Montabaur
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Nr.
Plumpsack
Alle Teilnehmer (J äger) sitzen in einem Kreis auf dem Boden - bis auf einen, den Fuchs, der auch den Plumpsack (verknotetes Taschentuch) außen um die J äger herumträgt. D abei singen die J ä- ger in einem Sprechgesang das folgende Lied:
»Der Plumpsack geht um, wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel blaugemacht!«
Der Fuchs muß jetzt möglichst imbemerkt hinter einem Jäger sein Thch fallen lassen und dann um den Kreis herum davonrennen. Der betroffene J äger sollte versuchen, ihn zu fangen, bevor der Fuchs den freigewordenen Platz des Jägers erreicht hat. Fängt er ihn, werden die Rollen vertauscht, wenn nicht, darf der Fuchs den Plumpsack erneut herumtragen.
Schön wäre es, wenn das Ferienfest im Schwimmbad, an einem See oder einer Kiesgrube veranstaltet werden kann. Hier noch zwei Ideen für Spiele im Wasser.
Schildkrötenrennen
Ein Spiel für flaches Wasser. Hierbei dürfen die Füße nicht den Grund berühren, es wird nur auf den Händen »gegangen«. Alle Mitspieler legen sich auf dem Bauch ins Wasser, die Hände berühren den Grund, die Füße schwimmen oben. Auf ein Kommando laufen alle »Schildkröten« los, wer zuerst den Strand, das Seeufer oder das andere Ende des Planschbeckens erreicht hat, ist die schnellste Schildkröte und erhält eine kleine Belohnung. Bei diesem Spiel können Eltern ihren Kindern die Angst vor dem Wasser nehmen, indem diekleinen »Schildkröten« erstmals auf dem Rücken des Vaters oder der Mutter mitreiten. Segelregatta
Die Segelschiffchen werden aus Papier gefaltet (z.B. alte Zeitschriften). Dabei sollten die Eltern oder größeren Geschwister den Kleinen helfen. Jetzt an jedes Schiff eine ca. drei Meter lange Schnur knoten und das andere Ende der Schnur an einem Stock befestigen. Und nun auf zur Segelregatta:
Alle teilnehmenden Schiffchen ins flache Wasser und auf ein Kommando die Schnur auf den Stock wickeln. Wer sein Schiff zuerst ans Ufer geholt hat, ist Regatta-Sieger.
Dieses Spiel kann man auch an Land spielen, mit kleinen Spielzeugautos anstelle der Schiffchen.
Zahl der Verkehrstoten samstags am höchsten
Von Januar bis März 1988 wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems im rheinland-pfälzischen Straßenverkehr 106 Personen getötet, 1.629 schwer- und 4.097 leichtverletzt. Jedes vierte Unfallopfer (26) starb an einem Samstag. Weitere Unfallhäufungstage sind der Montag(20)und der Freitag (17). An Sonntagen starben zwölf Verkehrsteilnehmer, an Montagen elf, dienstags und mittwochs mußten je zehn Personen auf der Straße ihr Leben lassen.
Eine entsprechende Häufung zeigt sich bei den Schwer- und Leichtverletzten. Auch hier lagen die Zahlen der an einem Montag, Freitag oder Samstag verunglückten Personen deutlich höher als an den Wochentagen von Dienstag bis Donnerstag.
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URLAUB EINMAL ANDERS
Man glaubt es kaum, aber die Hälfte aller Bundesbürger macht Urlaub zu Hause. Mit Recht, denn auch in der näheren Umgebung kann man sich sehr gut erholen, meint die AOK.
Aber auch hier ist eine Vorbereitung wichtig, denn wenn man sich jeden Tag fragen muß: "Was machen wir denn heute?”, dann ist die Antwort meist klar: „Nichts”.
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Besorgen Sie sich aber eine Wanderkarte der Umgebung, blättern Sie die Tageszeitung durch und durchforsten die Veranstaltungspläne der Kinos, Theater und Museen, dann werden Sie feststellen, welche Fund-, grübe an Freizeitangeboten sich da auftut. Picken Sie sich die Punkte heraus, die Sie interessieren.
Das kann heute ein Schwimmbadbesuch, morgen eine Radtour und übermorgen ein Stadtbummel mit Museumsbesuch sein.
Mit einem ausgewogenen Programm, das Hobby, Sport und Spiel ebenso einplant wie Faulenzen, Plattenhören und Gartenarbeit, wird der Urlaub auf Balkonien mindestens so erlebnisreich wie ein Auslands- aufenthalt sein. ^
Die Gesundheitskasse

