparen so den Estrich. Damit steht für alle Fälle das ge­eignete Fertigparkett zur Verfü­gung.

In der Optik schloß sich das Fertig­parkett anfangs eng an das konven­tionelle Parkett an. Die tafelförmi­gen Elemente zeigtenWürfelmu­ster (Stäbejeweilsum90 Grad ge­dreht), und die dielenförmigen Ele­mente zeigten entweder den Schiffsboden (Längsstäbe mit Querfugenversatz) oder den Flechtboden (Längsstäbe mit Querstab-Einschüben).

Heute ist nicht nur dieLandhaus­diele mit ihrer ungeteilten, durch­gehenden Oberfläche hinzugekom­men, sondern darüber hinaus eine ganze Palette teils traditioneller, teils ungewohnter Muster: Geh­rungstafeln, Fischgrätmuster und Holzpflaster.

Die Holzarten-Auswahl des Fertig­parketts folgt zwar auch dem Ei- che/Esche/Buche/Exoten-Vorbild des allgemeinen Parkett-Brauchs, doch erweitert sich die Vielfalt noch durch die Landhausdielen mit ih­rem typischen Nadelholz-Charak­ter. Außerdem findet man beim Fer­tigparkett auch Holzarten, die frü­her nicht so geläufig waren, wie Bir­ke zum Beispiel.

Nimmt man jüngste Neuerschei­nungen hinzu, die farbige Tönung etwa, dann wird deutlich: nicht nur in der Technik, sondern auch in der Optik ist Fertigparkett ein Schritt­macher der Parkettentwicklung.

AGH/CMA

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