Montabaur
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in Hoilborscheid, mit dieser Spende konnte Heilberscheid seinen Spendenbetrag von DM 50 9.393,03 • 1988 auf DM * 9.663,03 erhöhen.
Reichwein, Ortsbürgermeister
Nentershausen Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Nentershausen vom 26.05.1988
Weitere Beschlüsse zur Fortführung von Bebauungaplanver- fahren gefaßt
Jeweils einstimmig wurden vom Rat folgende Entscheidungen ausgesprochen:
Für den Bebauungsplan »Wiesenmorgen« wurde die Aufhebung des Satzungsbeschlusses sowie eine Änderung dahingehend beschlossen, daß der im westlichen Planbereich zur B 49 hin vorgesehene Wall in westliche Richtung verschoben wird. Weiterhin soll auf die im Bereich der Flurstücke 944 und 972 vorgesehene öffentliche Grünfläche verzichtet werden ebenso auf die Fußwege an der wostlichon Grenze der Flurstücke 969 ■ 972 sowie an der südlichen Grenze des Flurstückes 972. Dagegen wird im Bereich des Flurstückes 968 ein Fußweg als West-Ost* Verbindung ausgewieson. Weitere Änderungen beziehen sich auf die im nordöstlichen Planboreich ausgewiesene landwirtschaftliche Fläche sowie die im Bereich der Flurstücke 1010 ■ 1013 verlaufende fußläufige Verbindung. Insgesamt soll für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes ein Grünordnungsplan aufgestellt werden. Zur Begründung dieser v.g. Entscheidungen wurde duruuf verwiesen, daß das Bebauungsplanvorfahren boreits • was die Mitarbeit des Rates anbelangte - abgeschlossen war. Wegen der fehlenden Ausweisung einer Tbilfläche im Flächennutzungsplan konnte jedoch bislang eine Genehmigung nicht eingeholt werden.
Nunmohr zeigte sich im Rahmen dos Baulandumlegungsver- fuhrens, daß der Bebauungsplan in mehreren Punkten einer Änderung bedarf. Das Bebauungsplanverfahren muß daher unter Berücksichtigung dieser Änderungen neu durchgeführt werden.
Um dieses Änderungsverfahren in Gang zu setzen, wurden darüber hinaus der Änderungsbeschluß sowie der Zustimmungsund Offenlegungsbeschluß ausgesprochen.
Mit Blick auf dieses Änderungsverfahren wurde in einem der nachfolgenden Tagesordnungspunkte vom Rat entschieden, den Einleitungsbeschluß für das Baulandumlegungsverfahron »Wiesenmorgen« in der Weise abzuändem, daß die Flurstücke 1010 und 1011 in Flur 9 aus dem Umlegungsgebiet herausgenommen werden. M it der Herausnahme dieser G rundstücke soll vermieden werden, daß im Boreich der Zone, für die im Bebau- ungsplunentwurf landwirtschaftliche Nutzung festgesetzt wurde, unwirtschaftliche Restflächen in der Umlegunggebildet worden müssen.
Zum Bobauungsplanvorfuhron »Ortsmitte« entschied der Rat über Bedenken und Anregungen im Rahmen einer eingeschränkten Beteiligung. Hierzu war über zwei Eingaben, zumoi- mm seitens der Kreisverwaltung als untere Donkmalpflegebehörde sowie zum anderen seitens oines von dem Verfahren betroffenen Grundstückseigentümers zu entscheiden. Der Rat entschied, den Belangen der Grundstückseigentümer den Vorrang oinzurüumen und damit zugleich die von der Kreisverwaltung - untere Denkmalpflege • ausgesprochenen Bedenken und Anregungen zurückzuweisen. Daran anschließend wurde der Zustimmungs- und Satzungsbeschluß gefaßt. Dies bedeutet, duß das Bebauungsplanverfahren »Ortsmitte« damit seinen Abschluß - was die Mitarbeit dos Rates anbelangt - gefunden hat. Es folgt nunmehr die Vorlage dos Bebauungsplanes bei der Kreisverwaltung zur Einholung der Genehnügung.
Für den Bebauungsplan »Steinbitz« wurde eine Änderung in der Weise beschlossen, daß an der Bergstraße im Bereich der Flurstücke 69/4,61/2,62/2,63/2 und 64/6 (teilweise)eineöffentli- che Vorkohrsfläche für die Anlegungeines Bürgersteiges ausgewiesen wird. Diose Entscheidung wurde damit begründet, daß durch die Finde 1987/Anfang 1988 durchgoführte Bebauungs- plunändorungdio Möglichkeit geschaffen wurde, im westlichen Ihil der Bergstraße sowie an dor Ecke Bergstraße/Im Pfadfeld weitere Baugrundstücke zu bilden. Dies bedeutet, daß auch mit einem stärkeren fußläufigen Verkehr zu rechnen ist. Um die Sicherheit der F'ußgünger zu gewährleisten, soll nunmehr ein Bürgersteig ausgewiesen werden. Die hiervor vorgesehenen Flächen befinden sich bereits im Eigentum der Ortsgemeinde, so daß Privateigentum nicht in Anspruch zu nehmen ist. Zur
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Fortführung dieses Verfahrens wurde vom Rat der VerzichT die vorgezogene Bürgerbeteiligung erklärt und zugleich 3 Zustimmungs- und Offenlegungsbeschluß ausgesprochen
BUrgersteigbau für die Bergstraße in Auftrag gegeben Im Vollzug des zuvor erwähnten Änderungsverfahrens schied der Rat, die Erstellung eines einseitigen Bürgersteil»' der Bergstraße in Auftrag zu geben. Diese Arbeiten wurden! bereits mit der Ausführung der sonstigen Maßnahmen in ° Bergstraße betrauten Firma übertragen. (
Erhebungen von Vorausleistungen für das Erschließungsgebiet »Im Pfadfeld/Bergstraße« beschlossen
Die Verwaltung legte dar, daß die endgültige Abrechnung c Erschließungsbeiträge erst nach Fertigstellung der Gesamt Schließungsanlage - also auch nach dem Bau des Bürgerstek - erfolgen kann. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der C mein de angeraten, Vorausleistungen zu erhoben. Nach den b her vorliegenden Äbschlagsrechnungen wird sich voraussicl lieh ein Erschließungsbeitrag von 9,- DM/qm ergeben. Empfehlung der Verwaltung entsprechend entschied der 1 Vorausleistungen im Erschließungsgebiet »Im Pfadfeld/Be Straße« von 8,-- DM/qm beitragspflichtiger Fläche zu erheb
Auftrag zum Einbau einer neuen Heizungsanlage Im Gemeindehaus erteilt
Immissionsmessungen hatten ergeben, daß die im Gemeini haus Dillstraße befindliche Heizungsanlage nicht mehr i heute gestellten Anforderungen gerecht wird und altorsb __ auch nicht umgerüstet werden kann. Die Verbandsgemeini Verwaltung Montabaur erhielt daher den Auftrag, den Umfai der erforderlichen Arbeiten zu ermitteln und die Arbeiten ai zuschroiben. Auf der Basis der vorgelegten Angebote ertelj der Rat der mindestbietenden Firma den Auftrag zum Einb einer neuen Helzungsanlage.
Investltionsschwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt
Zu den vorbereitenden Arbeiten für die Erstellung des Hai haltsplanes 1989 gehört die Aussage des Rates, welche Inves tionsvorhaben in den kommenden Jahren ausgeführt wen sollen. Hierzu wird ein sogenanntes Investitionsprogramm-d ses beinhaltet die Auflistung der Investitionen, die in einj Zeitraum von 6 J ähren zur Ausführung gelangen sollen - jährl] aktualisiert. Als Schwerpunktprojekte der Jahre 1989 und 19 wurden vom Rat die Erschließung »Wiesenmorgen«, Ersch ßung »Im Wolfen« und der Ausbau des Marktplatzes(jeweilsl das Jahr 1989) sowie der Umbau der alten Ibmhalle (1990)1 nannt.
Vorschläge für Schöffenwahl unterbreitet In diesem Jahr steht wiederum die Wahl der Schöffen für ol Amtszeit von 4 Jahren (1989 bis 1992) an. Von der Gemeiij wurde die Benennung zweier Kandidaten erbeten. Jeweils e st immig bei einer Enthaltung wurden f ür die Wahl J osef Wad und Werner Weigel vorgeschlagen. Die von sämtlichen Gornd den im Gerichtsbezirk unterbreitoten Vorschläge werden I Grundlage für das beim Amtsgericht zu bildende Wahlgremil bilden, d.h. aus der Vielzahl der von den Gemeinden unterbrel ten Vorschläge werden alsdann die tatsächlich zu benennen(| Schöffen gewählt.
D-J ugendleistungsklasse
Eisbachtal - SV Neuwied .
Samstag, den 11.06.1988,16.00 Uhr letztes und entschoiden| Spiel um die Kreismeisterschaft Ww.-Wied.
Girod
Fußball-Dorfturaier am 17.06.1988 Unter dem Motto »Unser Dorf spielt Fußball« findet auchini sem Jahr wieder ein Ibmier statt. ,
Gespielt wird auf dem neuen Rasenplatz in Girod am 17.Uo. ab 9.30 Uhr.
Insgesamt neun Mannschaften haben sich angemeldet, u ist somit mit spannenden Spielen zu rechnen. ,
Für Speisen und Getränke ist ebenso gesorgt, damit au ^ Besucher voll auf ihre Kosten kommen.
Am Nachmittag gibt es zudem noch Kaffee und Kucn

